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Sportliches Training bei Osteoporose

1. März 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Training

Das Krankheitsbild Osteoporose wird oftmals nicht grundsätzlich mit Rückenschmerzen in Verbindung gebracht. Vermeintlich unspezifische Rückenschmerzen treten im Laufe des Lebens immer wieder auf und so findet bei derartigen Beschwerden oft keine direkte Zuordnung von Betroffenen statt. Insbesondere aus diesem Grund sollten länger anhaltende oder plötzlich und heftig auftretende Schmerzen im Rückenbereich bei der “Risikogruppe” (z.B. bei der postmenopausalen Osteoporose -> Frauen im Alter zwischen 50-70 Jahren) immer ärztlich abgeklärt werden.

Auf dieser Seite können und dürfen keine Therapieempfehlungen gegeben werden. Grundsätzlich gibt es aber thematische Überschneidungen zu meinem Beruf/meinem Thema, wenn auf die positiven Auswirkungen sportlicher Aktivität auf die Osteoporose hingewiesen wird. Untenstehend ist eine Zusammenstellung informativer Quellen zum Thema Sport/körperliches Training und Osteoporose zu finden, die Betroffene bei Bedarf gerne durcharbeiten können. Gut informiert trainiert es sich besser – aber  selbstverständlich nur nach vorheriger Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ;-)

Gymstick

26. Januar 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Geräte, Krankengymnastik, Physiotherapie, Produkte, Training, Wiesbaden

Der Gymstick ™

Ich war schon ziemlich auf den Gymstick gespannt. Die Abbildungen hatten mich neugierig gemacht.

Ein langer Stab mit Schlaufen, an dessen Ende jeweils ein Tube (elastischer Schlauch) mit weiterer Schlaufe befestigt ist.

Gymstick

Welche Übungen sind damit wohl möglich, wie fühlt er sich an, wie sieht er denn wirklich aus ?

Fragen, die neben der reinen Funktionalität eben auch über den Erfolg eines Produkts entscheiden, denn zum einen ‘isst das Auge mit’, zum anderen möchte man sich irgendwie auch mit dem benutzen Produkt identifizieren können, denn dann macht das Training gleich doppelt Spaß.
Gleich beim Auspacken des Pakets freute ich mich, denn der Gymstick liegt da nicht einfach so ‘drin, sondern wird in einer robusten, schön dicken Hülle (mit aufgedrucktem Gymstick-Logo) aus Nylon-Material geliefert.

Klettverschluß aufgemacht und da ist er:
In meinem Fall schwarz mit schwarzen Tubes und schwarzen, robusten Schlaufen und wiederum aufgedrucktem Gymstick-Logo.

Gymstick – das Äußere:

Der Gymstick sieht verdammt ‘cool’ aus – das gleich vorab.
Die Schlaufen können innerhalb von 30 Sekunden an den Enden des Stabes befestigt werden und fertig ist er, der Gymstick. Der Stab ist ca. 130 cm lang, besteht aus schönem, glatten Fiberglas und ist mit zwei satten Moos- gummigriffen umwickelt – fühlt sich genial an. Die Griffe sind dabei breit genug, um ein optimales Training mit unterschiedlichen Griffweiten zu gewährleisten (jeder Griff ist 30 cm breit).

Dem Gymstick liegt eine Broschüre mit 18 gut bebilderten Übungen bei, die für den Anfang ohne weiteres ausreichen und die bezüglich der Trainingsinhalte den kompletten Körper mit Übungen abdecken. Selbstverständlich habe ich gleich alle möglichen Übungen ausprobiert bzw. ausprobieren lassen und kann nur sagen:

Einfach genial !!!!

Egal, ob stehend, liegend, im Ausfallschritt, Vierfüßlerstand – die Variationsmöglichkeiten sind fast grenzenlos !

Zusätzlich kann der Gymstick neben den dargestellten Übungen problemlos mit dem Thera Band Türanker an der Tür befestigt werden und erweitert die Übungsvielfalt nochmals beträchtlich (dies vielleicht auch als kleine Anregung an das Gymstick-Team. Solche Übungen sollten unbeingt in die beiliegende, kleine Anleitung mit aufgenommen werden).

