Plantarfasziitis
10. September 2009 von Christoph Weigand
Abgelegt unter: Bandscheiben, Medizin, Rückenschmerzen
Sehr schön – seit gestern haben sich über Nacht extreme Beschwerden im Bereich der Ferse entwickelt. An schmerzfreies Auftreten ist leider nicht mehr zu denken.
Erklärung Plantarfasziitis:
Link: www.youtube.com
Persönlicher Entstehungsmechanismus, ganz klar herzuleiten:
- Seit einigen Wochen wieder deutliche Zunahme der Beschwerden im Bereich der LWS (Lendenwirbelsäule) mit Ausstrahlungen ins linke Bein/linker Fuß
- Linksseitige Entlastung
- Dadurch Veränderung des Gangbildes
- Kniebeschwerden rechts
- Wadenmuskulatur rechts total verhärtet
- Natürlich nicht rechtzeitig mit Massagen, Dehnungen etc. gegengesteuert
- Vermutlich “fette” Plantarfasziitis eingefangen
Meine Maßnahmen:
- NSAR
- Entlastung für ein paar Tage
- Eis
- Wadenmassage
- Ferse im Schuh abpolstern
- Dehnung der Wadenmuskulatur
- ggf. Ultraschallbehandlung
Merke:
Auch LWS-Beschwerden können eine (vermutliche) Plantarfasziitis auslösen (oder umgekehrt
)
Hinweis:
Wenn ihr ähnliche Beschwerden haben solltet, bitte immer einen Arzt aufsuchen. Dieser Artikel kann und soll keinesfalls den Besuch beim Arzt und die Diagnostik und Behandlung durch den Arzt ersetzen. Bitte keinesfalls selbst “therapieren”, sondern die ärztlich verordneten Behandlungen bzw. Maßnahmen durchziehen.





Wie praktisch, dass du so was selber diagnostizieren kannst
Diagnostizieren darf ich doch nicht. Ist nur eine gesundheitsfachberufliche Vermutung

Aber wenn ich bei mir selbst vermute, kann ich gut damit leben
Sonst selbstverständlich nicht…
Klasse Bezeichnung
Hallo,
ich habe seit Mitte August nach einem Fußballspiel von heute auf morgen Schmerzen unterm rechten Fuß bekommen. Sodas ich die ersten 4 Tage gar nicht gehen konnte (an Training war nicht zu denken). War dann bei meinem Hausarzt der mir dann Schmerztabletten und Einlagen verschrieben hat. Mein Fuß wurde speziell gemessen, daraufhin habe ich Einlagen bekommen die eine Wölbung in der Fuß Mitte haben, sowie an der Ferse dämpfen.
Nach einer Woche ohne jeglichen Sport und vollgedröhnt von entzündungshemmenden Schmerztablette (mittlerweile ohne Schmerzen) trainierte ich wieder mit. Nach 8min traten aber Höllische Schmerzen auf und ich musste Abrechen.
Seitdem war ich:
im Krankhaus (Chirurgie), wurde geröntgt. Kein Fersensporn! Mir wurden wieder andere einlagen verschrieben speziell für die Ferse und wieder entzündungshemmenden Tabletten. 1 Woche Pause keine Besserung!
Dann zum nächsten Sportmediziner. Nach 6Std warte Zeit stellte der fest: Das das Problem woanders her käme nämlich von der Wirbelsäule. Er renkte mich an der Hüfte sowie im Rücken und am Halswirbel ein und sagte ich solle die Fußsohle jetzt 3tage kühlen und dann dürfte es weg sein.
Gesagt getan nach einer Woche keine Besserung. Dann ging ich zum nächsten Arzt. Der Mannschaftsarzt von Borussia Mönchengladbach (auch Sportmediziner und Orthopäde). Er tastete den Fuß ab und sagte: Dass die Sehne unterm Fuß (Plantarfasziitis) gereizt ist, wenn nicht sogar angerissen. Um das festzustellen müsse ein MRT gemacht werde. Habe daraufhin 2 Wochen warten müssen auf einen MRT Termin und war dann in der Röhre. Nach wiederum einer Woche (musste auf die Ergebnisse warten) ging ich wieder zu meinem Arzt. Es ist kein Anriss festzustellen die Sehne ist gereizt. Er empfahl das einzige was Hilft 2 Wochen Gips! Diesen Montag habe ich den Gips abbekommen. Bin jetzt 2 Tage noch mit Krücken gegangen und merke jetzt bereit dass es nicht weg ist!
BITTE BITTE KANN MIR JMD HELFEN ICH WEIß NICHT MEHR WAS ICH NOCH MACHEN SOLL!!!!!!!!!!!
(Entschuldigung für die Rechtschreibfehler)
@MIT MEINEM LATEIN AM ENDE
Da bin ich leider auch mit meinem Latein am Ende.
Allerdings habe ich auch nachdem die Schmerzfreiheit eingetreten war die entzündungshemmenden Medikamente einige Tage weiter eingenommen und den Fuß nicht sehr stark belastet. Zudem habe ich das Schuhwerk gewechselt, d.h. einen uralten, butterweichen Clark mit dicker Kreppsohle (auch zu Hause) getragen. Das war der einzige Schuh, der ein halbwegs vernünftiges Abrollverhalten zuließ. Die Belastung war für mein Empfinden dort wesentlich besser verteilt, auch wenn er keinerlei Stütz- und Stabilisierungsfunktion hat.
Zudem hat das Dehnen der Wadenmuskulatur aus meiner Sicht extrem viel gebracht.
Gute Besserung!