Gesundheit: “Ost-West-Bericht”

26. Oktober 2009 von Christoph Weigand  
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Kurz notiert:

Beim Robert Koch Institut ist aktuell der Bericht über die gesundheitlichen Entwicklungen in Deutschland nach dem Fall der Mauer 1989 verfügbar.
Wo zwischen Ost- und Westdeutschland unmittelbar nach der Wende noch in vielen Bereichen “der Gesundheit” deutliche Unterschiede bestanden, kam es in den vergangenen 20 Jahren zu einer Annäherung bzw. Angleichung.

Der Bericht kann kapitelweise als PDF auf den Seiten des RKI heruntergeladen werden.

Arztbewertung: neues Portal geplant

14. Juni 2009 von Christoph Weigand  
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AOK-Versicherte sollen ab 2010 über den AOK-Arzt-Navigator ihre behandelnden Ärzte bewerten und Bewertungen anderer Versicherter einsehen können (siehe hierzu auch Bericht in der Tagesschau).

Das Online-Angebot des Versicherers soll aber neben der Möglichkeit einer Arztbewertung und -Suche auch weitere Informationsfunktionen erfüllen (siehe hierzu verlinkte Pressemeldung der AOK).
Wie üblich gibt es kontroverse Meinungen zur Installation eines solchen Angebots ;)

Quicklinks Telemedizin – E-Health

5. Mai 2009 von Christoph Weigand  
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Zwei aktuelle Artikel, die der Telemedizin bzw. E-Health gute Chancen in der Zukunft einräumen. Aus meiner Sicht ein zweischneidiges Schwert, aber lest selbst:

Ausgaben für Gesundheit gestiegen

6. April 2009 von Christoph Weigand  
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Heute hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die Gesundheitsausgaben 2007 veröffentlicht.

Im Vergleich zum Vorjahr war bei den Ausgaben von 252,8 Mrd. € ein Anstieg von 7,8 Milliarden Euro oder 3,2% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen (245 Mrd. € in 2006).

Einige Zahlen:

  • Gesetzliche Krankenversicherung trägt 57,5% aller Gesundheitsausgaben (+ 4,0%)
  • Private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck: 13,5% (+ 1,8%)
  • Private Krankenversicherung: 9,3% (+4,3%)
  • [...]
  • Anstieg der Ausgaben für Prävention und des Gesundheitsschutzes stiegen um 8,9% (insbesondere auf die Ausgaben für Schutzimpfungen zurückzuführen)
  • Nahezu die Hälfte aller Ausgaben fielen in ambulanten Einrichtungen an (49,2% -> +4,9%)
  • Hierbei (ambulante Einrichtungen) stärkster Anstieg bei der ambulanten Pflege (6,7%)
  • [...]

Quelle (und weitere Zahlen) auf destatis.de oder gbe-bund.de .

Handhygiene

2. April 2009 von Christoph Weigand  
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Nach dem letztjährigen Outing als Handhygieniker darf heute der Hinweis auf die Aktion “Wir gegen Viren” des Robert Koch-Institut (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit nicht fehlen.

Mein Favorit vor Ort: Hygienisch husten, denn die überwiegende Mehrheit unserer Zeitgenossen denkt sich immer noch nichts dabei, vor einer Begrüßung per Handschlag herzhaft in die (rechte) Hand zu husten bzw. zu niesen – inklusive Empörung, wenn der Handschlag von meiner Seite verweigert wird.
Anderes Bespiel? Stichwort Wechselgeld!
Kurz vor dem Zusammensuchen des Wechselgeldes hustet die Kassiererin nochmals kräftig in die Hand ab. Zigfach erlebt, ihr wahrscheinlich auch.

Tipp: ein kleines Fläschchen Hände-Desinfektionsmittel findet Platz in jeder Handtasche oder im auch im Auto ;-)

Gesundheitstag vs. persönliche Budgetierung

19. Februar 2009 von Christoph Weigand  
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Hört sich sehr interessant an, ich würde sogar nach Stuttgart fahren, aber € 199,- für die Einzelkarte ist mir leider zu teuer.

Sollten Liveblogger benötigt werden, nehme ich gerne eine Einladung an ;-)

(via XING-Nachricht)

eLearning Sport und Gesundheitswesen

4. Februar 2009 von Christoph Weigand  
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Hinweis auf das Themenheft eLearning in Sport und Sportwissenschaft bei der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft [via], der auch viele Leser dieses Blogs interessieren dürfte. Leider gelingt es erst nach umständlicher Klickerei auf e-learning-zeitschrift.org, eine Bestellmöglichkeit für die Ausgabe beim Studienverlag zu finden (Link im Footer – es fehlt der fette, rote “Hier bestellen”-Button).

