Gelöschte Bilder und den Haussegen wiederherstellen
4. Januar 2010 von Christoph Weigand
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Davon ausgehend, nicht der einzige Idiot unachtsame Zeitgenosse zu sein, der beim schnellen Sichern von Familienfotos eben mal die Hälfte der Dateien ins digitale Nirwana befördert, darf ich Euch kurz zwei Helferlein vorstellen, die gestern nicht nur ca. 200 Bilder, sondern auch den Haussegen gerettet haben, denn ohne die Tools wäre u.a. die fotografische Dokumentation der ersten Schlittenfahrt der Co-Autorin verlorengegangen – und in solchen Fällen verstehen Mütter in den seltensten Fällen Spaß

- Zuerst führte ich die Wiederherstellung von einer SD-Card mit Restoration durch, daß ich nach Eingabe relevanter Keywords in Timbos Blog fand. Am besten, Ihr befolgt die (wenig komplizierte) Anleitung bei Tim und dürftet nach kurzer Zeit eine Menge (vormals gelöschte) Bilder im entsprechenden Verzeichnis wiederfinden.
- Mit PC Inspector smart recovery war das Wiederherstellungsergebnis allerdings noch besser. Es wurden ca. 20% mehr gelöschte Bilder ans Tageslicht gefördert, wobei die Bedienung ebenso idiotensicher war.
In beiden Fällen wurden mehr als die beim letzten Löschvorgang gelöschten Bilder wiederhergestellt. Wenn es also lediglich darum geht, kürzlich bzw. gerade eben versehentlich gelöschte Bilder zu retten, dürftet Ihr recht gute Chancen haben, den verheerenden Tastendruck rückgängig machen zu können.
Rechtsdrehend & Co.
6. Januar 2008 von Christoph Weigand
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In diesem Fall geht’s allerdings nicht um die tänzerischen Qualitäten gut gebauter Damen (naja, vielleicht ganz entfernt, wenn man der Werbung glauben will) sondern um das Joghurtwunder beim Deutschlandradio.
Udo Pollmer schlägt wieder zu – hört’s Euch selbst an (mp3-Link in der rechten Navbar, unten). Wie immer sehr unterhaltsam
Übergewicht und Rückenschmerzen
2. Dezember 2007 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Bandscheiben, Diät, Rückenschmerzen
Klaus-Peter Baumgardt hat mir vor ein paar Tagen ein Übergewicht-Rückenschmerzen-Stöckchen zugeworfen, daß im Hinblick auf die kursierenden kontroversen Meinungen nicht unbeantwortet bleiben sollte.
Wenn laut Klaus-Peter niemand danach zu suchen scheint, liegt das vielleicht daran, daß bei der Mehrzahl der Betroffenen der unterstellte Zusammenhang als Selbstverständlichkeit im Bewußtsein “verankert wurde”. Warum danach suchen, wenn jeder sagt, daß es so ist ?
Ist es tatsächlich so ? Bedingt ein erhöhter BMI / Übergewicht / Fettleibigkeit ursächlich das Entstehen von Rückenschmerzen ?
Die Vermutung liegt nahe, denn nicht selten haben übergewichtige Personen auch mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Normalgewichtige aber auch, hmm. In diesem Zusammenhang wäre zu klären, ob Übergewichtige signifikant häufiger Rückenschmerzen haben als Normalgewichtige – auch für diesen Zusammenhang dürften sich Quellen finden lassen. Lassen wir das !
Ich stelle lieber völlig unwissenschaftlich die Hypothese auf, daß Übergewicht nicht zwangsläufig zur Entstehung von Rückenschmerzen führt.
Biomechanisch würde ich in solchen Fällen noch mit mir reden lassen, in denen die jeweiligen Personen zu einer extremen “Häufung von Masse” nahe am Körperschwerpunkt neigen (der sog. Bierbauch), denn dieses Phänomen muß über eine Veränderung in der Position von (hauptsächlich) LWS (Lendenwirbelsäule), Becken und ggf. unterer Extremität kompensiert werden, damit ein stabiler Gleichgewichtszustand erzeugt werden kann. Bei einer generalisierten Fettleibigkeit kommt es allerdings weniger zu derartigen biomechanischen Kompensationseffekten, weshalb aus meiner Sicht kein besonderer Zusammenhang besteht.
Was allerdings Beschwerden im Rücken verursachen könnte, ist verminderte körperlich-motorische Aktivitätsniveau bei vielen übergewichtigen Personen. Je höher das Körpergewicht, desto subjektiv anstrengender werden länger andauernde körperliche Betätigungen empfunden. Das Vermeiden von Anstrengung liegt aber in der Natur des Menschen, wenn nicht gerade eine unmittelbare Belohnung mit dieser Anstrengung verbunden ist. Unmittelbare Belohnungen sind aber im Hinblick auf eine Beschwerdefreiheit oder Senkung des Körpergewichts nicht zu erwarten. Hierfür ist ein längerer Prozeß vonnöten. Also lieber nicht bewegen.
