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ime(vi)d(e)o

7. Juni 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Medizin, Off Topic

Auch wenn mein erster “Gruß” an imedo konsequent ignoriert wurde (vielleicht, weil ich mich noch nicht dort registriert habe ?), fahre ich trotzdem mit der “Beobachtung” der neuen Gesundheitgemeinschaft fort ;-)

Zwei der Jungs (Christian Lautner und Christian Angele) wurden per Video von der gruenderszene interviewt.

Allerdings ich würde ich in solchen Interviews auf Meinungsäußerungen, wie z. B.:

“Ich mach’ mir die Diagnosen selbst, bevor ich zum Arzt gehe [...] das ist ein Rat, den die meisten befolgen sollten.”

lieber verzichten (auch wenn sie nicht von den imedo-Gründern stammen, sondern Ehssan diesbezüglich seine Ansicht formuliert). Kommt im Zusammenhang mit einer Gesundheitplattform trotzdem nicht gut ‘rüber, auch wenn danach noch die Ergänzung bzgl. “des Einholens von Informationen” folgt. Nur so als Tipp am Rande ;-)

Kommentare:

4 Kommentare zu “ime(vi)d(e)o”
    • Hi Christoph!

      Deinen ersten Blogeintrag ignoriert – davon kann überhaupt nicht die Rede sein – haben uns richtig gefreut über die Beobachtung von außen :-) Sind auch weiterhin sehr gespannt, wie deine weiteren Beobachtungen zu imedo ausfallen werden. Ehssan’s Anmerkung “Selbstdiagnose” ist in der Tat etwas schwierig, aber ich mache mir da keine Sorgen, denke nicht, dass allzu viele seinem Rat folgen werden und sich nicht anderweitig informieren ;-) . Abgesehen davon ist die Anmerkung aber sehr interessant, weil die “Selbstdiagnose” voll im Trend liegt. Die Menschen haben immer weniger Zeit, die Kosten (Praxisgebühr :-) ) drücken auf den Geldbeutel und wenn man mal schlechte Erfahrungen mit einem / mehreren Ärzten gemacht hat (warum auch immer!) dann kann es schon sein, dass man zuerst einmal im Internet nach möglichen Ursachen für die Symptome zu suchen. Eine der Visionen von imedo ist es, mittelfristig sehr hochwertige Angebote zu liefern, die die Selbstdiagnose mit hoher Qualität und somit guter Orientierung für den Patienten ermöglichen werden – mehr können wir leider noch nicht verraten :-) Bis zum nächsten Blogeintrag – Euer Christian von imedo.de

    • Eine der Visionen von imedo ist es, mittelfristig sehr hochwertige Angebote zu liefern, die die Selbstdiagnose mit hoher Qualität und somit guter Orientierung für den Patienten ermöglichen werden…

      Ein heikles Thema, da würde ich äußerst vorsichtig vorgehen, diesbezüglich habe ich mir übrigens auch schon meine Gedanken gemacht.

    • Sehr interessanter Beitrag und ich gebe Ihnen natürlich Recht und finde Ihre Einstellung äußert bemerkenswert – würde sich jeder so intensiv Gedanken zu dem Thema machen, hätten wir das Problem erst gar nicht, dass “schlechtes” angepriesen wird. Wir gehen in eine ganz andere Richtung – bei uns geht es nur um wissenschaftliche validierte “Diagnosen” und auch nicht darum bewährtes “neu zu erfinden” sondern durch Aggregation von validen Quellen einen echten Mehrwert zu schaffen…aber viel mehr kann ich leider wirklich nicht verraten – ich denke aber, dass das sehr sehr spannend sein wird und wir da natürlich größere Investition tätigen müssen (und den richtigen Partner natürlich für diese Investitionen). Die Idee knüpft an den Punkten an, die momentan die Engpässe im Gesundheitswesen sind:
      1.) Zeit – Arzt hat kaum Zeit sich weiterzubilden / kaum Zeit für Patienten
      2.) Nutzung von IT / Rechenkapazität zur Aggregation von Daten
      3.) Informationsnutzung von Ärzten sehr klein im Vergleich zu den vorhandenen Daten

      Genau hier haben wir unsere Idee positioniert und sind sicher, dass, wenn wir die richtigen Partner finden können, das eine “kleine Revolution” im Gesundheitswesen werden könnte.

    • Mit dem Gedanken, daß vorhandene Daten mancherorts schlecht verwertet werden und dies dementsprechend zu unvollständigen Diagnosen führen kann, freunde ich mich problemlos an.
      Auch die Zeitknappheit steht außer Frage, wobei gerade die minimale Ausprägung des Faktors “Zeit” oftmals eine bestmögliche Auswertung erhobener Daten verhindert.

      Eines fehlt mir allerdings bei internetbasierten medizinischen Diensten:
      Man kann dem Patienten nicht in die Augen sehen und ihn nicht anfassen. Gerade das sind aber die Grundlagen der Medizin bzw. Therapie.
      Und btw, selbstverständlich frage ich mich auch, wer denn wie am anderen Ende der Leitung die Daten auswertet, um schlußendlich Hilfestellung leisten zu können. Und in welcher Form wird sie dann geleistet ? …viele offene Fragen.

      Nichtsdestotrotz bin ich gespannt, welchen Ansatz imedo in der Zukunft präsentieren wird.
      Ich schaue gern weiter zu und werde meine Meinung abgeben ;-)
      Viel Erfolg !
      Ach ja – im imedo-Blog scheinen übrigens keine Pings anzukommen…

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