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Präventionskongress: Wunschliste aus Sicht eines Bloggers

10. Februar 2009 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Blogging, Internet, Medizin

Im Schatten des Rampenlichts nahmen gestern auch zwei Blogger am Präventionskongress in Mainz teil (s. Hinweis auf die Veranstaltung hier im Blog)

Ohne auf inhaltliche und organisatorische Aspekte weiter einzugehen (keine negative Wertung, denn die Organisation war sehr gut und inhaltlich habe/hätte ich durchaus Anregungen erhalten – dazu aber später mehr) möchte ich ein Review aus Sicht eines Bloggers bzw. Netzbürgers liefern, also einer Person, die das Internet und seine unterschiedlichsten “Sub-Netze” seit Jahren zur Information/Wissenserweiterung über bereitgestellte Inhalte nutzt, gleichzeitig aber auch versucht, Informationen über selbst generierte Inhalte anderen Personen zur Verfügung zu stellen.
Insbesondere im Hinblick auf die formulierten Ziele der Veranstaltung:

- den Bekanntheitsgrad von IN FORM zu erhöhen
- Transparenz über bereits in der Durchführung befindliche oder geplante Maßnahmen der BVPG-Mitglieder zu IN FORM herzustellen und
- die Kooperation, Vernetzung und den Know-how-Transfer unter BVPG-Mitgliedern und weiteren Akteurinnen und Akteuren im Hinblick auf IN FORM in Gang zu setzen.

hätte ich nachfolgende, persönliche Wunschliste für’s nächste Jahr ;-)

Zugang zum Internet:

  • Aus meiner Sicht sollte jeder Teilnehmer eines derartigen Kongresses Zugang zum Wlan erhalten, falls ein Wlan zur Verfügung steht (und das tat es). Selbstverständlich besteht mittlerweile die Möglichkeit, auch über Mobilfunk kostengünstige Tagesflatrates zu buchen, aber hey – das Wlan war da ;-)
    Zwar habe ich weiter keine Nerds ausmachen können, die mit Notebook bewaffnet den Referenten folgten, aber mindestens zwei von der Sorte waren anwesend und ziemlich traurig.

Warum kann sich ein solcher Zugang zum Internet für den Veranstalter lohnen?

  • Nun, auch nicht anwesenden Interessenten kann der inhaltliche Extrakt live über die unterschiedlichsten Plattformen bereitgestellt werden. Es können kurze z.B. Tweets mit Links auf Twitter oder oder auch Kurzartikel auf dem eigenen Blog verfasst werden. Das muß nicht immer eine Interessenslawine auslösen, aber je nach Thema und “dramatischer Inszenierung” bzw. Themenaufbau über Blogs in den Tagen/Wochen rückt die Veranstaltung sehr viel deutlicher ins Bewußtsein.
  • Schon mal an Livestreams gedacht?
    Es ist doch kein Problem mehr, auch mit kleinem technischen Equipment einen Livestream im Internet zu schalten, wenn der Referent/Veranstalter zustimmt. Keine zusätzlichen Kosten/Aufwand für den Veranstalter, das können auch Blogger übernehmen – ist i.d.R eine Sache von wenigen Minuten ;-)

Bereitstellung der Inhalte:

  • Die Vorträge/Referate wurden in einer ausgeteilten Mappe als Abstracts zur Verfügung gestellt. Gut, aber ich arbeite (fast) nicht mehr mit Papier. Damit war ich in der Minderheit, schon klar, aber alternativ zum Papier könnten die Abstracts doch auch als digitale Dokumente zur Verfügung gestellt werden (getippt werden mußten sie sowieso), die man mit weiterführenden Links versehen kann. Sorry, aber die sprachlichen bzw. an die Wand geworfenen Quellen konnte ich gar nicht so schnell mitschreiben, wie die Folien gewechselt wurden.

=> vielleicht geschieht dies noch im Anschluß an die Veranstaltung, da auf bvpraevention.de zu lesen ist:

[...] kurze Zeit nach der Veranstaltung werden die Beiträge hier dokumentiert.

Stünden die Dokumentationen der wesentlichen Inhalte bereits zeitgleich mit den Referaten zur Verfügung, könnten sie bereits “verbloggt” sein. Ergänzungen/Erweiterungen wären auch nachträglich noch möglich.

Teilnehmer/Aussteller:

  • Gleiches (s.o) gilt für die Teilnehmerliste, die ebenfalls in der Mappe zur Verfügung gestellt wurde. Eine elektronische Liste (mit Einverständnis) der Teilnehmer und Aussteller könnte eine schnelle Kontaktaufnahme per Mail, Skype etc. erleichtern. Visitenkarten machen zwar was her, aber gehen auch schnell vergessen und verloren.
    Alternativ könnte in diesen Listen auch zu Profilen (falls vorhanden) auf Xing, Facebook etc. verwiesen werden. Somit wäre eine schnelle und unkomplizierte Vernetzung gewährleistet.

Auch wenn manch einer diese Wunschliste für völlig unnötig halten sollte, weil viele sich nicht mit den aktuellen Entwicklungen der Informationsbereitstellung und -verbreitung anfreunden können:
Die Zielgruppe und damit eine immer größer werdene Anzahl potentieller Interessenten ist vorhanden. Und diese Gruppe nutzt gerne und intensiv die ortsunabhängige, schnelle Bereitstellung von Informationen und greift Vernetzungsangebote sehr schnell auf.

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4 Kommentare zu “Präventionskongress: Wunschliste aus Sicht eines Bloggers”

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  1. [...] haben… also nachdem Du hier deine Meinung kundgetan hast, empfehle ich Christoph Weigands Wunschliste sowie Klaus-Peter Baumgardts Ausschnitt… nimm bitte Grüße von hier mit ! Tags: Abnehmen [...]



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