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Liebe Glockenbäckerei,

14. Mai 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Kurioses, Produkte

fast an jedem Tag der Woche kaufe ich mir ein halbes Bio-Roggenbrot in einer Deiner Filialen.

Ich erwähne mit Vergnügen an dieser Stelle, daß mir dieses Brot sehr gut schmeckt und ich durchaus von der Qualität des Produkts überzeugt bin. Ich glaube Dir auch, daß bei der Herstellung des Brots “ordentliches” Getreide verwendet wird.

Allerdings wüßte ich gerne, warum der dämliche Bio-Aufkleber auf jedes Deiner Bio-Roggenbrote gepappt werden muß. Vielleicht hast Du’s noch nicht bemerkt, aber diese Aufkleber verschmelzen beim Backen mit der Kruste des Brotes und lassen sich anschließend nur noch chirurgisch entfernen. Gelegentlich bildet sich auch ein unappetitlicher Krater in der Mitte des Brotes und der Aufkleber muß mehrere Zentimeter tief ausgestanzt werden – sieht toll aus, wenn man danach ein dickes Loch im Brot hat und läßt sich auch klasse schneiden und schmieren.

Selbstverständlich habe ich die Verkäuferin bereits gefragt, ob “das mit dem Aufkleber” wirklich sein muß. Sie sagte “ja”, denn die “…Brote würden in dieser Form angeliefert werden”.
Allerdings beantwortet das nicht meine Frage, denn auch wenn sie so angeliefert werden, könnte man ja trotzdem vor dem Backen ohne Probleme den Aufkleber entfernen ?! Oder ist das nicht erlaubt ?

Vielleicht liest Du ja diese Zeilen, liebe Glockenbäckerei, und kannst mich darüber aufklären, ob “das mit dem Aufkleber” wirklich sein muß. Ich bin mit Sicherheit nicht der einzige Kunde, der Interesse an einer Antwort hat und sich Tag für Tag über diese wirklich blöden Aufkleber ärgert ;-)

Kommentare:

17 Kommentare zu “Liebe Glockenbäckerei,”
    • Thorsten sagt:

      Das ist ja mal echt saublöd, lol.

    • Josef sagt:

      Also bei meinem Bäcker haben die das Brot um ingesamt 15 % aufgeschlagen, seitdem backen wir das Brot selber. Ist billiger und ist auch kein Aufkleber drauf! :-)

    • Klaus-Peter sagt:

      Wetten, die machen jetzt einen Glockenbäckerblog auf, damit solche Anfragen per pingback eintrudeln?

    • @Thorsten
      Hätte Dich beinahe gelöscht – ist so der typische Spam-Kommentar. Der Finger war schon am Abzug *g*
      @Klaus-Peter
      Wär doch schön…
      Ich hoffe, die Bäckersleut’ checken die Suchergebnisse ;-)

    • Thorsten sagt:

      Das war auch die typische Situation schreib ich’s oder laß ich’s. Bin aber durchaus dafür, daß auch solch kurze Phrasen als Kommentar hinterlassen werden sollten. Besser als nix ;-)

    • Mario sagt:

      Ach, weißt du denn was wirklich alles in dem Brot ist;) Aber ich find das auch komisch, warum muss man einen Aufkleber auf das Brot pappen. Reicht doch auch ein Schild an der Theke um was und welche Firma es sich handelt….

    • Meike sagt:

      O ja… die tollen Bio Bebber sind der Hit, immer aber auch immer pul ich mir die finger dran wund *grml

    • Bei der Hofpfisterei sind die Brote so groß, dass ich immer nur höchstens ein halbes kaufe – und da verlange ich dann die Hälfte ohne Pickerl ;-)

      nicole

      …der Aufkleber ist bestimmt auch bio und fürchterlich gesund, und man sollte ihn deshalb unbedingt mitessen ;-)

    • Karsten sagt:

      Hallo,

      lamgsam kan man sich die Frage stellen, was nicht teurer wird.
      Gründe findet man ja immer, meist sind die Anderen schuld.

      Gruß
      Karsten

    • Sternchen sagt:

      Hallo,

      der Aufkleber ist essbar!

      Grüße!

    • Mario sagt:

      Aber ob er auch genießbar ist? Mittlerweile ist er da jeden falls nicht mehr zu finden.

      viele grüße

    • Andi sagt:

      Also bei Tengelmann machen die auch so Bioaufkleber aufs Brot. Am ehesten kriegt man den runter wenn man ihn anfeuchtet und ne Zeit wartet. Dann kann ma ihn mit nem Messerchen eingermaßen runterkratzen. Natürlich nicht direkt unters Wasser halten sonst ist das ganze Brot Matsche. ;-)

    • BäckerG sagt:

      Hi, ich bin der Meinung, dass das mit dem Aufklebern nicht anders geht. Vor allem wenn man 200000+x Brote am Tag Backt und davon vll 10000 Biobrote sind, die sich alle im WEg zu den einzelnen Filialen mehrfach kreuzen, bestände ohne Aufkleber kaum eine Chance Bio und normal zu trennen.
      Ebenso ein Schild vom Personal vor ort aufstellen zu lassen ist zu risiko reich.
      Wer Nicht-Bio Ware mit Bio kennzeichnet – auch unwissentlich- muss riesige Strafen zahlen und bekommt einen enormen Imageverlust.

    • Hi BäckerG,
      mag sein, daß es die einfachste und sicherste Lösung ist, aber ein Brot ohne Aufkleber würde mir trotzdem “besser schmecken” ;)

    • GrünerElch sagt:

      Danke! Ich bin nicht allein im Kampf gegen diese bescheuerten Dinger!
      Habs das Thema grad gegsuchmaschient, weil ich mich über einen eingbackenen Aufkleber geärgert hatte (Siehe mein Blog: http://gedankenimnebel.twoday.net/.) Bisher kannte ich nur die draufgebackenen. Es würde doch reichen, die Kleber auf die Brottüten zu pappen. Oder die schönen Banderolen drum zu machen. Aber die sind wahrscheinlich zu teuer.

    • Jo sagt:

      Es geht auch ohne Aufkleber, sonst hätte ja jedes Brot einen.

      Ich kauf keine mehr mit Aufklebern, das ist eklig und wer die mit isst, braucht kein Biobrot zu kaufen.

      Es gibt auch kleine Staniolschildchen, die nicht eingebacken werden und sich leicht entfernen lassen.. die würde ich mir gefallen lassen.

      Aber ich kauf ich kein Brot mit Aufklebern o.ä., wenn das noch mehr machen dann sind’s auch bald keine 200000+ Brote pro Tag mehr.

    • Saskia Mayr sagt:

      Also das diese Aufkleber essbar sind, ist mir neu. Habe mich bisher auch immer mit dieser fürchterlichen Knibbelei abgemüht. Finde auch, dass es ausreichen würde, auf dem Regal darauf hinzuweisen, dass es sich um Bio-Brot handelt. Oder eben auf der Tüte. Wie auch immer, gabs eigentlich Antwort von der Bäckerei?

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