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Heilmittel: neue Statistiken

Präsentiert im Heilmittelbericht 2009 der AOK (mit PDF).

Besonders interessant aus meiner Persepktive sind hierbei die Zahlen für Physiotherapie und hier speziell die Wirbelsäulenerkrankungen. Kurz zusammengefaßt:

Krankengymnastik war die am häufigsten verordnete Leistung wobei die Indikationen WS 1 und WS 2, also Wirbelsäulenerkrankungen mit kurzzeitigem und länger andauerndem Behandlungsbedarf (siehe hierzu auch Heilmittelkatalog), am häufigsten zu einer Verordnung führten (auf alle Verordnungen aus der Physiotherapie bezogen).
Statistik-Junkies können dem Heilmittelbericht weiterhin entnehmen, in welchen Bundesländern wieviel verordnet wurde, welche Ärzte (Fachrichtung) was verordneten und welche Umsätze auf welche Erbringer von Heilmitteln entfielen, wie die Verteilung nach Alter und Geschlecht aussah usw.

Auf ein Ergebnis möchte ich an dieser Stelle im Hinblick auf die offensichtlich zurückgegangenen Umsätze in der Physiotherapie hinweisen:

Im Zeitraum von 2003 bis 2005 ist die Anzahl der Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten, die mit der AOK abgerechnet haben, um knapp 10 Prozent gestiegen. Damit sind in den letzten beiden Jahren 5.000 Anbieter mehr im Heilmittelmarkt zu finden.

Hierbei sind die deutlichsten Zuwächse bei Logopäden und Ergotherapeuten zu verzeichnen, aber wenn die Zahl der (abrechnenden) Physiotherapeuten bei tendentiell kleiner werdenden “Budget-Brötchen” immer weiter wachsen sollte, können weitere Umsatzrückgänge (zumindest bei den Umsätzen durch Kassenleistungen) doch nur vorprogrammiert sein.

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