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Deine Stimme wird gehört

25. Februar 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Medizin, SEO

In den letzten Tagen hatte ich notgedrungen etwas mehr Zeit, über die verschiedenen Aspekte des Bloggens nachzudenken.

Was aus meiner Sicht letztendlich alle anderen Faktoren dominiert, ist die Tatsache, daß ein Blog dem Blogger eine Stimme verleiht, die weit über die normalen Grenzen hinaus vernommen wird. Das Internet ist nur ein Kommunikationskanal von vielen, keine Frage, aber gerade dieser Kanal gewinnt hinsichtlich der Informationsbereitstellung immer mehr an Bedeutung.

Es hätte nicht viel gefehlt und eine der Hauptfiguren des oben verlinkten Szenarios hätte von mir ein besonderes top-positioniertes Maß an Öffentlichkeit zugedacht bekommen. Aber wohin hätte das geführt ?

Viel wichtiger ist indes die Erkenntnis, daß die Möglichkeit bestanden hätte, einem emotionalen Zustand sprachlich-informativen Nachdruck zu verleihen.
Stellt es ein wenig geschickt an, und Eure Stimme zu einem bestimmten Thema wird über euer Blog vernommen. Dazu müßt Ihr nicht einmal andere Blogger für eine bestimmte Sache gewinnen, sondern Ihr könnt es mit ein bisschen Übung selbst tun. Doch wo eine Form von Macht eine Seite der Medaille glänzend erscheinen läßt, fordert die Kehrseite Verantwortungsbewußtsein (gegenüber sich selbst und anderen Menschen) von Euch.

Gehört bzw. gelesen zu werden verschafft uns unter Umständen eine große Reichweite, erfordert aber auch ein nicht zu unterschätzendes Mindestmaß an innerer Reife.

Was einmal geschrieben wurde, ist nur schwer wieder aus den Archiven zu löschen – vergesst das nicht.

Kommentare:

6 Kommentare zu “Deine Stimme wird gehört”
    • herbert sagt:

      Ich glaube, mancher Blogger überschätzt seine Wirkung, selbst ein Blog mit den Besucherzahlen wie hier, hat nur eine begrenzte Wirkung und sehr viele Blogs haben deutlich weniger Leser

    • Ich glaube, wir reden von unterschiedlichen Wirkungen, Herbert.
      So ziemlich jeder Blogger hat die Möglichkeit, sich über einen klar abgegrenzten Suchbegriff so zu positionieren, daß er für eine definierte Zielgruppe eine “auffindbare Relevanz” entwickelt.
      Wenn Du so willst, die Stimme im Long Tail, die aber durchaus vernommen werden kann ;-)
      Um mehr als das geht es bei meinem Beitrag nicht, und dies ist weitestgehend unabhängig von der Leserzahl.

    • Teutonia sagt:

      Ist schon richtig das jeder sich so positionieren kann wie er die Suchbegriffe wählt, ändert aber nichts daran das die Wirkung teilweise doch überschäztt

    • Klaus-Peter sagt:

      Wenn der Beitrag im Klartext bedeutet, dass Du immer noch krank bist, wünsch’ ich Dir zuerst mal gute und baldige Genesung!
      Klar, es gibt gewisse Skandale, die hängt man nicht an die große Glocke, hinterher brauchst Du genau den “Heiler” wieder, und der hätte vielleicht etwas falsch verstanden. Das sind so die alltäglichen Kompromisse…
      Ärgerlich, wenn man bedenkt, dass es tatsächlich Berufe gibt, wo Fehler unverzeihlich sind, einfach nicht vorkommen dürfen, Beispiel: Restauration von Kirchenfenstern. Da darf einfach nichts zu Bruch gehen.

      Der andere Aspekt von “Stimme” ist Mikro und Soundkarte. So kann man auch seine Stimme “hörbar” machen. Solltest Du die Zeit und Geduld haben…
      Märchenherapie, bei G. auf Pos. 92 – schluchz…

    • Ich sehe, Du ordnest meinen Beitrag in die richtige Kategorie ein, Klaus-Peter.
      Insbesondere im Hinblick auf die Kirchenfenster bin ich genau dieser Ansicht ;-)

      Die Stimme der Märchentherapie habe ich vernommen, keine Sorge. Aber der Titel ist so lang, deswegen hätte ich’s beinahe “überlesen”.

    • Klaus-Peter sagt:

      Vielen Dank für den virtuosen Umgang mit dem Werkzeug Textlink!
      Der Umgang mit dem Kirchenfenster – das war mal ein Report über solche Restaurationen, und das Arbeitsethos der Handwerker.
      Mediziner rechnen die Möglichkeit von Kunstfehlern immer ein, haben Schwierigkeiten mit ihren Diagnosen und so weiter.
      Das hilft jetzt zwar nichts, aber vielleicht ein Eisbeutel?

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