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Gesundheitskarte: Umfrage signalisiert Zustimmung

30. Oktober 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Medizin

Wie Golem vermeldet, sind laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Autfrag von Bitkom 93% der befragten Bundesbürger bereit, die Gesundheitskarte zu nutzen.
Zwar bezieht sich diese Prozentzahl auf die Zustimmung zur Speicherung von Daten wie z. B. der Blutgruppe, aber bei der Speicherung der Erkrankungen liegt die Zahl immerhin noch bei 62%.

Liebe Mitbürger,
es werden doch keine Milliarden investiert, nur damit zukünftig auf einem kleinen Chip die Blutgruppe und ein paar Notfalldaten vermerkt werden können – denkt doch mal nach, bevor Ihr allem zustimmt.
Und wenn Ihr darüber nachgedacht habt, denkt noch ein wenig weiter ;-)

Kommentare:

5 Kommentare zu “Gesundheitskarte: Umfrage signalisiert Zustimmung”
    • Boje sagt:

      “denkt doch mal nach, bevor Ihr allem zustimmt”

      Ganz genau, da fällt mir wieder ein:
      “hilfreich wären Tugenden wie Mut zum Fehler, Widerspruchsgeist und nonkonformistische Kreativität.” Aber man sollte es nicht bei dem Zitat lassen, sondern den Artikel dazu lesen – mein Tipp.
      http://www.zeit.de/2007/43/Lebensformen?page=1

    • michael sagt:

      Hi Christoph,
      eigentlich gibt es dazu nur zwei interessante Fragen:
      1. Womit sollen die 500 Mio. jährlich eingespart werden? Wohl kaum mit dem Papierlosen Rezeptausdruck, den Ausdruck hat die Krankenkasse bisher auch nicht bezahlt!
      2. Die sooft angesprochenen Notfalldaten sollen ja nur einen kleinen Teil der Daten ausmachen. Den ansonsten “gläsernen” Patienten, muß man schließlich vorher auch juristisch gegen einen in unserem Land immer noch vorhandenen Datenschutz erstmal durchsetzen.

      Bin mal gespannt ob in Zukunft der Arbeitgeber sich vor dem Arbeitsvertrag die elektronische Gesundheitskarte vorlegen läßt.

      Viele Grüße
      Michael

    • Schöner Artikel – danke Thorsten :-)

      @ Michael
      Bezüglich der Durchsetzung gegen den Datenschutz bin ich “optimistisch”. Wenn auch nicht sofort, dann doch irgendwann. Wie war das mit der Politik der kleinen Schritte ? ;-)
      Wenn dann einer den Job nicht bekommt, erhält der Spruch “zu tief ins Glas geschaut” eine ganz neue Bedeutung *bg*

    • Alexander sagt:

      @Christoph: Meine Zustimmung zu Deinem Artikel hast Du. Das wird doch toll, wenn wir mal alle Daten haben und die dann verknüpfen. Die Gesundheitsdaten mit den Steuerdaten und den genauen Kommunikationsdaten und den aufgerufenen Internet-Seiten und und und… Den notwenigen Primärschlüssel werden wir alle in den in der ersten Hälfte des nächsten Jahres im Briefkasten finden.

      @Michael: Der Datenschutz ist im Präventions- und Sicherheitsstaat auf dem Rückzug. Und dort wo er noch existiert wird er unterlaufen. Diejenigen, die den Datenschutz regeln und gewährleisten sollen haben schlicht andere Interessen. Da hilft auch das einsame Mahnen aller Datenschutzbeauftragten wenig.

    • SuMu sagt:

      schön, dass noch ein Blog über diese eGK informiert, die meisten interessieren sich leider nicht dafür, dass sensible Daten auf Servern gespeichert werden sollen, auf denen sich kleiner Kinder-Hacker austoben könnten

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