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Sportfachmann als Ausbildungsberuf

21. August 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Sportliches

Wie in der Netzeitung nachzulesen ist, haben Azubis in spe zukünftig die Möglichkeit, neben dem/der Sport- und Fitnesskaufmann/-frau auch eine Ausbildung als Sportfachmann in Angriff zu nehmen.

Als Grund für die “Installation” des neuen Ausbildungsberufs wird u.a. auch der höhere Bezug zur Sportpraxis des/der Sportfachmanns/-frau gegüber dem/der Sport- und Fitnesskaufmann/-frau angegeben.

Ich stehe dieser Entwicklung recht skeptisch gegenüber, da insbesondere im Bereich gesundheitsorientiertes Kraft- und Fitnesstraining eine umfangreiche Qualifikation und des Trainerstabes vorausgesetzt werden sollte.

Im (für den Azubi) günstigten Fall steht irgendwann ein 19-jähriger Sportfachmann (oder ein noch in Ausbildung befindlicher, 18-jähriger Azubi) vor mir, in dessen Hände ich die sportliche “Behandlung” meines uU vorhandenen Krankheitsbildes lege. Würde ich kategorisch ablehnen !
Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich die sportliche Welt im Alter von 19 Jahren sah.
Verantwortungsbewußtsein und Sensibilität für die Gesundheit anderer zu entwickeln, ist nicht nur eine Frage der Ausbildung, sondern auch abhängig von eigenen sportlichen Erfahrungen, Lebenserfahrung und einer nicht zu vermittelnden Grundsensibilität, die sich nach meiner Meinung erst im Laufe der (Lebens-) Jahre einstellt.

Bei gesundheitlichen Fragen im Bereich Fitness wären/sind meine Ansprechpartner Sportlehrer/-wissenschaftler und/oder Physiotherapeut – am besten mit einigen Jahren Berufserfahrung.

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