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Quantifizierung von Belastungen bei Thera-Band & Co.

14. März 2009 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Krankengymnastik, Theraband

Gymnastikbänder (egal, welchen Fabrikats) “haben die Eigenschaft”, daß die Belastung für den Trainierenden/Patienten mit zunehmender Dehnlänge größer wird.
Eine Quantifizierung des Dehnungs/Kraft-Verhältnisses ist im Trainings- und Therapiealltag nicht möglich, wodurch Vorgaben durch Trainer und insbesondere Therapeut einen eher spekulativen Charakter haben. Beim Training der Abduktion des Armes mit einem Therapieband kann z. B. somit nicht gewährleistet werden, daß Belastungsvorgaben des Operateurs exakt umgesetzt werden, da man nicht genau weiß, bei wieviel Grad Abduktion welche (Zug-)Kraft wirkt. Erschwerdend kommt hinzu, daß es die Bänder in unterschiedlichen Stärken gibt,  sie oftmals von der Rolle abgeschnitten werden (ein Band hat dann eine Länge von 180 cm, das andere Band 195 cm etc.), und mitunter Produkte unterschiedlicher Hersteller verwendet werden.

Eine Lösung für dieses Problem kann ich leider nicht präsentieren (gibt’s auch nicht, wenn nicht vor und während jeder Therapie-/Trainingseinheit auf exakte und aufwändige Meßverfahren zurückgegriffen wird), verweise aber auf einen Artikel in klinischesportmedizin.de [PDF], in dem einige Meßergebnisse und Kraft-Dehnungs-Kurven diskutiert und analysiert werden.

Übungen mit dem Thera-Band sind übrigens auf der Hauptseite zu finden.

Theraband-Videos

Kommentare:

3 Kommentare zu “Quantifizierung von Belastungen bei Thera-Band & Co.”
    • “Eine Quantifizierung des Dehnungs/Kraft-Verhältnisses ist im Trainings- und Therapiealltag nicht möglich, wodurch Vorgaben durch Trainer und insbesondere Therapeut einen eher spekulativen Charakter haben.”

      Und das genau ist das was gute von sehr guten und sehr guten von Spitzenphysiotherapeuten unterscheidet:

      Die brauchen keine komplizierten Kraft- Dehnungskurven….viel zu weit weg vom Patienten…oder erzähl du mir mal wie du soetwas in der Praxis anwendest…

      Die spüren das..die sehen das….und können darauf adäquat reagieren….das macht uns aus…

      natürlich nicht auf das Gramm oder vielleicht aufs Kilo genau…darauf kommt es auch gar nicht an…

      Gruß:

      Physioblogger

    • Du hast ja immer noch kein Impressum – schade.

    • Patrick sagt:

      Danke – wirklich hilfreich. Schließlich kann icht jeder nur die Farbe und Länge der DInger im Hinterkopf haben. Wer mit gleichen Widerständen trainiert, muss dazu einfach Zahlen haben.

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