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DSL-Verfügbarkeit mit Einfluß auf den Wohnungs- und Immobilienmarkt?

17. Oktober 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Internet, Kurioses, Off Topic

Der Wiesbadener Kurier beschreibt heute die Situation eines Wiesbadener Vororts, der mangels “potentieller Anschlußmasse” bisher nicht in den Genuß einer DSL-Verkabelung kam.

Medenbach liegt mitten im Rhein-Main-Gebiet, verkehrsgünstig an der A3 und A66, also ggf. auch ein idealer Gewerbe-Standort mit kurzen Wegen nach Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Darmstadt, Limburg usw.


Größere Kartenansicht

Nur leider endet das DSL-Kabel in Wallau (auf der Karte etwa beim Schnittpunkt A3 und A66) und die Medenbacher bemühen sich vergebens um eine Anbindung an das DSL-Netz, da sich die 3,5 Mio Anschlußkosten wohl nicht rechnen würden (Info lt. verlinktem Artikel im Wiesbadener Kurier).

Tja – was würdet Ihr sagen?
Käme für Euch bei einem Wohnortwechsel eine Wohnung ohne DSL-Anschluß/Verfügbarkeit in Frage? Würdet Ihr euch ein Haus in der Breitband-Wüste zulegen? Kann ein Unternehmen langfristig ohne DSL bestehen?
Für mich persönlich wäre “rein analog bzw. ISDN” mittlerweile ein Ausschlußkriterium bei der Immobilienauswahl. Sicher gibt es andere Lösungen, z. B. in Form von skyDSL, aber für Gamer und spätestens bei hohem Upload-Volumen und dürfte sich auch diese Option als recht unbefriedigend erweisen. Dann vielleicht HSDPA-Flats beim Mobilfunk-Anbieter? Nun ja, ich wohne ebenfalls in einem Wiesbadener Vorort und muß meinen Arm auf dem Balkon schon sehr lang machen, um überhaupt eine Mobilfunk-Verbindung zu erhalten.

Noch vor wenigen Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen, auch die Anbindung an irgendwelche TK-Highspeed-Knoten in die Ermittlung des Markt- bzw. Wohnwerts einer Immobilie einfließen zu lassen, aber heutzutage könnte das schon ganz anders aussehen…

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