Bewegung wäre aber wichtig. Nicht nur im Hinblick auf den Energieumsatz, sondern auch für Rücken und Bandscheiben. Muskeln, Gelenke, Organe, biologische Systeme allgemein sind auf Aktivität, nicht auf Inaktivität ausgerichtet. Keine Aktivität = eingeschränkte Versorgung. Dabei ist es völlig unerheblich, ob nun BMI 40 oder BMI 20 auf dem Sofa ‘rumlungert oder seine Zeit ausschließlich in gekrümmter Position vor dem Rechner verbringt. Die Auswirkungen auf den Bewegungsapparat sind vergleichbar.
Wenn Zusammenhänge Rückenschmerzen <-> Übergewicht besteht, dann sind sie in der Vermutung zu suchen, daß die Gesamtheit der Übergewichtigen eher als die der Normalgewichtigen dazu neigt, körperliche Aktivität zu vermeiden. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, daß auch die Nahrungszusammensetzung eine Rolle bei Stoffwechselprozessen spielt, aber selbst Defizite in dieser Richtung ließen sich aus meiner Sicht durch ein gesteigertes Aktivitätsniveau halbwegs kompensieren.
Die Auswirkungen von Bewegung sollten aber nicht nur auf den Stoffwechsel begrenzt werden. Intensives Bewegen führt nach absehbarer Zeit zu einem veränderten Körperempfinden. (Belastungs-)Signale, die vorher als bedrohlich wahrgenommen wurden, erfahren parallel zum “Mehr an Bewegung” eine Zuordnungswandlung. Schmerz muß nicht in jeder Form negative Konsequenzen für die zukünftige Entwicklung der Gesamtbefindlichkeit haben. Und wenn das (vielleicht geänderte) soziale Umfeld manchen Schmerz nicht als negativen Verstärker bewertet, sondern ihm eine positive Bedeutung zuordnet, kann das langfristig durchaus positive Auswirkungen für die Grundeinstellung der Personen haben.
Beim Bewegen und bei körperlicher Aktivität ist es weiterhin nicht absolut entscheidend, daß sie 100% zielgerichtet ist. Rückenschmerzen müssen nicht zwangsläufig mit reinem Rückentraining bekämpft werden. Ich gehe sogar soweit, zu sagen, daß das in den seltensten Fällen zum Erfolg führt.
Die möglichst umfassende Bewegung ist entscheiden. Der Körper ist neben einem “Stoffwechsel-Reaktor” auch ein System von Aufhängungspunkten. Ist der Zug an einer Stelle zu groß, muß das komplette System nachziehen um im Gleichgewicht zu bleiben, unabhängig vom Körpergewicht.
Hierbei sollte man aber bedenken, daß z. B. bei gleicher Rumpflänge die mechanische Belastung auf die Lendenwirbelsäule bei einem Rumpfgewicht von 40 kg sehr viel niedriger ist, als bei einem Rumpfgewicht von 80 kg.
Bei vielen übergewichtigen Rückenpatienten ist der Rückenschmerz ein zusätzlicher Frustrationsbaustein, der Verstärkung aus vielen Richtungen erfährt. Ich bin dick, deswegen hab’ ich gesundheitliche Probleme hier … dort … und jetzt auch noch am Rücken. Ich armes Schwein ! Klingt jetzt vielleicht sehr plump und verallgemeinernd, aber wenn man’s oft genug gasagt bekommt, glaubt man’s irgendwann schon.
Dick oder dünn, fett oder schlank: Bewegung bzw. körperliche Aktivität hat einen Einfluß auf die unterschiedlichsten Steuerungsmechanismen.
In der letzten Woche hatte ich eine schöne Rückmeldung eines (übergewichtigen) Patienten, der tatsächlich nach Abschluß seiner Reha seit zwei Jahren regelmäßig trainiert (nicht nur Rückentraing im Studio, sondern auch ein paar Kurse, ein wenig radeln usw):
Die Rückenschmerzen sind zwar immer noch in geringem Umfang vorhanden und abgenommen hat er auch “nur” einige Kilos, aber es geht im gut.
Es geht ihm gut, obwohl er immer noch Rückenschmerzen hat und nicht um mindestens 30 kg abspeckte ? Ja, “es geht im gut”, sagte er und ich glaube ihm. Das nicht übertriebene, aber konsequente Training/Bewegen scheint etwas in Gang gesetzt zu haben, was sich positiv auf seine Gesamtverfassung auszuwirken scheint. Und ich bin mir sicher, wenn ich ihn das nächste Mal sehe, wird es ihm noch ein wenig besser gehen.