Sehr gut und unbedingt erwähnenswert ist auch die Tatsache, daß mittels Drehbewegung am Gymstick die Tubes am Stab aufgewickelt werden können und somit eine Erhöhung des Zugwiderstandes erreicht wird. Ein paar Drehungen und schon ist der Widerstand erhöht – optimale Belastungsdosierung in Sekundenschnelle – klasse ! Und trotzdem leidet der angenehme Zugwiderstand nicht qualitativ unter dem Aufrollen.

Mein Urteil über den Gymstick:

Für alle, die ihr Training mit Thera-Band Produkten gestalten, stellt der Gymstick eine optimale Variations- und Ergänzungsmöglichkeit dar.
Der Gymstick ist hochwertig verarbeitet, ein optischer sowie taktiler Leckerbissen und in seiner Funktionalität unschlagbar.
Neben Einsatzmöglichkeiten im Individualtraining und auf dem Fitnesssektor sollte er zur Grundausstattung jeder physiotherapeutischen Praxis gehören – bei uns werden so schnell wie möglich ein paar Exemplare bestellt.

Näher Informationen und Bezugsquellen sind unter www.gymstick.de zu finden.

Bild © und mit freundlicher Genehmigung von www.gymstick.de

Bestellmöglichkeiten Gymstick: Siehe Online-Shops Therapie und Fitness

letzte Aktualisierung: Gymstick

Meine Meinung: Grönemeyer – Mein Rückenbuch

26. Januar 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Bücher, Krankengymnastik, Physiotherapie, Produkte, Training

Zitat:

„Betten und Gräber fallen in dieselbe Kategorie. Kaum ein Teil des Körpers, der dadurch nicht gefährdet wäre“…
Diese kleine Passage aus dem Buch von Prof. Dr. Grönemeyer mußte ich einfach zitieren, denn an dieser
Stelle spricht er bzw. ein Arzt aus dem 19. Jhdt. mir aus der Seele, weil ich aus eigener Erfahrung sagen kann:

(Bett-)Ruhe und Rückenschmerzen sollten auf Dauer keine Beziehung eingehen !

Ich war recht gespannt auf das Buch, denn beim Stöbern in den Kundenrezensionen von Amazon konnte ich diesbezüglich recht kontroverse Meinungen vorfinden.

„Tolles Buch – Nützliche Informationen – nichts neues – mit Vorsicht zu genießen“, ist hier zu lesen. Also, was kann der – sicherlich häufig selbst betroffene – Leser erwarten ?

Prof. Grönemeyer gibt einen evolutionären und geschichtlichen Überblick bzgl. Der Entstehung des Rückenschmerzes, erklärt die Anatomie, beschreibt die gängigen Krankheitsbilder und zeigt ärztliche bzw. therapeutische Behandlungsmöglichkeiten auf.

Anschließend gibt der Grönemeyer-Test Auskunft über den Zustand des Rückens. Hierbei werden Riskotyp (personenbezogene Faktoren), Haltung, Beweglichkeit, Kraft- und koordinative Fähigkeiten berücksichtigt.

Über das folgende Grönemeyer-Bewegungsprogramm kann dann an der Kompensation der beim Test aufgewiesenen Defizite gearbeitet werden.

Den Abschluß bilden eine Risiko-Nutzen Beurteilung verschiedener Sportarten und – im Hinblick auf den nachgewiesenen Bewegungsmangel von Kindern – Bewegungsspiele für Jung und Alt.

Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und grafisch hervorragend gestaltet.

Über die anatomischen Abbildungen erhält man einen sehr guten Eindruck über den Aufbau der Wirbelsäule und die verschiedenen Krankheitsbilder, die anschaulich beschrieben werden (endlich weiß man, was die Diagnose auf dem Überweisungsschein bedeutet…).

