Beckenbodengymnastik – Videos
24. Oktober 2008 von Christoph Weigand
Abgelegt unter: Bandscheiben, Rückenschmerzen, Rückenübungen, Videos, Wirbelsäulengymnastik
Adwords-Anzeigen bei der Google-Suche führen nicht selten auf Seiten mit geringem Mehrwert für den Suchenden. Abweichend davon findet sich an exponierter Stelle der Ergebnisse zum Suchbegriff “Beckenbodengymnastik” ein Link zu urol.de (Arzneimittelhersteller), wo neben Produktinformationen auch 12 Videoclips mit Übungen zur Beckenbodengymnastik bereitgestellt werden (s. auch zugehöriger YouTube Channel).
Link: www.youtube.com
Beckenbodengymnastik ist aus meiner Sicht übrigens nicht nur bei vorliegenden Problemen/Erkrankungen als therapeutische bzw. prophylaktische Maßnahme empfehlenswert, sondern eignet sich auch sehr gut als “Sensibilisierung” zur bewußten Ansteuerung beim Rückentraining und Training der Bauchmuskeln. Oftmals fällt es Patienten nicht leicht, bestimmte Bewegungsanweisungen umzusetzen, da Bewegungserfahrung (keine anzüglichen Kommentare, bitte *g*) im Bereich des Beckens/Hüfte und bei gezielter Anspannung der entsprechenden Muskulatur fehlt.
Edit:
Nicole weist übrigens darauf hin, daß mit Beckenbodentraining auch der/die Tiger(in) in Mann und Frau geweckt werden kann.
Das Video ist keine Aufforderung zur Eigenbehandlung bei Erkrankungen und ersetzt keine therapeutische Maßnahme. Bei gesundheitlichen Beschwerden immer zuerst einen Arzt aufsuchen.





Welche Bewegungsanweisungen…?
z. B. beim normalen Rückentraing.
“Becken kippen bzw. aufrichten” stellt oft schon eine koordinative Überforderung dar.
Sag bloß nix von irgendwelchen ominösen Sitzbeinhöckern…
Also, da muss ich herrlich lachen, denn mir ist es genauso passiert:
Kaum war das erste Kind (per Kaiserschnitt) geboren, rückten die Physio-typen auf die Matte und forderten mich auf, Teilen meines Körpers zu bewegen, wozu ich schlicht und einfach nicht in der Lage war.
Ich erinnere mich genau daran, wie ich diese Tante angeschaut habe und sie fragte: Was soll ich bewegen?
Das Problem war dreierlei bei mir:
1. Jahrelange NICHT trainierte irgendwas (außer vielleicht Kaumuskeln…)
2. Hätte die gute Frau wenigstens die lateinische (und somit “internationale”) Begriffe gebraucht hätte ich vielleicht auch bessere Chance gehabt, zu wissen was “Sitzbeinhöcker” sind/ist, wo diese sich befindet… yada, yada, yada…
3. Und nicht zuletzt: Immerhin hatt ich gerade einen OP hinter mir…
Endlich hatte ich verstanden, was von mir verlangt würde, aber genau wie Rüdiger sagt: es war die koordinative Überforderung pur… Darum habe ich es noch 4 mal gemacht (die Beckenbodengymnastik nach der Schwangerschaft), um meine neugewonnene Erkenntnisse anzuwenden
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