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Unfallversicherung bei Bandscheibenvorfall

8. November 2006 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben

Gerade mal wieder ein Urteil, auf das im Kölner Stadt-Anzeiger hingewiesen wird.

Sehr traurig und schwer nachzuvollziehen aus Sicht der Betroffenen, vor Gerichten allerdings immer wieder als Urteil zu finden:

Kommt es im Rahmen eines Unfalls zu einem Bandscheibenvorfall, verweigern die Unfallversicherer in der Regel die Leistung.

Bandscheibenvorfälle werden als ‘sich allmählich entwickelnde Erkrankungen’ angegeben. Dabei ist es wohl ziemlich egal, ob einem der zwei Meter große Kaltblut-Hengst ins Kreuz getreten hat oder man von der Druckerpresse auf 1,05 m Körpergröße reduziert wurde – es wird anscheinend davon ausgegangen, daß eine Vorschädigung vorhanden war und der Bandscheibenschaden nicht eindeutig dem Unfall zugeordnet werden kann.

Wenn ausschließlich ein Bandscheibenvorfall (und keine begleitenden Schädigungen von z. B. Wirbeln etc.) vorliegt, habe ich bisher noch von keinem Betroffenen gehört, daß dieser (Bandscheibenvorfall) als Unfallfolge anerkannt wurde.

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