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Übung: Brustwirbelsäule

Ich hatte schon mehrfach erwähnt, daß im Arbeitsalltag fast ausschließlich wiederkehrende Bewegungen auftreten. Die letzten Tage hatten die Schulter als Thema (ich komme darauf auch später nochmals zurück), heute soll die Brustwirbelsäule etwas mobilisiert werden.
Ihr denkt, in der Brustwirbelsäule findet ausreichend Bewegung statt ? Dann beobachtet doch einfach ‘mal Euer Verhalten am Arbeitsplatz genauer. Ist es nicht so, daß Ihr z. B. Aktenorder nur in einem Regal rechts oder links von Euch positioniert habt ? Das Telefon wird bestimmt auch nicht immer wechselweise auf die rechte bzw. linke Seite gestellt.
Wenn Unterhaltungen mit dem Kollegen stattfinden sitzt dieser (diese) in der Regel auch nur auf einer Seite. Vielleicht sieht aber an Eurem Arbeitsplatz auch alles ganz anders aus.
Das Prinzip jedoch sollte klar sein. Bei fast jedem Arbeitsplatz liegt eine gewisse Seitigkeit bei den wiederkehrenden Bewegungen vor. Bei diesen Bewegungen kommt es immer wieder zu Drehungen. Man kann mit dem ganzen Stuhl drehen, den Kopf drehen, meistens aber finden kombinierte Drehungen statt – fast immer unter Beteiligung der Brustwirbelsäule (Drehungen im Rumpf finden übrigens fast ausschließlich in der Brustwirbelsäule statt. Die Lendenwirbelsäule ist nur in geringstem Umfang an diesen Drehungen betiligt). Um der einseitigen Betonung von Drehungen in der Brustwirbelsäule entgegenzuwirken, kann man die Übung ausführen, die im Video gezeigt wird. Warum nicht mit gestreckten Armen ? Einerseits sollt Ihr nicht den kompletten Schreibtisch bei Eurer Gymnastik abräumen, andererseits werden Verletzungen bei ‘umherstreunenden’ Kollegen vermieden. Außerdem ist die Bewegung in dieser Form leichter kontrollierbar, man rotiert nicht unkontrolliert vor sich hin und vemeidet Bewegungen mit zu hohem Schwunganteil (die gestreckten Arme würden zu mehr Dynamik verleiten, weil die Masseteile weiter von der Rotationsachse entfernt sind).
Na, geht’s zu einer Seite besser als zu der anderen ? Ist das auch die Richtung, in die Ihr Euch sowieso immer dreht ?

[video width="400" height="365"]http://www.starker-ruecken.com/haendeverschraenkt_rotation.avi[/video]

Die Übungen werden meistens einseitig demonstriert. Diese Übungen sollten selbstverständlich auch auf der anderen Seite ausgeführt werden.
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Video © Christoph Weigand 2006-2007

Kommentare:

2 Kommentare zu “Übung: Brustwirbelsäule”
    • frucht sagt:

      folgende frage: ich hab seit geraumer zeit schmerzen in der brust meistens an der linken seite mein arzt hat 2 belastungsekgs und 2 ruheekgs gemacht und hat gesagt das ich nicht herzinfarkt oder schlaganfallgefährdet bin er sagte das könne von dr brustwirbelsaäule kommen stimmt das????eigentlich vertrau ich meinem arzt aber ich höre immer gerne mehrere meinungen. ich kriege jetzt momentan saugnapfenmassage von einem orthopäden aber es wir nicht besser wenn es geht würde ich gern ein paar tipps von ihn bekommen und wäre ihnen sehr dankbar

    • Hinsichtlich der Diagnosen solltest Du dich auch unbedingt auf deinen Arzt/Orthopäden verlassen. Meinungen, die den Charakter einer Diagnose haben oder als solche interpretiert werden könnten, darf ich an dieser Stelle nicht äußern. Im Übrigen bin kein Arzt und darf dementsprechend auch gar keine Diagnosen stellen. Und selbst wenn ich es dürfte, würde ich es auf keinen Fall über die Ferne machen ;-)

      Ich kann Dir allerdings mitteilen, daß auch ich schon Schmerzen in der linken Brust hatte, die – wie sich bei orthopädischer Diagnostik herausstellte – durch eine “Blockade” in der Brustwirbelsäule ausgelöst wurden. Neben der von Dir beschriebenen “Saugnapf-Massage” wurde ich mit klassischen Massagen und manueller Therapie behandelt, wodurch sich eine Besserung der Beschwerden einstellte.

      Ich hoffe, ich konnte Dir damit weiterhelfen.

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