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England: Sparmaßnahmen bei chronischen Rückenschmerzen

10. August 2009 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben, Kurioses, Medizin, Rückenschmerzen

In England soll zukünftig bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen kräftig gespart werden.

Bei andauernden (Rücken-)Beschwerden, deren Ursache nicht genau abgeklärt werden kann (fragt sich nur, wie das definiert wird -> ist z.B. ein Jahre zurückliegender Bandscheibenvorfall noch als ursächlich für persistierende Beschwerden zu werten?), sollen den Patienten keine Steroide wie z.B. Cortison mehr gespritzt werden dürfen, um jährlich Kosten in Höhe von 33 Mio. £ zu sparen.
Alternativ sollen (selbst zu zahlende) Behandlungen wie Akupunktur (gab’s da nicht kürzlich eine heisse Diskussion) oder Osteopathie empfohlen werden.

Wenn ich mir vorstelle, wie oft ich in den letzten Jahren nach einem kleinen Cortison-Mix gelechzt habe, erscheint mir das als äußerst unangenehme Maßnahme aus Sicht der Patienten. Fragt sich, was die Betroffenen dann zukünftig aus eigener Tasche bezahlen werden – die alternativen Therapien, oder die ggf. privat zu begleichende Injektion beim behandelnden Arzt ;)

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