Der Überblick über ärztliche und therapeutische Berufsgruppen bzw. Diagnose- und Behandlungsformen deckt das aktuelle Spektrum nicht ganz ab, kann aber durchaus als Orientierungs- und Einschätzungshilfe im Dschungel der angebotenen Verfahren dienen. Als sinnvoll erschienen mir hierbei außerdem „Patientennavigationshilfen“ wie z. B.: „Wann sind welche bildgebenden Verfahren sinnvoll“, „Wann ist eine Rückenoperation sinnvoll“ oder „Gelenkbeschwerden – wie wird behandelt“.

Der Grönemeyer-Test ist von jedem leicht nachzuvollziehen und wird vielen Interessenten ihr defizitäres muskulär-motorisches Niveau verdeutlichen. Sicherlich hoffte Herr Grönemeyer, mit diesem Test den Impuls zum Aufbruch zu setzen, was bestimmt in vielen Fällen gelingen wird.

Das dargestellte Bewegungsprogramm ist für meinen Geschmack etwas dürftig, kann aber ein guter Ausgangspunkt für ein „bewegtes Leben“ sein – nach meiner Erfahrung führt ein zu umfangreiches Programm aber oftmals gerade bei Anfängern zu oberflächlichem Training, Einschleichen von Fehlern und Demotivation. Trotzdem könnte dieser Teil des Buches gern etwas umfangreicher gestaltet sein.

Sehr gut finde ich den – wenn auch knapp gehaltenen – Appell an Eltern, Ihren Nachwuchs zu Bewegung und Spiel zu animieren – in diese Richtung müßte von allen privaten und öffentlichen Stellen generell viel mehr gearbeitet werden.

Diejenigen, die sich lange und ausführlich mit ihren Rückenbeschwerden auseinandergesetzt haben, wird dieses Buch nicht zu neuen Erkenntnissen führen, denn viele haben im Laufe der Zeit einen diagnostisch-therapeutischen Marathon bewältigt, durch den sie meist bestens informiert sind.

Mir (als ebensolchem alten Hasen) hat das Buch trotzdem sehr gut gefallen. Es vermittelt neben einer Fülle von Informationen (und wirklich sehr guten Abbildungen) eine positive Aufbruchstimmung und ist für die viele Rückenpatienten mit Sicherheit eine Möglichkeit, sich im privaten Rahmen mit ihrem Beschwerdebild auseinanderzusetzen.

Buch: Rückenschmerzen ganzheitlich behandeln

26. Januar 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Bücher, Krankengymnastik, Physiotherapie, Produkte, Training

Vorab eine persönliche Anmerkung:
Warum sind in diesem Buch bis auf den Autor und den „Mann ohne Kopf“ eigentlich nur Frauen abgebildet ?
Ist die Zielgruppe ausschließlich weiblich oder traut der Autor Männern nicht zu, sich den kausalen Zusammenhang „Psyche (Emotionen) und Rückenschmerzen“ einzugestehen. Ich bin mir dieses Zusammenhangs durchaus bewußt und viele andere Männer mit Sicherheit ebenso.

Werbung (Link zu Amazon):

Trotzdem freue ich mich über das in schönen Pastelltönen gehaltene Werk, in dem nette junge Damen mich aus unterschiedlichsten Positionen anlächeln !

