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Bandscheiben-Blog im Praxis-Test: nicht zufriedenstellend

18. September 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben, Ergonomie

Einer meiner “alten” Patienten ist selbständig – Handwerksbetrieb.
Weil ich ein recht gutes Verhältnis zu ihm habe und heute mittag weiter nichts vor hatte, bot ich mich an, seinen Arbeitsplatz zu besichtigen, um ihm ggf. ein paar Tipps zur ergonomischeren Gestaltung geben zu können.

So weit kein Problem, der Betrieb liegt nur wenige Fahrminuten entfernt.
Dort angekommen begüßte mich gleich ein weiterer (ehemaliger) Patient, der ebenfalls dort beschäftigt ist und zudem neuerdings unter Problemen im Bereich des Ellenbogens klagt. Nicht weiter verwunderlich, denn die Höhe der Arbeitsfläche ist aus meiner Sicht viel zu hoch, die Handgelenke knicken aufgrund der Positionierung und Art der Tastatur ziemlich stark ab und auch das Führen der Maus zieht eine ziemlich unnatürliche Position im Handgelenk nach sich.

Um ihm zu veranschaulichen, welche ergonomischen Möglichkeiten es diesbezüglich gibt, fiel mir sofort der Beitrag über die Schreibtischergonomie ein, in dem Alexander übrigens einen nützlichen Kommentar bzgl. einer ergonomischen Maus hinterließ. Dort (in dem Beitrag) hatte ich auf das Demo-Video des Herstellers verlinkt, das die Problematik gut veranschaulicht. Allerdings ließ sich das Video im verwendeten Browser nicht abspielen. Firefox verlangte nach einem Plugin, daß sich aber aufgrund der Sicherheitseinstellungen im Netzwerk nicht installieren ließ – schade.
Na gut, dann wenigstens kurz den wenigstens den Steh-Sitz Schreibtisch bzw. höhenverstellbaren Schreibtisch zeigen, der Thema eines Beitrags im vergangenen Jahr war. Leider hatte sich mittlerweile die Produkt-URL geändert *brech ins essen*.

Selbstverständlich lassen sich solche Dinge auch ohne Fotos/Videoclips demonstrieren, aber über die Visualisierung läuft das einfach besser.

Was ich damit sagen möchte ? Aus den mittlerweile über 900 Artikeln im Bandscheiben-Blog habe ich mir per Zufall zwei herausgepickt, die gewisse Probleme verursachten, zwei Dinger die nicht flutschten !
Würde ich meinen Lebensunterhalt mit dem Blog verdienen und hätte mich voller Elan auf den Weg zu einem potentiellen Kunden gemacht, dem ich eine Dienstleistung anbieten möchte, würden derartige Flops mit Sicherheit keinen guten Eindruck hinterlassen. Da ich mein Geld nicht mit dem Blog oder derartigen Dienstleistungen verdiene, ist das somit kein großer Beinbruch, wurmt mich aber trotzdem ganz gewaltig.
Auf einer Webseite ist zwar im Laufe der Zeit ein gewisser Schwund an Links zu verzeichnen (man könnte die Funktionstüchtigkeit der Links ja auch per Software regelmäßig überprüfen – *räusper*), aber wenn man eine Fehlerquote von ca. 5% einkalkuliert, sind das bei 927 Beiträgen ca. 46 unvollständige bzw. fehlerhafte Quellen, über die sich die Besucher bestimmt auch ärgern werden.

Als “entlastendes” Argument könnte in diesem Fall die kostenlose Bereitstellung von Informationen angeführt werden, bei der man (der Besucher) einfach keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit hat, aber es ist einfach eine Frage des persönlichen Anspruchs, wie solche Fehler eingeordnet werden.
Mich ärgern diese Dinge, was aber auch mit meiner hohen Erwartungshaltung an die Qualität meiner “Arbeit” zu tun hat.

Vielleicht sollte ich es aber auch einfach ganz gelassen hinnehmen, wir wollen ja nicht daß die Bandscheiben noch mehr zu Schaden kommen ;-)

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    1. [...] dem gestrigen Praxis-Test bin ich heute eine Vielzahl älterer Artikel durchgegangen, um die Links auf andere Webseiten [...]



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