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Geschlechtsspezifische Webseitenoptimierung ?

22. März 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Internet, SEO

Wer sich im Zusammenhang mit der Gestaltung seiner Webseite mit Themen wie Usability und Benutzerfreundlichkeit auseinandersetzt, wird mit den unterschiedlichsten Theorien konfrontiert.

Es gibt junge Surfer, Silver Surfer, erfahrene Surfer, Gelegenheitssurfer usw.
Ein Aspekt wird allerdings für meinen Geschmack bei den zahlreichen Artikeln etwas vernachlässigt:

Der mehr oder minder große Unterschied zwischen Männlein und Weiblein.

Insofern bin ich froh, bei Search Engine Land ein paar Fakten zu diesem Thema gefunden zu haben. Der Artikel bezieht sich auf eine Studie aus dem Dezember 2005 und ist insofern nicht brandaktuell, läßt aber durchaus einen grundsätzlichen Trend erahnnen.

Ich möchte jetzt nicht die ganzen Fakten wiederkäuen, die in der Studie und bei Search Engine Land präsentiert werden, sondern exemplarisch und ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Dinge herauspicken – die Damen, denen ich damit auf die Füße trete, mögen mir verzeihen ;-)
Letztendlich handelt es sich auch um kleine Unterstellungen von meiner Seite, aber wenn ich mich täuschen sollte, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

  • Frauen mögen Bilder auf Webseiten (insbesondere von Personen)

Schaut Euch mal in den “Frauen-Blogs” respektive auf den Webseiten um, die für die Zielgruppe “Frau” entworfen werden. Was für uns Männer als grafische Plaque (auch hinsichtlich der Farbgestaltung) wahrgenommen wird, finden Frauen oftmals “total schick”.
Andererseits begeistern sich viele Männer für minimalistisches Design, das Frauen wiederum als gähnend langweilig empfinden.

  • Frauen sind hinsichtlich des Seitenaufbaus geduldiger

Für uns Männer unterstelle ich, daß es nichts Schlimmeres gibt, als eine Seite, die über ein nerviges Flash-Intro eingeleitet wird und auf den kommenden Seiten dann zahlreiche Grafiken quälend langsam aufbaut. Weg damit !
Frauen können dies offenbar eher tolerieren.

  • Frauen “stöbern” eher auf einer Seite

Ähnlich wie beim Einkaufen: Wenn Männer ein Hemd brauchen, gehen sie es kaufen. Rein in den Klamottenladen, Hemd erbeuten, zahlen, schnell wieder raus. So auch bei Webseiten. Wenn ich einen Online-Shop “betrete” und nicht sofort finde, was ich suche, werd’ ich stinkig. Weg damit !
Frauen hingegen könnten ja hier und dort noch die ganzen anderen schönen Sachen entdecken. Sie “bummeln” durch die Webseite und sind nicht böse, wenn das Ziel nicht auf schnellstem Weg erreicht wird. Ganz im Gegenteil ;-)

Wahrscheinlich ließen sich eine Vielzahl anderer Faktoren auflisten (tut Euch keinen Zwang an, in den Kommentaren ist ausreichend Platz vorhanden), was ich aber damit sagen möchte, ist, daß bei der Planung und Umsetzung einer Webseite für Frauen diese auch federführend beteiligt sein sollten, während es wahrscheinlich nicht ratsam sein wird, eine Webseite für “harte Kerle” von “Agentur Feminin” gestalten zu lassen.

Aber auch z. B. beim überwiegend privaten Bloggen kann es nicht schaden, den Rat der Frau bzw. des Mannes einzuholen, wenn sich wesentliche Merkmale des Designs ändern sollen, denn schnell sind ein paar Stammbesucher verloren, nur weil das Layout nun einfach gar nicht mehr dem Geschmack des Besuchers entspricht.

Auch in diesem Fall unterstelle ich, daß es Personen gibt, die weniger am Inhalt, als an der Aufmachung interessiert sind. Diese These dürfte aber niemand in Frage stellen, denn hierbei handelt sich eines der weitverbreitetsten Phänomene unserer Zeit.

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