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Jugendgesundheitsstudie Stuttgart

21. Dezember 2006 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Medizin, Off Topic

Auszüge aus der Jugendgesundheitsstudie Stuttgart 2005. Kein Kommentar von mir – die Fakten sprechen für sich.

Das Resümee:
Die Jugendgesundheit ist verbesserungsbedürftig.
Bei weitem nicht alle Jugendlichen sind gesund und fit.

Fakten:

Insgesamt 17,2 % der Mädchen und 15,4 % der Jungen in Stuttgart sind übergewichtig.


Förder-, Haupt- und Realschüler haben im Vergleich zu Gymnasiasten ein deutlich höheres Risiko für Übergewicht. Auch hier zeigt sich, dass Bildung ein entscheidender Faktor für gesundes Verhalten ist und dass Gesundheitserziehung vor allem in Förder- und Hauptschulen eine hohe Bedeutung zukommen muss.


Insgesamt beschäftigen sich Jugendliche durchschnittlich 6,8 (Mädchen) bzw. 6,6 (Jungen) Stunden pro Tag mit Medien, wobei neben Fernsehen, Video, Computer, Internet und Playstation auch Musik hören und Handy gezählt wurde. Bei diesen hohen Zahlen ist zu beachten, dass einige Medien auch gleichzeitig konsumiert werden können.


Von psychosomatischen Störungen wie Schlafstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung berichtet etwa jeder fünfte Jugendliche, Mädchen häufiger als Jungen. Einschlaf- oder Durchschlafprobleme gaben 28 % der Mädchen und 19 % der Jungen an. Oft oder sogar immer müde und erschöpft fühlen sich 23 % der Mädchen und17 % der Jungen. stuttgart.de

Kommentare:

2 Kommentare zu “Jugendgesundheitsstudie Stuttgart”
    • Michael Gora sagt:

      Interessant. Besonders spektakulär, dass ca 13% selbst ihren Gesundheitszustand als kritisch erachtet. Nach der Definition lt. WHO für Gesundheit, ist dies schon bedenklich, denn der Körper kann ja einige Defizite biochemischer Natur ausgleichen und wenn diese Erkenntnis schon in den jungen Jahren kommt, kann man nur auf einen drastischen Wandel hoffen, sonst werden wir in 20 Jahren mit einer ziemlich großen Anzahl an übersäuerten, verschackten Patienten zu tun haben, die reihenweise an Zivilisationskrankheiten erkrankt.

      Toller Blog übrigens!!!

Trackbacks

Das sagen andere Blogs zu diesem Artikel:
  1. [...] Da davon auszugehen ist, daß sich die gesundheitliche Versorgung in den letzten Jahren nicht signifikant verbessert hat, ist bei diesen Zahlen doch ganz klar der Faktor ‘Angst’ das fehlzeitendezimierende Element. Was aber bringt der Faktor Angst an neuen Erkrankungen mit sich bzw. inwiefern beeinflußt und verstärkt der Faktor Angst bereits bestehende Erkrankungen ? Kann die Bedrohung des Arbeitsplatzes chronische Erkrankungen hervorrufen ? Wenn ich bedenke, daß die Jugendgesundheitsstudie Stuttgart bereits bei 20% der Jugendlichen psychosomatische Störungen feststellt, wie weit wird dieser Prozentsatz dann ansteigen, wenn aus diesen Jugendlichen junge Erwachsene werden, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben ? [...]



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