Versteht mich nicht falsch, liebe Übergewichtigen, denn Bewegung ist nicht das einzig Seligmachende. Ich bin kein Ernährungsexperte und will mir auf diesem Gebiet keine Lorbeeren verdienen. Ebenso wie der Rückenschmerz ist Übergewicht oftmals multifaktoriell bedingt. Bewegung ist aber ein Baustein – sowohl bei den Rückenschmerzen, als auch beim Übergewicht
Schlankheitsmittel – Bewertungen bei der Verbraucherzentrale
24. September 2007 von Christoph Weigand
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Nachdem die Stiftung Warentest vor einiger Zeit diverse Schlankheitsmittel aus dem Internet genauer unter die Lupe genommen hatte, bin ich eben im Rahmen der Berichterstattung Warnungen vor dem Konsum von Dinitrophenol (!) auf eine Seite der Verbraucherzentrale Hamburg gestoßen, die einen recht umfangreichen Überblick zu den gängigen Schlankheitsmitteln, Appetitzüglern & Co. vermittelt.
Die Medikamente/Mittel wurden kategorisiert und bewertet, außerdem ist ein alphabetisches Verzeichnis der Produktnamen vorhanden. Sehr informativ !
Schlankheitsmittel online
1. April 2007 von Christoph Weigand
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Nach meinem gestrigen Hinweis auf die Möglichkeit, das persönliche Gewichtsmanagement mit dem “Polar-Gadget” vor einem technisch-analytischen Hintergrund ablaufen zu lassen, will ich heute kurz auf Stiftung Warentest verweisen, die in ihrem neuesten Heft Schlankheitsmittel aus dem Internet genauer unter die Lupe genommen haben.
Weil im Artikel auch die Namen einiger dieser Mittelchen genannt wurden, habe ich einen der potentiellen Appetitzügler etwas intensiver nachgefragt.
Hoodia, das wohl heisseste “Diät-Produkt” in dieser Palette liefert z. B. über 9 Millionen Suchtreffer, die zudem noch heftig mit Adsense-Anzeigen verziert wurden. Scheint ein recht lukrativer Markt zu sein.
Interessant auch die Trend-Abfrage zu Hoodia:

Ziemlicher Hype ab 2004.
Btw: Die Kennzeichnung “A” bezieht sich übrigens auf einen Artikel bei newstarget.com (Link bei den Trends – der Kamerad hat schon ausreichend Backlinks), dem schon vier weitere News vorausgegangen waren. Der dritte Artikel wurde wahrscheinlich genau zum Zeitpunkt der Spitze des Peaks veröffentlicht und trägt bezeichnender Weise den Titel: “Hoodia Gordonii holds promise as …”.
Updates zu den Artikeln wurden übrigens nahe bei den Zeitpunkten neuerlicher Spitzen in den Suchhäufigkeiten lanciert.
Clevere Strategie und ein interessantes Netzwerk, das sich der Health Ranger da aufgebaut hat. Inklusive einer guten Platzierung des von Ihm empfohlenen Shops bei der Hoodia-”.com”-Abfrage (hoodia-dietpills.com).
Zurück zum Thema – Fazit im Test:
Ohne eine dauerhafte Umstellung der Lebensgewohnheiten, mehr Sport und einer gesünderen Ernährung können die Pfunde nur kurzfristig purzeln. Wunder sollte sich also niemand von Schlankheitspillen erwarten. Sie bergen zudem oft erhebliche Nebenwirkungen, die die Gesundheit nachhaltig schädigen können. stiftung-warentest.de
Gewichtsmanagement
31. März 2007 von Christoph Weigand
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Polar hat jetzt übrigens zwei neue Modelle zum persönlichen Gewichtsmanagement herausgebracht (kann auch im Hinblick auf den Rücken nicht schaden).
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Ja, man kann auch ohne 140 Euro am Handgelenk abnehmen.
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Ja, es ist nur ein weiteres Gadget.
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Ja, man muß auch gar nicht abnehmen, weil sich viele ja auch mollig wohlfühlen.
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Ja, vielleicht gibt es bessere Methoden.
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Ja, Adipositas ist eine Krankheit.
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Ja …
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Ja …
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Nein, ich bin kein Abnehm-Apostel, dafür esse ich viel zu gern.
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Ja, auch ich habe eine
kleineRolle am Bauch, wenn ich sitze.
Aber vielleicht hat auch einfach jemand das Bedürfnis, seine Daten auf diese Weise zu dokumentieren bzw. auszuwerten und findet diese Dinger von Polar einfach cool.
Vielleicht gibt’s auch Leute, die genau auf diesen elektronischen Tritt in den Arsch stehen.
Für all jene Personen ist diese Info ![]()




