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Duplicate Content: selbst weggepingt

30. Juni 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Off Topic, SEO

Ein Phänomen, über das ich schon öfters berichten wollte – allerdings ist es im Zuge der Bandscheiben-Recherche immer wieder in Vergessenheit geraten.

Jetzt lese bei Alexander, daß ihm Ähnliches aufgefallen ist – also schnell in Form eines Beitrages festhalten, bevor die Bandscheiben wieder rufen ;-)

Insbesondere im ersten halben Jahr meines Blogger-Daseins habe ich meist mit relativ langen Absätzen (im Text, nicht was Ihr denkt) gearbeitet bzw. den Textfluß erst gar nicht mittels Absatz strukturiert. Wenn ich dann auf Beiträge in anderen Blogs per Ping verwiesen habe, wunderte ich mich immer, warum nahezu mein ganzer Beitrag in den Kommentaren des anderen Blogs auftauchte. Was soll’s, dachte ich mir – ob da jetzt eine Zeile steht oder fast der komplette Text. Wenn’s niemand stört…

Irgendwann durfte ich dann feststellen, daß einige meiner Beiträge, die vormals recht gut rankten, nicht mehr im Index vertreten waren. Interessanter Weise betraf es viele derjenigen Beiträge, die über ein Ping oder Trackback lange Textpassagen in den anderen Blogs hinterlassen hatten. Allerdings stellte ich diesbezüglich anfangs keinen Zusammenhang her, denn ich hatte noch nichts über Duplicate Content gelesen.

Heute weiß ich es besser, aber der Fehler passiert mir dennoch immer wieder. Auch bei Verweisen auf eigene Artikel verschwanden schon die Titel aus den SERPs wenn ich nicht mit ausreichend kurzen Absätzen in den Beiträgen gearbeitet hatte und somit auf zwei eigenen Seiten der gleiche Text erschien – sehr ärgerlich. Gut kann man korrigieren, denn im eigenen Blog besteht die Möglichkeit, die Auszüge rückwirkend zu kürzen, was sogar in mehreren Fällen nach einiger Zeit zu einer Wiederaufnahme des entsprechenden Beitrages in die Suchergebnissen führte.

Ein schönes Beispiel will ich Euch auch noch geben: Im Februar diesen Jahres hatte Gerald die Hexe angeschossen.

Ich konnte dann irgendwann der Versuchung nicht widerstehen und habe mein “Wundermittel gegen Rückenschmerzen” in einem schönen Beitrag mit Videocast verarbeitet und den Artikel des Leidenden angepingt.

Ist im Prinzip vollkommen sinnlos, denn kein Mensch sucht nach “Wundermittel Rückenschmerzen” (das es übrigens nicht gibt) bei Google. Aber ich hatte meinen kleinen persönlichen Abgang, weil ich nach zwei oder drei Tagen mit dieser Keykombi an der Spitze der Suchergebnisse stand. Btw, ist auch kein besonderes Kunststück bei 15.000 Treffern.
Kurz darauf war ich wieder weg. Nicht nur abgrutscht, sondern richtig weg aus den Suchergebnissen. Was war passiert ? Mittels Ping war der komplette Text des Beitrages bei Gerald in den Kommentaren gelandet und (nur so kann ich es mir erklären) wurde deshalb für meine Seite als Duplicate Content gewertet. Allerdings rankt Gerald auch nicht für das “Wundermittel”, was mich wiederum erstaunt. Er hat sich aber bestimmt kaputtgelacht, weil er genau wußte, was kommen wird, danke ;-)

Also – zur eigenen “Sicherheit” lieber die Links/Pings zu andern Blogs (oder auch bzw. und besonders zu Artikeln im eigenen Blog) in kurze Absätze verpacken und damit sicherstellen, daß Ihr euch mit dem mühsam erstellten Content nicht selbst aus den Suchergebnissen pingt.

Kommentare:

2 Kommentare zu “Duplicate Content: selbst weggepingt”
    • Ole sagt:

      Danke für den Tip. habe mich nie umfangreich mit den Pings beschäftigt, aber jetzt weiss ich wie die Ausschnitte gemacht werden.

    • Patrick sagt:

      Hey, ich danke auf für den Tip!!! Werde mir das mit den kurzen Absätzen hinter die Löffel schreiben. ^^

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