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Bloggen und die administrative Kehrseite der Medaille

6. Februar 2008 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Blogging

Bloggen macht Spaß :-) Auch nach fast zwei Jahren täglichen Bloggens ist meine Begeisterung weiterhin ungebrochen.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings:
Im Verlauf der Monate kam es zu einem stetigen Anstieg des administrativen Anteils. Was ich unter “administrativem Anteil” verstehe ? Ich will’s Euch erklären:

  • Täglich kommen mittlerweile Linktausch-Anfragen ‘rein und wollen beantwortet werden. Oftmals ist es nicht mehr ausreichend, einfach nur nicht zu antworten (ja, das mache ich mittlerweile), denn scheinbar haben einige Firmen diese Form des Marketings Agenturen übergeben, die sich unbeantwortete Mails auf Wiedervorlage markieren. Erst wenn eine verbindliche Absage erteilt wird, geben die Linkvertriebler Ruhe.
  • Nach einem ähnlichen Schema läuft es auch bei den Angeboten, in denen mir “erlaubt wird” auf ein bestimmtes Produkt zu verlinken. “… Produkt A darf einfach nicht in einer Bandscheiben-Berichtserstattung fehlen, wie konnten Sie uns bisher vergessen ?”
    Tun Sie gefälligst etwas gegen diese Vergeßlichkeit, und schreiben Sie über uns. Gruß von PR irgendwas. Auch hier wird keine Ruhe gegeben, bis eine Absage erfolgt ist.
  • Aussortierung von Ferengi Kommentaren, die weiterhin auflaufen. Allerdings ist es nicht immer möglich, “echte” Kommentare von Schmarotzern zu unterscheiden, da die Abstauber mittlerweile bemerkt zu haben scheinen, daß es so etwas wie Logfiles gibt, in denen die Referrer angezeigt werden ;-)
    “Glücklicherweise” habe ich eine sehr überschaubare Anzahl von täglichen Kommentaren, sonst würde ich in diesem Punkt mit Sicherheit die Übersicht verlieren. Ich frage mich, wie das die großen Blogs handhaben.
  • Upgrades der verschiedenen Blogs (auch wenn nur das Bandscheiben-Blog so richtig aktiv ist, möchten auch die anderen Blogs in dieser Hinsicht gepflegt werden) inklusive gelegentlicher Katastrophen beim Upgrade.
  • Regelmäßige Datensicherungen.
  • Persönliche Anfragen per Mail von (Rückenschmerz-)Betroffenen, die ich grundsätzlich schnellstmöglich beantworte.
  • Mails wg. defekter Links bei Verweisen auf Beiträge in Zeitungen, Fernsehsendungen etc. -> aktualisierte Links für die älteren Beiträge heraussuchen.
  • etc.

Das hört sich jetzt nicht besonders tragisch an, aber je nach gleichzeitigem Aufkommen verschiedener Faktoren, ist es mir kaum noch möglich, alle Alerts durchzuarbeiten bzw. alle Artikel in meinem Reader zu lesen. Einfach nur Bloggen ist nicht mehr. Jeden Tag fallen verschiedene administrative Tätigkeiten im Zusammenhang mit dieser Webseite an, an die ich vor einigen Monaten überhaupt nicht gedacht hatte wobei oben aufgeführte Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Und das ist aus meiner Sicht erst der Anfang, denn je größer der inhaltliche Umfang wird und je mehr Besucher kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand ein bestimmtes Anliegen hat.

Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie das die Blogs mit einigen tausend Besuchern und 100+ Kommentaren am Tag handhaben. Ab einem gewissen Punkt ist das doch gar nicht mehr kontrollierbar, wenn man nicht professionell bloggt, d.h. ausreichend Einnahmen mit seinem Hobby gerneriert, oder ? Wer Vollzeit arbeitet und noch ein/mehrere gut besuchte Blog mit all den anfallenden “Baustellen” managen will, bekommt das doch irgendwann zeitlich gar nicht mehr geregelt !?

Kommentare:

4 Kommentare zu “Bloggen und die administrative Kehrseite der Medaille”
    • herbert sagt:

      Da kann man nur hoffen, dass der eigene Blog nicht so erfolgreich wird, dass die Arbeit den Spass überwiegt

    • Oliver Muenk sagt:

      Wundert ich eigentlich ein bisschen, dass Du soviel Zeit mit Admin-Dingen verbringst.
      Das mit den Kommentaren habe ich mit 2 PlugIns gelöst, vielleicht schaust Du Dir die mal an:
      Math Comment Spam Protection
      Simple Trackback Validation
      Damit sollte Dir schon mal etwas geholfen sein.
      Außerdem lasse ich die Backups automatisch alle 2 Stunden machen:WordPress Database Backup-Pligin lasse ich mir alle 2 Stunden die DB an eine GMail Adresse schicken.

      Hoffe ich konnte Dir hiermit ein bisschen Zeit herausholen, für die wichtigen Dinge!
      Mit dem

    • Danke für die Links Oliver :-)
      Die Spammer sind übrigens weniger bei den Trackbackern und automatisierten Kommentaren zu suchen. Es sind eher die NoNoFollow-Piraten, die ganz gezielt Kommentare hinterlassen, welche manchmal nur schwer als Spam zu identifizieren sind. Ich schwanke dann immer zwischen als “Nofollow” markieren oder stehen lassen.
      Das Database Backup Plugin habe ich auch seit längerem installiert, es weigert sich aber vehement, das Backup als Email zu verschicken. Muß es immer manuell herunterladen. Vielleicht liegt’s aber auch am Postfach, ich teste es mal mit Gmail aus…

    • Oh – wart’ mal – das war ein anderes Backup-Plugin. Ich hab mal Deinen Link installiert. Hoffentlich klappt’s. Danke.

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