Leitgedanke diese Buches ist der ganzheitliche Ansatz bei der Auseinandersetzung mit dem Rückenschmerz.
Der Autor reduziert den Rückenschmerz nicht in klassischer Weise auf „biomechanische Ursache im Bereich LWS, HWS etc. und entsprechende Schmerzreaktion“, sondern veranschaulicht die vielfältigen Mechanismen, die zu einer Schmerzsituation führen können. In diesem Zusammenhang wird unter anderem das bio-psycho-soziale Modell zur Entstehung von Rückenschmerzen vorgestellt.
Neben anatomischen Abbildungen werden anfangs gute Erklärungen zu der Funktion von Bandapparat und Muskulatur gegeben. Hier allerdings nicht rein wissenschaftlich, sondern im Stile von „was passiert eigentlich an meiner Wirbelsäule, wenn ich den ganzen Tag sitze und warum ist Bewegung wichtig (gut erklärt !)“.
Um einen positiven Hintergrund für die ganzheitliche Betrachtung des Rückenschmerzes aufzubauen, erfolgt eine begriffliche Klärung des Wortes „psychisch“ im Zusammenhang mit der Schmerzsymptomatik. Psychisch heißt nicht „verrückt“ – vielmehr wird hier die seelisch-emotionale Komponente des Schmerzes angesprochen (danke !) und der Rücken als Antenne und Spiegelbild der Befindlichkeit dargestellt.
Der Autor klassifiziert bestimmte Warnzeichen für Rückenschmerzen, erläutert Untersuchungsmethoden, Behandlungen und zählt Medikamente für die Selbstbehandlung auf (nichts außergewöhnliches: Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen & Co.). Sehr interessant sind aber die homöopathischen Empfehlungen zur Behandlung. Es gibt Tests bzgl. der Neigung zu chronischen Rückenschmerzen und der Bedeutung des Faktors
„Angst“. Zur Behandlung von Rückenschmerzen wird außerdem ein multimodales Therapiekonzept vorgestellt, das in drei Steps zur Schmerzfreiheit führen soll. Step 3 in diesem Konzept ist gleichzeitig auch der Praxisteil des Buches, der aus Muskeltests, Energieübungen für die Meridiane und heileurythmischen Übungen besteht.

Die ersten 40 Seiten des Buches mit Erlärungsmodellen zur Entstehung des Rückenschmerzes und die verständliche Darstellung des bio-psycho-sozialen Modells haben mir sehr gut gefallen. Das multimodale Therapiekonzept ist mir zu oberflächlich.

Stelle ich mir vor, daß ich mir in einer intensiven Schmerzsituation dieses Buch zur Hand nehme, und lese, ich solle positiv denken, lachen und glücklich sein und dann meine Beschwerden mit homöopathischen Mitteln und Salben selbst behandeln, dann kann ich nur sagen: „Ich möchte an dieser Stelle Zweifel bezüglich der Wirksamkeit anmelden“.

Also eher nichts für die Anfangsphase einer von unvorstellbaren Schmerzen begleiteten „Bandscheibengeschichte“.

Als ganzheitliches therapeutisches Konzept bei Verspannungsschmerzen und milderen Symptomen kann das Buch aber ohne weiteres gute Ansätze vermitteln.

Buch: Rückentraining mit dem Theraband

26. Januar 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Allgemein, Bücher, Geräte, Krankengymnastik, Physiotherapie, Training, Wiesbaden

Was mir dieses Buch sofort sympathisch macht, ist die Anmerkung des Autors, daß Rückentraining mehr ist, als nur ein Training der Rückenmuskulatur.

Hans-Dieter Kempf spricht in diesem Zusammenhang von einem komplexen Verspannungssystem bzw. Muskelschlingen und einem Gleichgewicht in diesen Systemen, das es zu erhalten bzw. aufzubauen gilt.

Um dem Leser seine Ausgangssituation zu verdeutlichen, werden eingangs Tests zur Kraftfähigkeit, Beweglichkeit und Koordination dargestellt. Eine durchaus sinnvolle Methodik, die vielen Interessenten die aktuellen Defizite veranschaulichen kann.

Nachfolgend werden Hinweise bezüglich der Trainingsgestaltung gegeben und eine Unterscheidung in

„Training für Einsteiger“ und „Training für Fortgeschrittene“ findet statt, wobei ein kurzer Überblick zur trainingsmethodischen Gestaltung hinsichtlich der Belastungsnormative gegeben wird.

Am Ende bzw. im Anhang finden sich kurze Erklärungen zu einzelnen Krankheitsbildern mit krankheitsbezogenem Übungsschwerpunkt, eine grafische Darstellung der wichtigsten Muskeln und Ihrer Funktion. Dieser Teil könnte für meinen Geschmack etwas weiter vorne platziert sein.

Im praktischen Teil des Buchs werden zuerst Übungen zum Aufwärmen beschrieben und dargestellt (leider auch nicht in jedem Buch zu finden), wobei zwischen Übungen mit Kleinhanteln, Fitness- bzw. Gymnastikball und Thera-Band® unterschieden wird.

Bei den Trainingsübungen wird die zu trainierende Muskulatur jeweils grafisch dargestellt, die einzelnen Übungen werden beschrieben und ergänzende, sinnvolle Übungshinweise gegeben.

