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Medizinische Vorratsdatenspeicherung ?

6. Oktober 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Kurioses, Medizin

Internet- und Telefondaten sollen gespeichert werden – welch ein Aufruhr in Blogistan. Kaum einer, der sich nicht dieses Eselsohr an die Seite geheftet hat(te). Wenn’s um die Speicherung des elektronischen Kommunikationsverhaltens geht, sind Blogger eben sensibel ;-)

Um so mehr wundere ich mich, daß mich in der Blogsuche keine Welle der Empörung zum Thema medizinische Vorratsdatenspeicherung überrollt. Zwar wertet in diesem Fall kein staatlich beauftragter “Statistiker” relevante Daten aus, sondern Ärzte sollen den Krankenkassen Patienten melden, die ihr Leiden selbst verschuldet haben, aber im Grundsatz stehen wir vor demselben Problem auf anderer Ebene:

Der Begriff bezeichnete ursprünglich die Speicherung von personenbezogenen Daten für eine spätere Verarbeitung, wobei der Verarbeitungszweck zum Zeitpunkt der Speicherung noch nicht klar feststeht. wikipedia

Ärzte sollen personenbezogene Daten an die Krankenkasse melden, die ab einem noch festzulegenden Zeitpunkt in noch festzulegender Weise verarbeitet und dementsprechend verwertet werden. Über die Konsequenzen dieser Verwertung muß in diesem Fall nicht groß spekuliert werden, denn sie sind in verschiedenen Meldungen nachzulesen.

Warum ich glaube, daß diese Pläne des Gesundheitsministeriums auch Blogger nachdenklich stimmen sollten ?

Aschenbecher Barcamp Frankfurt

Dank der Beweisaufnahme von ifranz beim Barcamp Frankfurt dürften auch Gesundheitsterroristen viele von uns vielleicht bald den entsprechenden Stellen gemeldet werden ;-)

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