Medikamentöse Rabattschlacht
5. März 2007 von Christoph Weigand
Abgelegt unter: Medizin
Wieder ein Aufreger, der am Wochenende durch die Medien ging:
Millionen von AOK-Versicherten werden künftig nur noch mit preisgünstigen Arzneien bestimmter Hersteller behandelt. welt.de
aber keine Sorge, auch Versicherte anderer Kassen werden nicht verschont:
Die Neuregelung dürfte bald auch Patienten anderer Kassen betreffen: Auch große Ersatzkassen haben diese Woche für wichtige Wirkstoffe Rabattverträge ausgeschrieben, die ab 1. April gelten sollen. welt.de
Doch, hey – seht es doch einfach von der positiven Seite, denn:
Der Herstellerverband Pro Generika sieht mit dem AOK-Rabattvertrag noch ganz andere Probleme: Unter Vertrag genommen worden seien zum Teil exotische Hersteller mit winzigen Marktanteilen, bei denen Lieferschwierigkeiten zu erwarten seien. AOK-Versicherte müssten womöglich bald zwei Mal zur Apotheke, weil die Pillen erst für sie bestellt werden müssten, sagte Verbands-Geschäftsführer Hermann Hofmann. welt.de
Fällt das nicht in die Kategorie ‘präventive Maßnahme’ ? Wer zwei Mal gehen muß, bewegt sich mehr und beugt somit Bewegungsmangelerscheinungen vor. Also, alles halb so wild