Anders als es der Titel des Buches vermuten läßt, beginnt der Übungsteil mit 30 Seiten Übungen mit dem Fitness- bzw. Gymnastikball. Finde ich sehr gut, vermutet aber keiner. Ebenso wird über den Titel nicht ersichtlich, daß auch Übungen mit Kleinhanteln in das Programm aufgenommen wurden. Nach meiner Meinung würde sich diese Information aber durchaus positiv auf eine Kaufentscheidung der Interessenten auswirken, da hierdurch die Übungsvielfalt deutlich erhöht wird, ohne daß sich der Leser von einem unüberschaubaren Angebot erschlagen fühlt.

Die Übungen selbst sind insgesamt gut beschrieben und bebildert, setzen aber ein gewisses Maß an Bewegungserfahrung voraus, es kann also nicht schaden, wenn man vorher schon einige Einheiten in Wirbelsäulenkursen oder in der Physiotherapie belegt hat. Dem wirklich „blutigen Anfänger“ würde ich empfehlen, die Übungen anfangs von einem Trainer oder Therapeuten kontrollieren zu lassen.

Neben der Einzelauflistung von Übungen stellt der Autor auch kleine Übungsprogramme zusammen (mit Anweisungen für Wiederholungs- und Serienzahl bzw. Pausengestaltung) und unterteilt auch hier wieder in „Programme für Anfänger und Fortgeschrittene“. Außerdem sind Übungen für Dehnung und Mobilisation der wichtigsten Muskeln und Muskelgruppen zu finden.

Was mich etwas stört, ist das etwa zehnseitige Kapitel „Übungen mit der Trainingsbank“. Zum einen ist es sehr schwer, nähere Informationen zu diesem Gerät zu finden, zum anderen war ich sehr überrascht (als ich dann endlich eine Bestellmöglichkeit gefunden hatte), daß dieses nette Gerät

schlappe 456 € kosten soll. Da das Buch ein Training mit Kleingeräten vermitteln will und hierbei sicherlich auch der räumliche und finanzielle Aspekt besondere Beachtung finden soll, ist diese Kapitel definitiv fehl am Platze.

Diese kleine Kritik soll aber nichts an der generell positiven Bewertung des Buchs ändern. Hier stimmen Struktur, Inhalt und sicherlich auch der Preis von € 8,90.

Shops

26. Januar 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Geräte, Krankengymnastik, Physiotherapie, Produkte, Training

Online-Shops Sport, Fitness und Therapie

Ein gutes Angebot an Klein- und Fitnessgeräten (Thera-Band, Ergometer) zum persönlichen Training bieten u.a. unten genannte Shops an.
Es gibt dort Online-Bestellmöglichkeiten und wenn man sich mit ein paar Leuten zusammentut, bewegen sich die Versandkosten auch durchaus im erträglichen Rahmen, zumal diese teilweise ab einem bestimmten Bestellwert sogar entfallen.

  • sportbewegungsmittel.de – Der Online Shop für Thera-Band Produkte – www.sportbewegungsmittel.de
    Der Online Shop für Thera-Band Produkte
  • k-fitshop.de – Der Kettler Fitness-Spezialist Online Shop – Crosstrainer, Ergometer, Heimtrainer, Rudergeräte, Kraftstationen, Laufbänder, Zubehör – Alle Kettler Fitness Geräte, die sich vorstellen können zu Top-Preisen und inkl. 24h Lieferung!
  • SVG – Prävention, Physiotherapie, Krankengymnastik, Fitness. Bei diesem Shop habe ich schon mehrfach telefonisch und online bestellt – es gab nie Probleme, sehr umfangreiches Angebot.
  • SPORTEC – Physio & Fitness. Habe ich noch nichts bestellt, aber umfangreiches Angebot.
  • Sport Thieme – Sport Thieme – Schulsport, Vereinssport, Fitness, Therapie
  • Fairplay Sporthandel – umfangreiches Angebot im Bereich Fitness, Gesundheit, Training
  • Maxxus.de – ein Shop mit umfangreichem Angebot im Bereich Fitness, Cardio etc.. Die Geräte sind gut und das besondere: bei Ebay versteigert Maxxus seine Produkte zu wirklichen Hammerpreisen !! (habe selbst schon zugeschlagen !) Wer im Rhein-Main-Gebiet wohnt, kann vorher die Geräte vor Ort auch besichtigen und später abholen.
  • Verschiedene Theraband-Produkte in Online-Shops im Bandscheiben-Blog

