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Arbeitsrave

19. Dezember 2006 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben, Medizin, Sportliches

… muß wohl die Übersetzung lauten. Der Name des Tools, auf das mich der Webdesign (er) ;-) da hingewiesen hat, irritierte mich schon anfangs.
Rave während der Arbeit ? Disco im Amt ?
Nach ‘langer Recherche’ bin ich dann auf den Hintergrund der Namensgebung gestoßen.

Um was geht’s bei dem Tool ?workrave
Ursprünglich als präventive Maßnahme gegen das RSI (repetitive strain injury) gedacht – mit anderen Worten: soll helfen den Tennisarm, Sekretärinnenarm, Mausarm zu verhindern.
Dies geschieht über bestimmte Übungen, die in frei wählbaren Intervallen eingeblendet werden (können).
In den Optionen des kleinen Tools können bestimmte zeitliche Vorgaben für Mikro- und Ruhepausen eingestellt werden. Mikropausen heißt z. B., für ein paar Sekunden den Blick vom Bildschirm lösen, sich mal aufrichten, strecken usw. (keine festen Vorgaben). In den längeren Ruhepausen bietet es sich an, einige der 10 Übungen, die als kleine Bildchen und Clips präsentiert werden, nachzumachen. Die Übungsbeschreibung ist deutsch und es läuft ein Zeitbalken ab, der als Vorgabe für die Übungsdauer dient.
Ich würde jetzt nicht unbedingt einen direkten RSI-Bezug der Übungen ableiten, aber was zählt, ist die Idee:
Öfter mal während der Bildschirmarbeit eine Pause einlegen und ein wenig körperliche Aktivität in Form von ein paar Übungen in den (Bildschirm-) Arbeitsalltag bringen. Hinsichtlich der Übungsvielfalt könnte ein Programmierer sehr schnell den Umfang beträchtlich erhöhen – warum machen die das eigentlich nicht ?

Mittlerweile gibt es für dieses ‘Arbeitsaktivsystem’ auch schon einige kommerzielle Anbieter (wobei ich nicht weiß, wer hier von wem die Idee ‘übernommen’ hat).
Der Download (Linux/Windows) bei Workrave ist allerdings kostenlos und wer in den Pausen noch mehr Übungen machen möchte, kann ja ein paar von meinen Übungen für’s Büro verwenden.

Kommentare:

Ein Kommentar zu “Arbeitsrave”

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    1. [...] die Anwendung “maclike”, sein – ein Helferlein wie z.B. Workrave (s. hierzu auch früherer Artikel hier im Blog) kann diesem Anspruch offensichtlich nicht gerecht werden – einem PC-Nutzer sei an dieser [...]



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