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Doping: Definition aus meiner Sicht

25. Mai 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Off Topic

Wer reißt nicht alles sein Maul auf in diesen Tagen.
Team Telekom war gedopt – Jeder springt auf den Zug auf – Ich auch – Es kotzt mich an!

Nur dann, wenn Sport ohne jeglichen Bezug zu (wie auch immer gearteten) “Belohnungen” der sportlichen Leistung steht, greift folgende Beschreibung:

..Zum Begriff des Sports gehört, dass die, die Sport treiben, dies nicht tun, weil sie sich davon unmittelbaren Nutzen oder handfeste Vorteile erwarten. Wenn dies ausnahmsweise einmal doch der Fall ist (wenn z. B. Fußball zum Beruf wird oder Laufen zur Rehabilitationsmaßnahme), zögert man, das noch “Sport” zu nennen; allenfalls erkennt man es als Grenzfall an. Der “eigentliche” Sport – so entspricht es unserem Begriff – ist «zweckfrei», «trägt seinen Sinn in sich», wird «um seiner selbst willen betrieben», um nur einige geläufige Redewendungen zu nennen…. sportunterricht.de

Also, zumindest immer dann, wenn eine sportliche Leistung belohnt wird (oder eine solche Belohnung in Aussicht gestellt wird), ist Sport nicht mehr Sport im eigentlichen Sinne, sondern lediglich ein Teilbereich der (Leistungs-)gesellschaft. Und genau dann treten auch die Regeln und Gesetzmäßigkeiten dieser Gesellschaft in Kraft. Ist diese Gesellschaft fair ? Seid Ihr fair ? Bin ich immer fair gewesen ?
Wer sich immer ethisch und moralisch einwandfrei verhält, ist mitunter glücklich und hat ein reines Gewissen (vorausgesetzt ein solches ist vorhanden), aber oftmals auch mittellos. Das ist keine Kritik an einer “gewissenhaften” Lebensführung, sondern leider eine Tatsache.
Was wird denn überall propagiert ? Wer den Erfolg will, muß mit gut gepolsterten Ellenbogen ausgestattet sein. Und was heißt das ?
Wer gewinnen möchte, muß sich den entscheidenden Vorteil verschaffen. Aber wie ? Ich erspare mir jetzt langweilige, pseudophilosophische Ausführungen und mache es ganz kurz:

Unter Doping versteht man den Besitz, den Handel, die Anwendung und den Versuch der Anwendung unerlaubter medizinischer Methoden, oder verbotener Substanzen im kommerzialisierten Hochleistungssport, sowie sonstige direkte Beteiligung an diesen Taten (Anstiftung, Verabreichung). Wikipedia

Dementsprechend:
Unter Lebensdoping versteht man die Anwendung und den Versuch der Anwendung von ethisch und moralisch bedenklichen Informationen und Methoden zur Verschaffung eines Vorteils gegenüber anderen Personen.
[Selbstverständlich kann auch eine "Nichtanwendung" von Informationen und Methoden ethisch und moralisch bedenklich sein].

Wir sind alle gedopt, werft nicht so viele Steine !

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