Warum man besser keine Fragen stellen sollte
13. Dezember 2008 von Christoph Weigand
Abgelegt unter: Bandscheiben, Internet, Kurioses, Rückenschmerzen
Über einen meiner Google-Alerts trudelte eben eine Frage bei Yahoo Clever ein, deren Beantwortung mich ebenfalls brennend interessierte:
Mir tut der Rücken weh, was soll ich tun?
…fragt ein von Muskelverspannungen gepeinigter, wahrscheinlich weiblicher Nutzer der Frage-Plattform. Abgesehen von der recht oberflächlichen Beschreibung der Beschwerden, möchte ich auf die Vielfalt der Antworten und Ratschläge aufmerksam machen, die fast das komplette Repertoire des “hab’ ich schonmal irgendwo gelesen-gehört-ausprobiert” repräsentieren.
Ich fasse zusammen (Stand 13.12., 6:24 Uhr):
- Wärmflasche
- Dehnübungen
- Fango-Packungen
- Sitzposition und Haltung verändern
- Chiropraktiker aufsuchen
- Matratze, Heizkissen, Krankengymnastik, zweite Meinung
- Atlaskorrektur
- Vitamin B-Komplex, Einreibungen, Sport, Krankengymnastik
- Massagen, ABC-Pflaster
- Stress-Abbau, Physiotherapie, Thermalbad, Haltungskorrektur, Übungen
- Krankengymnastik
- Voltaren Schmerzgel
- Pferdesalbe “Extra Stark”
Was glaubt Ihr – hat sich die Frage (abgesehen von der Content-Generierung für Yahoo) wirklich gelohnt?





Das ist halt Web 2.0. Was früher am Fluss, beim Wäsche-Waschen und -Bleichen, ausgetauscht wurde, findet man heut’ im Internet, allerdings an oft bevorzugtrer Stelle…