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Schreiben im Rhythmus – die (Uhr-)Zeit ist dein Freund

12. Februar 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Blogging

Jedem dürfte bekannt sein, daß unsere Existenz gewissen biologischen Rhythmen unterworfen ist.

Manches läßt sich in diesem Zusammenhang willentlich beeinflussen, andere Dinge sind wiederum genetisch terminiert und somit weitestgehend unabänderlich.

Hinsichtlich der Kreativität beim Schreiben ist mir schon lange aufgefallen, daß ich zu bestimmten Tageszeiten besser die Finger von der Tastatur lassen sollte, da sich nur textlicher Schrott in den Editor ergießt.
Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, daß meine “besten Zeiten” in den frühen Morgenstunden (zw. 5:30 – 9:00) und zwischen 16:00 – 19:00 h liegen, in denen auch meine meisten Beiträge (unabhängig vom Zeitpunkt der Veröffentlichung) geschrieben werden – zumindest wenn ich komplexere Sachverhalte veranschaulichen will oder etwas konzentriert bearbeiten möchte.

Dies gilt nicht übrigens nicht für die körperliche Leistungsfähigkeit, denn in diesem Fall kommt das “große Tief” bei mir erst um die Mittagszeit (~ 13:00 h), und ab 15:00 h setzt das zweite Hoch ein, das bis ca. 19:00 anhält. Danach ist Sense, egal was ich veranstalte (naja – fast egal ;-) ).
Viele von Euch machen wahrscheinlich ähnliche Beobachtungen (mit anderen Uhrzeiten), aber finden diese Beobachtungen Berücksichtigung beim Bloggen ? Oftmals lassen sich die individuellen Hochs aus beruflichen/familiären Gründen nicht nutzen, ist schon klar, aber kann es nicht sein, daß der Blog-Blues manchmal auch einsetzt, bzw. mit einer eher negativen Grundstimmung gebloggt wird, weil sich die Finger einfach zum falschen Zeitpunkt im persönlichen Tagesrhythmus über die Tasten quälen ?

Aus meiner Sicht lohnt sich eine grundsätzliche “Buchführung” bei den kreativen Phasen, denn in der Regel verplempert man mit Schreiben zur falschen Uhrzeit eine Menge an aufzuwendender Energie, die ggf. an anderen Stellen besser eingesetzt werden könnte.

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