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Präventionsreisen

13. Februar 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Medizin, Off Topic

So, Keyword Präventionsreisen platziert ! In den letzten zwei Wochen scheint das Thema Präventionsreisen immer populärer zu werden, täglich habe ich mindestens 50 Besucher, die auf der Suche nach Informationen zu diesem Thema sind.
In der Vergangenheit hatte ich dem Thema Prävention und Reisen schon zwei Beiträge gewidmet, aber ich lege gern nochmal nach:

Ich bin nicht der Meinung, daß in Zeiten der massiven Kürzungen im Gesundheitswesen präventive Maßnahmen am Urlaubsort subventioniert werden sollten.
Hierzu die Kieler Nachrichten:

Und die Angebotspalette der “Präventionsreisen” wird ständig größer: Da gibt’s die sechs Übernachtungen im Arosa in Travemünde mit Halbpension für 434 Euro oder im Kurhotel von Marienbad für 229 Euro für den, der acht- bis zehnmal Nordic Walking oder Aquajogging macht. Macht er bei 80 Prozent des Kurses mit, zahlen die TK, die GEK und andere Kassen die “Präventionskosten” – zwischen 150 bis 480 Euro pro Woche: So kostet der einwöchige Bayern-Urlaub eine vierköpfige Familie statt 1003 Euro nur noch 523 Euro. Und bei “Gesundheit schöpfen unter Italiens Sonne” gibt’s die Woche mit Halbpension und mindestens acht Trainingseinheiten in Abano Therme für 319 Euro. In der Verlängerungswoche wird man dann weniger gefordert, und auch der Preis geht herunter – auf 284 Euro. kn-online.de

Muß das wirklich sein ? Kann man eine Verhaltensänderung im Urlaub innerhalb weniger Tage erzielen ? Ich glaube nicht ! Prävention definitiv ja – aber dann kontinuierlich in Betrieben, vor Ort, ausgerichtet an den den Arbeitsplätzen und/oder den Anforderungen des Alltags und nicht als Goodie bzw Verkaufs- und Rekrutierungsargument der jeweiligen Versicherer.

 

Kommentare:

Ein Kommentar zu “Präventionsreisen”

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    1. [...] Christoph Weigand März 19th, 2007 Nicht nur Präventionsreisen sind im Trend, auch die Apotheken erweitern ihr Angebot: Neben Medikamenten, Pflege, Beauty, Vitaminen werden zukünftig auch Gesundheitsreisen ins Angebot aufgenommen (Link zum Anbieter). Angeblich kenne der Apotheker seine Kunden und deren Bedürfnisse und könne daher kompetent die entsprechenden Reiseziele empfehlen. Also, die Apotheken, bei denen ich ‘einkaufe’, kennen mich nicht, da ich keine emotionale Bindung zu einer bestimmten ‘Medikamenten-Tanke’ aufgebaut habe. Ich steuere einfach die nächstliegende Pharma-Einheit an. [...]



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