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Wie Goethe uns helfen kann, Rückenschmerzen zu begreifen

2. November 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben, Rückenschmerzen

In einem der wenigen Bücher, die langfristig in meinem Regal überlebt haben, findet sich folgendes Zitat von Goethe (Kapitel “Zusammenarbeit von Muskelgruppen in Gestalt von Muskelschlingen”):

Die menschliche Gestalt kann nicht bloß durch das Beschauen ihrer Oberfläche begriffen werden, man muss ihr Inneres entblößen, ihre Teile sondern, die Verbindungen derselben bemerken, die Verschiedenheiten kennen, sich von Wirkung und Gegenwirkung unterrichten, das Verborgene, Ruhende, das Fundament der Erscheinung sich einprägen, wenn man dasjenige wirklich schauen und nachahmen will, was sich als ein schönes, ungetrenntes Ganze in lebendigen Wellen vor unserm Auge bewegt.

Ergänzt man nunmehr um:

Ein einziges Glied, das in einer großen Kette bricht, vernichtet das Ganze. wikiquote

… so sind alle Hinweise zur Ursachenforschung bei Rückenschmerzen gegeben – mehr braucht es nicht.

Selbstverständlich sind Rückenschmerzen meist multifaktoriell begründet. Schlußendlich stehen wir aber immer vor einem physikalisch-mechanischen Problem, das (auf welchem Weg auch immer) behoben werden muß.

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2 Kommentare zu “Wie Goethe uns helfen kann, Rückenschmerzen zu begreifen”

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