Babys sind Zauberer
29. August 2009 von Christoph Weigand
Abgelegt unter: Kurioses, Off Topic
Eines der für mich am wenigsten nachvollziehbaren Phänomene im “Baby-Allltag” sind die vielen spurlos verschwundenen Dinge im Haushalt.
Handelte es sich um konsumierbare Gegenstände, würde ich ja das Verdauungsendprodukt genauer unter die Lupe nehmen, aber nein – es sind Sachen wie Socken, bestimmte Spielzeuge, das Ladekabel meines iPhones (!!), Deckel, Dosen usw.
Sie sind weg … und auch nach langer, intensiver Suche einfach spurlos verschwunden.
Möchte wissen, wie sie das macht, die kleine Zauberin





Kann das sein, dass Du der Kleinen da Sachen in die Babyschuhe schiebst, für die sie gar nichts kann? Bei mir verschwinden auch Sachen, oder es sieht mal so aus, als hätte sie jemand verstreut – kein Baby weit und breit
Hätte ich bereits das biblische Alter manch anderer Blogger erreicht, Klaus-Peter, könnte deine bösartige Unterstellung durchaus zutreffen
Nein, nein, der Zauber begann mit einsetzender Mobilität der Co-Autorin – das weiß ich ganz genau.
Wenn Du das Selbst-Verschusseln als Ursache derart schlüssig ausschließen kannst, bleibt nur noch auf die Nachteile allzu liberaler, “partnerschaftlicher” Erziehungsstile hinzuweisen, Christoph. Wenn das Kind sich die Erziehungsperson zum Vorbild nimmt, und es kann ja eigentlich gar nicht anders…
Oder die Kleine will einfach nur meinen lahmen Rücken mobilisieren, indem sie mich unter die Möbel krabbeln läßt. Kindlich-therapeutischer Instinkt
Das Problem habe ich gelöst. Dem Baby stehen 3 große Geschwister zur Verfügung, die allesamt eine profunde Ausbildung als Suchmaschine erhalten haben.
In hartnäckigen Fällen hilft immer die Neuanschaffung des verschwundenen Teils. Sofort danach taucht auch das alte wieder auf. Garantiert.