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Craniomandibuläre Dysfunktion

2. Februar 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben

CMD – schon gehört ? Läuft mir immer mal wieder in den Tickern über den Weg und ich war mir auch des potentiellen Zusammenhangs CMD <-> Nacken- bzw. Rückenschmerzen bewußt, habe mich bisher aber nicht näher mit dem Thema beschäftigt.
Also gut, gestern titelt Gesundheitpro.de: “Unbekannte Massenkrankheit: Was CMD und Rückenschmerzen verbindet“.
Hört sich gefährlich an ;-) – dementsprechend nachfolgend einige Infos und Links zur Craniomandibuläre Dysfunktion:

zaehneEs scheint sich um einen Sammelbegriff für viele unterschiedliche Beschwerdebilder ‘rund um den ‘Kauapparat’ zu handeln.
CMD beschreibt z. B. Geräusche (Knirschen, Knacken) beim Bewegen des Kiefers oder eine eingeschränkte Kieferöffnung, vielleicht hervorgerufen durch eine kürzlich eingesetzte Brücke oder neue Zahnprothese (oder auch nur einer kleinen Veränderung daran).
Ursächlich mögen aber auch emotionale Belastungen im beruflichen oder privaten Umfeld sein, die bei vielen Betroffenen über Zähneknirschen verarbeitet werden.
Unter Umständen ist auch ein harmlos anmutender Auffahrunfall für das das Entstehen der Dysfunktion verantwortlich – erwähnte Auslöser für das Beschwerdebild sind unzählig, am besten selbst nachlesen.
Die beschriebenen Beschwerden reichen von Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bis zu Schwindel, Ohrgeräuschen und Problemen mit den Augen.

Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, habe keinerlei Fortbildung in dieser Richtung belegt und bisher dementsprechend auch noch keinen Patienten mit einer derartigen Diagnose behandelt. Kompetente Ansprechpartner können aber sicherlich über untenstehende Links in Erfahrung gebracht werden.

Bild: Jenzig71 – aboutpixel.de

Kommentare:

6 Kommentare zu “Craniomandibuläre Dysfunktion”
    • Hallo.

      Ich war genau vor 5 Monaten auf einer Fortbildung für CMD.

      Mittlerweile behandel ich sehr viele Patienten bei mir die nur wegen einer CMD zu mir kommen.

      Und du glaubst ja gar nicht wieviele Probleme, damit zusammenhängen.

      Falls du nochmal das Thema aufgreifen möchtest, und vielleicht auch solltest, kann ich dir vielleicht eine Hilfe sein.

      Allen anderen lesern sei gesagt:

      Lasst einmal von einem Therapeuten welcher die Fortbildung in CMD hat euer Kiefergelenk anschauen und vielleicht verschwinden eure Schmerzen in anderen bereichen.

      Alexander Stritt

    • Kast sagt:

      Bin Patient,

      fast 57 Jahre alt,
      seit über 23 Jahren haben sich bei mir die Rückenbeschwerden gesteigert, bin physiotherapeutisch, ostheopatisch von allen möglichen Fachkräften behandelt worden, war in Kur, es wurde immer schlimmer, niemand konnte helfen.
      Durch Zufall traf ich einen Orthopäden, gleichzeitig Ostheopath und Normalmediziner. Außerdem diagnostiziert udn behandelt er mit Applied Kinesiologie.
      Dieser Mann hat mir mit der von mir zunächst empfundenen “Sturheit” geholfen.
      Nach Amalgamentfernung und Schwermetallausleitung war ich “behandlungsbereit”.
      In Verbindung mit einem guten Kieferorthopäden, der auch speziell für die Behandlung älterer Personen von ihm empfohlen wurde,
      wurde CMAD diagnostiziert.

      Seit ich in Behandlung beim Kieferorthopäden bin , der auch für ältere Personen ausgebildet ist unter begleitender
      Ostheopathischer Behandlung des Orthopäden, dem ich mich mittlerweile auch in allgemeinmedizinischen Fällen zuwende,
      spüre ich enorme Verbesserung.

      Es ist für mich ein Glücksfall, dass ich diese Ärzte habe, die die Ganzheitliche Methode anwenden.

      Ich war kurz davor, die Arbeit hinzuschmeissen, weil ich nicht mehr konnte, nach jahrzehntelangen Schmerzen und jahrelangen, immerwiederkehrenden Depressionen.
      Aber mit welcher Diagnose? Kein Arzt konnte was “Vernünftiges”
      feststellen. Ich wurde für meine Mitmenschen zum Problemfall,
      konnte mich manchmal nicht mehr “zusammenreissen”

      Raten Sie mal, wie ich zu den Ärzten gekommen bin?

      Ich wollte, da meine normalen Orthopädische Einlagen mir nicht mehr richtig erschienen, eine computergestützte Analyse bei einem orthopädischen Schuhmachermeister vornehmen lassen, die in einem Sportgeschäft angeboten wurde.

      Nach Schilderung meiner Probleme stellte dieser einen Hallux rigidus
      fest, welcher von meinem orthopädischen Hausarzt bisher nicht entdeckt wurde.
      Die neuen Einlagen haben geholfen… und sein Rat, Dr. Berenfeld aufzusuchen hat mich zur richtigen Behandlung gebracht.

      Ach ja… noch ein Glücksfall.. Ich liege knapp über der Beitrags-Bemessungsgrenze, so dass ich nach den Blüm-Kapriolen
      zwangsweise freiwillig versichert war. Öfters wäre ich gerne da
      rausgekommen, um Geld zu sparen, aber es ging nicht mehr.
      Heute kann mir nur geholfen werden, weil ich privat versichert bin!

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  3. [...] möglicher Zusammenhang von Kopf- bzw. Nackenschmerzen und bestehender Craniomandibulären Dysfunktion wurde bereits in einem früheren Artikel hier im Bandscheiben-Blog [...]

  4. [...] CMD bei der DAK (Infos zum Thema Craniomandibuläre Dysfunktion gibt’s übrigens auch hier im Blog – ggf. Trackbacks in eigener Sache [...]



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