Thera-Tubes

26. Januar 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Krankengymnastik, Physiotherapie, Produkte, Training

Thera-Tubes oder Thera-Band Tubing

Die Thera-Tubes (oder Thera Band Tubing) sind das ideale ‘Trainingsgerät’ für unterwegs.

Sie passen in jede (Hand-) Tasche und bieten in Kombination mit den sehr preisgünstigen Griffen und dem Türanker hervorragende Kombinations- bzw. Variationsmöglichkeiten im Training.

Die Griffe sind mit Moosgummi abgepolstert und weisen einen angenehmen Griffkomfort auf.
Mir persönlich gefallen die Tubes besser als die klassischen Therabänder, weil die die Tubes aus einem Stück ‘kompakten Material’ bestehen. Die Bänder hingegen wabbeln mir zu sehr herum. Prinzipiell können aber auch die Bänder genau wie die Tubes an Griffen und Türanker befestigt werden. Auch die Zugeigenschaften sind ähnlich.

Der große Vorteil des Türankers ist die mit ihm verbundene Option, jede handelsübliche Tür als Aufhängungspunkt bzw. Befestigung für die Tubes verwenden zu können.

Dabei ist es selbstverständlich unerheblich, ob der Anker in Boden-, Hüft-, Brusthöhe oder über Kopf, also oben am Türrahmen befestigt wird. Er hält überall gleich gut. Einfach den Türanker über die Tür legen, Tür schließen, fertig ! Hält bombenfest! Dies ermöglicht effektive Zugbewegungen mit vielen unterschiedlichen Aufhängungshöhen, womit der Übungsvielfalt kaum Grenzen gesetzt sind.

Außerdem haben Türanker und Griffe materialschonende Eigenschaften, d. h. auch nach tausenden von Zügen werden die Tubes nicht durchgescheuert und man hat länger Spaß an seinem Trainingsgerät. Werden hingegen scharfkantige Objekte, wie z. B. Tische, Heizungen oder Türgriffe als Aufhängung verwendet, muß das Band oder der Tube mitunter sehr häufig ausgetauscht werden
Die Schlaufen von Anker und Griffen bestehen aus einer Art unverwüstlichem, dicken Nylon, daß mir unter Normalbedingungen unzerstörbar erscheint.
Für unsere Patienten habe ich mehrere dieser Schlaufen seit Jahren im Gebrauch. Nirgendwo sind Verschleißerscheinungen zu erkennen, obwohl ihnen übel mitgespielt wird.

Bei den Tubes und Bändern gibt es keine Ausreden bzgl. der Trainingsörtlichkeit. Man kann sie an jeden Ort der Welt mitnehmen und an jedem Ort der Welt damit trainieren. Sie werden in verschiedenen Zugstärken angeboten (rot, grün, blau, schwarz u. silber) und preislich rangieren sie ohnehin außer Konkurrenz.
Der Tube wird in einer Länge von 7,5 m in einem kleinen Karton geliefert. Aus diesen 7,5 m kann man sich dann unterschiedlich lange Stücke zurechtschneiden, um einen zügigen Wechsel beim Training der einzelnen Muskelgruppen zu gewährleisten (auch für eine Widerstandsvariation recht sinnvoll – kurzer Tube = größerer Widerstand).

Bei unterschiedlich langen Tubes ist es dann wiederum sinnvoll, auch mehrere Türanker und Griffe an diesen unterschiedlich langen Schläuchen zu befestigen. Keine Angst, die finanzielle Belastung bewegt sich auch beim Erwerb mehrerer Komponenten im erträglichen Rahmen, insbesondere angesichts der langen Nutzungsdauer:

Tube (je nach Stärke): ca. € 14-19

Türanker und Griffe im Set: ca. € 8

Online-Bezugsquellen für Thera-Tubes: siehe z. B. hier.

