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Meine PC-Chronologie und eine kleine Geschichte

4. Februar 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben

Nachfolgend eine Zusammenstellung aller “Spielzeuge”, die bisher in meinem Computerleben zum Einsatz kamen. Bei einigen mitlesenden Veteranen hat die Entwicklung vielleicht einen ähnlichen Verlauf genommen – meine Computer in chronologischer Abfolge:

  • Commodore VC20, selbstverständlich mit Datasette.
  • C64, mit Disketten im Format einer Tageszeitung.
  • Amstrad 386SX mit 4 MB Ram *grunz*
  • Highscreen (damals bei Vobis) 486 DX2 50 Notebook – Monochrome Display, cool ;-)
  • Pentium II, selbst zusammengebastelt. 256 MB RAM, Rest der Innereien weiß ich nicht mehr, hat aber auch ständig gewechselt.
  • Dieser Pentium II brummte dann auch etliche Jahre vor sich hin, bis ich mir irgendwann ein Toshiba Satellite M30-344 zulegte, vor dem ich heute noch (mit etwas aufgerüstetem RAM) sitze.
  • Zwischenzeitlich hatte ich mir noch ein gebrauchtes und schön zerkratztes Dell Pentium III-Notebook für unterwegs zugelegt, bei dem ich mir keinerlei Gedanken um eventuelle Kratzer, Stöße etc. machen muß. Übrigens ein echtes “Arbeitstier”, nicht kleinzukriegen der alte Dell.
  • Mittlerwerweile habe ich mich allerdings im Zeitalter des mobilen Internets auf zwei neue Kameraden eingeschossen, und durch das HTC TyTN II in Kombination mit dem Asus Eee PC ist der Rucksack deutlich leichter geworden und die Bandscheiben werden spürbar geschont.

Die ganzen Sachen, wie z. B. der erste Scanner, Modem, die erste Digicam, externe Festplatte usw. lasse ich außen vor, könnte aber zu jedem Gerät die passende Story erzählen.

Naja, vielleicht doch was zum Thema “Scanner”: 1995 schrieb ich meine Diplomarbeit und bis zur Mitte der 90er war es noch üblich, Abbildungen in die Arbeit hineinzukopieren (einige tippten sogar die Arbeit noch auf Schreibmaschine *g*). Natürlich wollte ich den technologischen Quantensprung vollziehen und die Bilder als gescannte Grafiken in den Text einfügen. Scanner hatte ich nicht (war damals viel zu teuer) und mußte deshalb in irgendein Grafik-Büro gehen, in dem die Abbildungen gescannt wurden (2,- DM pro Abbildung). Danach bin ich mit einem Stapel Disketten von dannen gezogen. Was ich nicht bedacht hatte, war die Dateigröße der einzelnen Abbildungen. Nachdem ich alles in den Text integriert hatte, wies die Word-Datei eine – für damalige Verhältnisse – vollkommen überzogene Dateigröße auf. CD-Brenner gab’s noch nicht (zumindest nicht bei begrenztem finanziellen Budget), USB-Sticks auch nicht, lediglich Streamer und ZIP-Laufwerke standen zur Sicherung größerer Datenmangen zur Verfügung, konnte ich mir aber nicht leisten. Also mußte ich die Sicherungskopie meiner Arbeit splitten, zippen, arjen, raren und was weiß ich was alles. Auf jeden Fall ein riesiger Aufwand und sehr verwegene Datensicherung, denn beim komprimieren gab es regelmäßig eine Menge “Schwund”. Schlußendlich hat alles geklappt, aber wenn ich bedenke, was heute allein im Bereich Recherche an Zeit gespart werden kann, wünschte ich mir schon, ich hätte damals auf die technischen Möglichkeiten von heute zurückgreifen können. Aber in zehn Jahren sagen die Studis von heute wahrscheinlich dasselbe …

Wer auch alte Geschichten auf Lager hat: ich höre sie gerne ;-)

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