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Fett diskriminiert

28. März 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Kurioses, Medizin

… werden offensichtlich diejenigen US-Amerikaner, die hinsichtlich ihres BMI (Body Mass Index) nicht in durch die stereotypen Schablonen des dortigen Anforderungsprofils flutschen.

Seltsam, denn gerade diesen Gesundheitsaposteln sollte mittlerweile auch bekannt sein, daß eine gesunde Portion Speck auf den Rippen nicht nur Nachteile mit sich bringt.

Frauen ab BMI 27 werden benachteiligt – liebe Amis, für viele liegt beim BMI 25-30 die “Königinnenklasse” des guten Geschmacks ;-)

Kommentare:

2 Kommentare zu “Fett diskriminiert”
    • Manul sagt:

      Man kann bei sowas nur mit dem Kopf schütteln und an dem Verstand jener Leute zweifeln, die dem Schlankheitswahn irgendeinen gesundheitlichen Vorteil zuschreiben. Der BMI selber schon ist eine absolut willkürlich gewähltes Mass, was, wenn sie innerhalb des willkürlich gewählten Bereiches, über die Gesundheit des Menschen überhaupt nichts aussagt, manche Menschen können gar innerhalb des ‘Normalmasses’ eigentlich schon zu dünn für ihren Körperbau sein. Manchmal fühlt man sich schon aber leicht in der Zeit zurückversetzt, als es ‘Wissenschaftler’ gab, die über bestimmte Körpermasse quasi den wertvollen Menschen definieren wollten. Wie wir heute alle wissen, ist das Experiment mächtig in die Hose gegangen, nur wie wir auch wissen, lernen viele Menschen aus der Geschichte nichts dazu.

      Was kommt denn nun als nächstes? Muss man demnächst in seinem CV sämtliche Körpermasse angeben, samt Schuhgrösse und Hüftbreite, wo nur dann derjenige überhaupt Aussicht auf eine Arbeit bekommt, der innerhalb der Masse, die in einer Tabelle festgesetzt sind? Oder besser noch: man gilt als geschäftsfähig, wenn man irgendwelchen willkürlich gesetzten Grenzen entspricht und der Rest wird interniert und zur Zwangsdiäten und Zwangs-OPs verdonnert, damit er dem Bild des ‘Normalmenschen’ entspricht. Wer sich weigert wird sofort verhaftet und als Staatfeind lebenslänglich verurteilt.

      Bei der Vorstellung bekommt man doch glatt eine Unterzuckerung… deshalb gehe ich jetzt einen Tee machen und hole mir dazu eine Tafel Schokolade. Die macht nämlich bekanntlich nicht nur glücklich, sondern fördert auch noch das Denkvermögen ;)

    • VauDe sagt:

      Mir wurde eine Stelle in einem Büro angeboten, die Kopie des Vertrages hatte ich schon bei mir zu Hause, die Konditionen waren ausgehandelt. Es folgte die Untersuchung durch den Betriebsarzt. Und kurz vor der Arbeitsvertragsunterzeichnung dann die schockierende Nachricht. Wegen meines Übergewichts wurde ich noch in letzter Sekunde abgelehnt. Die Geschäftsleitung begründete dies mit der Aussage, sie habe mit Übergewichtigen schon schlechte Erfahrungen gemacht, sie würden oft krankheitsbedingt Fehlen, usw. Diskriminierung wegen Übergewicht ist also schon lange Wahrheit.

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