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Starker Rücken Award

7. Dezember 2006 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Off Topic

Ich schreite jetzt zu der Preisverleihung des starken Rückens, einem Award, den keiner kennt und der vielleicht auch niemand interessiert.
Aber es ist mein persönlicher Award und ich werde ihn von Zeit zu Zeit “verleihen”, wenn mir persönlich eine bemerkenswerte Aktion im Alltag begegnet.
Ihr habt Euch vielleicht schon gefragt, warum meine Domain gerade den Namen “Starker Rücken” trägt. Wie ich an anderer Stelle schon erläutert habe, liegt dem Namen eine gewisse Ironie zugrunde. Mein Rücken ist zwar stark, aber dennoch nachhaltig beschädigt.
Die zwei Wörter können aber auch für andere Dinge im Leben stehen.
Auf einem starken Rücken kann einiges abgeladen werden, er steckt eine Menge weg. Einen starken Rücken hat man auch, indem man Rückgrat zeigt und seine Meinung kundtut, auch wenn dies nicht die bequemste und widerstandslosteste Art der Lebensführung darstellt.
Ein ‘starker Rücken’ in Form von Personen, die den nötigen finanziellen Background haben, kann aber auch anderen Menschen berufliche Möglichkeiten bzw. Perspektiven eröffnen, weshalb ich nun den Award verleihen möchte:Starker Rücken

Heute morgen habe ich im Wiesbadener Kurier gelesen, daß Heinrich Pohl im Rahmen seines 50. Geburtstages seine Gäste an Stelle von Geschenken um eine Geldspende bat. Diese Geldspenden (die Herr Pohl zum Betrag von 10.000 € aus eigener Tasche aufstockte) kommen der 17-jährigen Virginia Schwab zugute, der durch diesen Betrag ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin an der Heinrich-von-Kleist-Schule finanziert wird (sie hatte nach ihrer Realschulprüfung keinen Ausbildungsplatz gefunden).
Das ist doch mal eine andere Art des sozialen Engagements und zugleich auch eine sinnvolle Investition in die Zukunft.
Sicher, hier geht es nicht um die unmittelbare Bekämpfung des Hungers in der dritten Welt. Aber neben der unbestreitbar notwendigen Unterstützung von Menschen auf anderen Kontinenten gibt es auch in der eigenen Stadt viele Projekte, die eine finanzielle Zuwendung rechtfertigen.
Der große Vorteil an solchen Aktionen ist die Tatsache, daß der Spender die unmittelbaren Auswirkungen seines Engagements vor Augen hat und sichergestellt ist, daß nicht ein Teil des Betrages in Verwaltungskanälen hängenbleibt. Als “bundesweit einmalig” bezeichnet unser Schul-Stadtrat die Aktion – ich finde, sie hat meinen persönlichen “starken Rücken” verdient. Glückwunsch, Herr Pohl !

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