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Übung: LWS und Becken

Zur Abwechslung heute wieder eine Übung. Wir verlassen Schulter und Nacken und widmen uns mehr den unteren Regionen ;-)
Ich nehme an, Ihr hängt gerade wie ein nasser Sack sitzt gerade an Eurem Schreibtisch auf dem Bürostuhl. Sicher nicht aufrecht, wäre ja auch zuviel verlangt. Müßt Ihr auch nicht immer, aber wenigstens gelegentlich. Am besten, Ihr ‘zappelt’ immer ein wenig ‘rum, soll heißen, sitzt aktiv. Häufiger Positionswechsel (beim Sitzen meine ich !) ernährt die Bandscheiben. Stillsitzen, egal in welcher Position, sollte vermieden werden. Ideal wäre es, zwischendurch immer mal wieder aufzustehen und z. B. im Stehen zu telefonieren. Die modernen Bürostühle verfolgen das Prinzip des aktiven Sitzens. Über instabile Unterstützungsflächen (Sitzflächen, die beweglich gelagert sind) soll die Verwirklichung dieses Prinzips gewährleistet werden.
Wer keinen solchen Luxusstuhl sein eigen nennt, kann aber auch über recht einfache Übungen zwischendurch seiner Lendenwirbelsäule wieder Leben einhauchen.
Bei dieser Übung habe ich übrigens einen Fehler gemacht, den ich bei der nächsten Videoserie vermeiden werde. In der Halle sah das ganz toll aus, im Videoclip fehlt allerdings der Kontrast. Schwarze Hose und schwarzes Top vor schwarzem Hintergrund – sehr clever !
Ich hoffe, Ihr könnt trotzdem erkennen, um was es geht:
Das Becken soll gekippt und wieder aufgerichtet werden. Dabei findet keinerlei Bewegung in Rumpf und Beinen statt – ausschließlich Becken und Lendenwirbelsäule werden bewegt. Die Bewegung in der LWS ist für Euch vielleicht nicht offensichtlich, wenn das Becken allerdings in dieser Form bewegt wird, kommt es insbesondere auch im Bereich der LWS zu einer Positionsveränderung. Es findet eine Bewegung statt, die zur besseren Versorgung der Bandscheiben im Bereich der Lendenwirbelsäule beiträgt.
In der Rückenschule wird diese Bewegung üblicherweise vermittelt, indem die Hände zwischen Gesäß und Sitzfläche gelegt werden. Dort spürt Ihr jetzt zwei Knochen, auf denen Ihr sitzt – die Sitzbeinhöcker. Wenn jetzt das Becken aufgerichtet bzw. gekippt wird, ‘wandern’ diese Sitzbeinhöcker vor und zurück. So läßt sich ganz gut kontrollieren, ob die Bewgung richtig ausgeführt wird.

[video width="400" height="365"]http://www.starker-ruecken.com/beckenkippung.avi[/video]

Die Übungen werden meistens einseitig demonstriert. Diese Übungen sollten selbstverständlich auch auf der anderen Seite ausgeführt werden.
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Video © Christoph Weigand 2006-2007

Kommentare:

2 Kommentare zu “Übung: LWS und Becken”

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    1. [...] Es muss also eine Veränderung in meinem (Arbeits-)Sitzverhalten geben und zwar konsequent und schnell. Abenteuer Leben Ergonomie Gesundheit Lokal und Privat Rücken Schreibtisch Sitzen [...]

    2. [...] Im Gegensatz zur gestrigen Übung soll heute das Becken – vereinfacht gesagt – nicht vor- und zurück bewegt bzw. aufgerichtet und gekippt werden, sondern es geht um seitliche Bewegungen. Wie die Übung von gestern trägt auch das seitliche ‘Anheben’ des Beckens zu einer Mobilisation dieses Bereichs und einer besseren Ernährung der Bandscheiben bei. Ich sprach schon von den beiden Sitzbeinhöckern, über die sich das Aufrichten und Kippen des Beckens gut kontrollieren läßt. Bei dieser Übung geht es darum, jeweils einen dieser Sitzbeinhöcker über eine seitliche Kippbewegung des Beckens von der Sitzfläche zu lösen. Möglichst wenig über Rumpf und Beine arbeiten, nur das Becken bewegen. [...]



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