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Gute Ernte beim Linksaft

27. Februar 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Blogging, SEO

Gestern kam es zu einer eher kleinen Anpassung hinsichtlich des sichtbaren PageRanks bei Google.
Keine wirklich große Eruption, nach meinem Gefühl wurden eher Feinkorrekturen vorgenommen – zumindest hinsichtlich der Seiten eines Webauftritts, die im Mittelpunkt des Interesses der meisten Webmaster/Betreiber stehen, also Hauptseite und ggf. Blog/Verzeichnis o.ä.

Wie so oft wird den Veränderungen auf Unterseiten bei den Trafficmagneten Meldungen keine größere Beachtung geschenkt, obwohl hier u.a. die Basis einer erfolgreichen internen Verlinkung zu suchen ist.

Warum ist das so ?

Viele der Blogs dort draussen haben über den Titel des Blogs ein Hauptkeyword generiert, mit dem sie unter fast notgeilem Zwang ranken möchten. In der Regel ist das verschwendete Energie. Mir ging es nicht anders, denn ich geriet irgendwann auch einmal einen fast extatischen Strudel, als ich mit dem dem Suchbegriff “Bandscheiben” immer weiter nach oben kletterte. Aber mal ehrlich – wer sucht denn schon nach diesem Single-Key ? Jeden Tag ein paar Leutchen, aber die Traffic-Luder sind mit Sicherheit an anderer Stelle zu suchen. Warum also alle Energie in eine möglichst starke Hauptseite investieren, die nur mit wenigen Suchbegriffen erfolgreich sein kann ? Ja, man kann von dieser Seite verlinken, aber diese Links stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung.

Schon einige Zeit vor dieser perspektivischen Betrachtung begann ich, Einzelartikel aus der Vergangenheit durch eine nachträgliche, dauerhafte Verlinkung konsequent “aufzubauen”. Dies geschah immer in Wellen (viele Artikel bzw. wurden ungefähr zur gleichen Zeit verlinkt) um ungefähr abschätzen zu können, inwiefern sich eine Veränderung beim nächsten PR-Update abzeichnete. Das ist recht schwer, denn man kann bekanntlich nie vom tatsächlich angezeigten Wert beim grünen Balken ausgehen. Wenn die betreffenden Seiten allerdings länger nicht mehr verlinkt wurden und das PR-Update recht frisch ist, lassen sich wenigstens Näherungswerte erzielen.

Beim vorletzten Update war ich diesbezüglich etwas enttäuscht, denn nur bei wenigen Artikeln war das gewünschte/erhoffte Ergebnis zu verzeichnen.
Bei dem “kleinen” Update von gestern kamen dann allerdings nachweislich Verlinkungen zum Tragen, die einige Monate zurücklagen. Das muß sich nicht immer in einem verbesserten Ranking äußern, aber davon ausgehend, daß Links zu “befreundeten” Seiten *rein theoretisch* nur schwer als solche identifiziert werden können, wenn sie im (alten) Text gesetzt werden, mag es unter Umständen recht interessante Perspektiven eröffnen, wenn themenrelevante Artikel mit ordentlichem PR in den Archiven schlummern. Und auch wenn externe Kooperationen nicht in Frage kommen, kann man selbst im Laufe der Monate und Jahre auf eine kraftvolle Quellensammlung zurückgreifen.

Gerade für themenorientierte Blogs liegt die Chance im Long Tail der Suchabfragen. Und je länger und stärker der eigene Sc das eigene Archiv ist, desto solider steht die Basis für zukünftige Bemühungen.

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