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Case Manager und Gesundheitslotsen

29. November 2006 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Medizin, Off Topic

Gesundheitslotse – schon mal davon gehört ?
In der Financial Times Deutschland läßt sich nachlesen, um was und wen es hierbei geht:

Was passiert nach dem Klinikaufenthalt? Kommt der Patient zu Hause alleine zurecht? Braucht er Hilfsmittel? Wie wird der Transport nach Hause oder in die Anschlussheilbehandlung organisiert? … Alles Notwendige muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. ftd

Aha, ein Gesundheitslotse kümmert sich also um den reibungslosen und somit kostensparenden Ablauf insbesondere nach einem Klinikaufenthalt.
Sehr sinnvolle Tätigkeit, denn wie oft werden Patienten ohne jegliche Informationen nach ihrer OP ‘vor die Kliniktür’ gesetzt. Das kann auf Patientenseite einen verlängerten Rehabilitationsprozeß und beim Versicherer erhöhte Kosten verursachen.

Glücklicherweise gibt’s so etwas nicht nur für die Riege der privatversicherten Zeitgenossen, sondern auch bei den gesetzlichen Krankenkassen:

Längst ist solch ein Service nicht mehr nur ein Angebot von privaten Versicherern. Auch gesetzliche Krankenkassen, beispielsweise die Bosch BKK oder die DAK, haben die Effekte erkannt. “Wir haben festgestellt, dass bei uns besonders psychische Erkrankungen hohe Kosten verursachen”, erklärt ein DAK-Sprecher. “Es kann mehr als sieben Jahre dauern, bis ein psychisch Kranker eine adäquate Versorgung erhält. ftd

Bleibt zu hoffen, daß die gesetzlichen Kassen den Schwerpunkt in dieser Hinsicht nicht nur auf die psychischen Erkrankungen setzen.

Schade übrigens:

Im November werden vier weitere Patientenbegleiter eingestellt. ftd

Da hätte ich doch glatt ‘mal meine Bewerbungsmappe hingeschickt ;-)

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