Ein Auflistung der Themen für 2009 verrät zudem, daß in der zweiten Ausgabe 2009 ein Heft mit dem Thema eLearning im Gesundheitwesen geplant ist.

Leitfaden betriebliches Gesundheitsmanagement

20. Dezember 2008 von Christoph Weigand  
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Vor dem Hintergrund der Steuerbefreiung von Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung dürften sich einige Arbeitgeber mehr “bereit erklären” (oftmals werden solche Leistungen immer noch als Goodie und nicht als gewinnbringende Investition angesehen), gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre Mitarbeiter zu subventionieren.

Auch wenn mir aktuell die Zeit fehlt, die Inhalte des Projekts betriebliches Gesundheitsmanagement des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit en détail durchzuarbeiten, scheint es mir angebracht, auf die verschiedenen Dokumente hinzuweisen, die a.a.O. zum Download zur Verfügung stehen. Es handelt sich hierbei um mehrere Dateien, die u.a. mit dem Titel Handlungsleitfaden betriebliches Gesundheitsmanagement verlinkt werden (inkl. Mitarbeiterbefragung und Selbstaudit).

Vielleicht können einige interessierte Leser (hoffentlich auch Arbeitgeber ;-) ) die Inhalte entsprechend verwerten.

Berufliches Gymnasium – Fachrichtung Gesundheit

9. Dezember 2008 von Christoph Weigand  
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Berufliche Gymnasien werden gemeinhin hauptsächlich mit den Fachrichtungen Technik und Wirtschaft in Verbindung gebracht (zumindest ist/war das mein erster Gedanke, wenn das Schlagwort fiel). Gesundheitlich interessierte Schüler haben aus diesem Grund in der Vergangenheit wahrscheinlich eher selten diesen Schulzweig für ihr Abitur ausgewählt.

Zukünftig dürfte sich das allerdings ändern, denn wie im Wiesbadener Tagblatt zu lesen ist, wird an der Friedrich-List-Schule ab 01.08.2009 auch die allgemeine Hochschulreife mit Schwerpunkt Gesundheit zu erwerben:

Die Schülerinnen und Schüler erwartet eine abwechslungsreiche Mischung aus Wirtschaftsthemen, sozialwissenschaftlichen Fragestellungen sowie klassischen Naturwissenschaften. Diese Fachrichtung ist für alle Schülerinnen und Schüler geeignet, die später im Gesundheitssektor arbeiten wollen. Perspektiven eröffnen sich in allen Feldern des Gesundheitswesens oder im Wellness- oder Fitnessbereich. Ein Medizinstudium ist ebenso denkbar wie die Qualifikation im Bereich der Ergo- oder Physiotherapie. fls-wiesbaden.de

Da auch andere Schulen in Hessen das Fach Gesundheit ins Angebot aufgenommen haben, dürfte es sich lohnen, an den örtlichen beruflichen Gymnasien bei Interesse eine Anfrage zu stellen bzw. auf deren Webseite das Angebot an Fachrichtungen nachzulesen.
Ist das eigentlich nur in Hessen eingeführt worden, oder gibt’s das in den anderen Bundesländern auch? Fachrichtung Gesundheit/Soziales lese ich häufiger, aber handelt es sich hierbei um die gleichen Inhalte?

Betriebliche Gesundheitsförderung steuerbefreit

1. Dezember 2008 von Christoph Weigand  
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In den letzten Monaten wurde in den Medien immer wieder auf die zu erwartenden Neuregelungen bezüglich der betrieblichen Gesundheitsförderung im Gesetzentwurf zum Jahressteuergesetz 2009 hingewiesen.

Am Freitag (28.11.2008) wurde das Gesetz nun tatsächlich beschlossen, womit die Steuerbefreiung für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu einem Betrag von € 500,- “amtlich geworden sind”:

[...] zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch genügen, soweit sie 500 Euro im

Kalenderjahr nicht übersteigen;[...] Bundestag [PDF], verlinkt von hier.

Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen, welche Krierien erfüllt sein müssen, damit die Maßnahmen der erwähnten Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit genügen. Dazu gibt der Leitfaden Prävention [PDF] der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen Auskunft. Siehe hierzu Artikel in Welt Online:

Unter die Steuerbefreiung fallen jedenfalls alle Leistungen, die im “Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Krankenkassen” genannt sind.

Wollen wir also hoffen, daß die nächste Langzeit-Rückenschmerzen-Studie in diesem Kontext etwas besser ausfällt ;-)

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