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Interview mit Ingo Froböse

11. Dezember 2006 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Medizin, Sportliches

Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln hat im Hamburger Abendblatt seine Meinung zum Thema Rückenschmerzen abgegeben.
Prof. Froböse ist kein Mediziner, sondern Sportwissenschaftler und nimmt in dieser Eigenschaft im Interview auch kein Blatt vor den Mund.
Ich bin nicht in allen Punkten einer Meinung mit ihm, teilweise hört sich seine Perspektive für mich recht dogmatisch an.
Denn im Prinzip macht er genau das, was er bei vielen Ärzten kritisiert: Alle (Rückenpatienten) werden über einen Kamm geschoren.

Allerdings teile ich durchaus seine Ansicht, wenn er sagt:

Viele denken, sie müssten sich schonen. Und viele Patienten glauben, nur der Arzt, der ihnen Medikamente verschreibt, sei ein guter Arzt. Die Ärzte werden damit ihrer Verantwortung nicht gerecht. Denn da sie ihre Patienten mit einem Rezept nach Hause schicken, bleiben die Patienten in dem Glauben, dass ein Rezept notwendig zu einem guten Arzt gehöre. Dabei ist ein guter Arzt ein Arzt, der dafür sorgt, dass ich kein Rezept brauche, in dem er die Selbstheilungsmechanismen, die in jedem Menschen stecken, aktiviert. abendblatt

Auf jeden Fall sehr interessant, auch einmal eine nicht-ärztliche Stellungnahme zu den gängigen Behandlungsmethoden nachzulesen.

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