Trainingsgeräte

26. Januar 2009 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Geräte, Training

Training für den Rücken – welche Geräte ?

Im Berufsalltag werde ich häufig gefragt, was ich denn für Übungen für “zu Hause” empfehlen kann und bei welchen Trainingsgeräten sich eine Anschaffung lohnt.

kleingerate

Die Interessenten legen mir dann Kataloge mit überdimensionalen Trainingsmaschinen vor, die sie sich in den Keller, auf den Dachboden oder in die Waschküche stellen möchten (wo sie dann in der Regel ein betrübliches Dasein fristen und spätestens beim nächsten Umzug verschrottet werden).
Die besten Trainingsgeräte für das nicht orts- und räumlichkeitsbezogene Training, die ich kenne, sind jedoch die kleinsten, einfachsten und preiswertesten: Thera-Bänder !

Damit meine ich nicht nur die Bänder an sich, sondern das umfangreiche Angebot mit Tubes, Gymnastikbällen, kleinen Bällen, Matten etc.

Selbst wenn Sie sich nahezu das komplette Programm an diesen Kleingeräten zulegen, erfordert dies nicht mehr Platz, als z. B. ein Cardiogerät.

Der große Vorteil gegenüber einem solchen Gerät ist aber, daß Sie nahezu unbegrenzte Trainingsmöglichkeiten haben.

“Wo bleibt denn da das Ausdauertraining ?”, fragen Sie sich wer sagt denn, daß Sie für ein Ausdauertraining immer durch den Wald hecheln müssen ?

Zur Verdeutlichung: Man nimmt sich ein Band und führt ohne große Pausen ein Ganzkörperprogramm bei mittleren

Widerständen und 15-20 Wiederholungen à 3 Sätze pro Muskelgruppe aus. Das dauert ca. 30 Minuten und was glauben Sie, wie die Pulsfrequenz darauf reagiert ?

Es passiert dasselbe, wie bei einem 30-minütigen Läufchen durch den Wald. Die Pulsfrequenz steigt an und wird bis zum Ende des Trainings auf einem entsprechenden Niveau gehalten. Also auch eine Form des Ausdauertrainings plus einem Training für die Kraft und die Beweglichkeit !

Übungsbeschreibungen sind im Internet unter anderem auf dieser Seite unter Rückentraining zu finden. Außerdem gibt es zahlreiche Bücher, aus denen Anregungen und Übungen bezogen werden können. Über den Inhalt von einigen dieser Bücher äußere ich mich auf dieser Seite (in den nächsten Tagen und Wochen kommen noch einige Bücher hinzu).

Sollten Sie sich für den Erwerb eines Kleingeräts entscheiden, stehen Sie außerdem vor der Wahl, das Original oder ein Angebot im Rahmen einer Aktion der großen Discounter zu erwerben, weil Sie möglicherweise denken, daß Sie für einen günstigeren Preis das gleiche Produkt kaufen.

Das ist definitiv nicht der Fall !

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten arbeite ich seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Produkten und kann Ihnen sagen: Das Original ist qualitativ das Beste ! Die paar Euros Preisersparnis lohnen nicht.

Bezugsquellen für Kleingeräte und Trainingshilfsmittel finden Sie bei den Online Shops für Fitness und Therapie.

Suchen Sie im Hinblick auf die gesundheitlichen Risiken vor Trainingsbeginn in jedem Fall noch einmal einen Arzt, qualifizierten Therapeuten oder Trainer auf, der mit Ihnen die einzelnen Übungen durchgeht. Dafür braucht man nicht unbedingt ein Rezept, man kann die “Behandlung” oder das Training auch privat bezahlen.

Bitte gehen Sie nach dem Motto “mehr bringt mehr” oder “ich war früher schließlich Leistungssportler” niemals ein gesundheitliches Risiko ein. Ihr Arzt oder Therapeut ist Ihr unverzichtbarer Ansprechpartner.

Hier zahlt sich eine kleine finanzielle Investition immer aus.