Macht Infrastruktur nun fit oder fett?
14. September 2009 von Christoph Weigand
Abgelegt unter: Ernährung
Beim heutigen Artikel von Klaus-Peter zum Zusammenhang von Alltagsmobilität und Infrastruktur [1] mußte ich spontan eine Meldung des Ärzteblatts [2] von letzter Woche denken, in der auf den Zusammenhang von hoher Fast-Food-Dichte und Übergewicht bei Personen, die über kein Auto verfügen, hingewiesen wurde.
Leider wurde bei der australischen Studie [1] das Thema Körpergewicht nicht erwähnt. Ist es vielleicht so, daß sich die infrastrukturell gut versorgten Personen mehr bewegen, aber trotzdem übergewichtig sind? Müßte ja so sein, wenn man die Ergebnisse der amerikanischen Studie auf Australien überträgt. Warum sollte es dort anders sein als in den USA, denn auch in Australien (und wahrscheinlich in allen Industrienationen) bringt eine gute Infrastruktur auch zahlreichen Fast-Food-Anbieter mit sich – ich denke da nur an meine alte städtische Nachbarschaft mit 6 Kebap-Buden, 3 Pizzerien, 8 Friseuren, überbackenen Brezeln usw.
Tja, wie isses nun – macht gute Infrastruktur fett oder nicht fett, oder nehmen nur diejenigen ohne Auto und guter Infrastruktur zu, oder haben die Australier alle Autos, oder sind die Ergebnisse doch nicht übertragbar, oder …





ich meine, dass das nicht von so großer Bedeutung ist! Wir werden fett am Arbeitsplatz, weil wir dort nicht so viel bewegen, die meisten meine ich, und auch wenn wir schon zu Hause sind, dann auch, weil wir essen schnell etwas und dann bewegen wir nicht mehr, sehen fern und schlafen.