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Apparatives Neuland

Von Zeit zu Zeit entdecke auch ich medizinische Trainingsgeräte, von denen ich zuvor nie etwas gehört hatte.
Eben bin ich durch eine Anzeige auf ein solches Exemplar aufmerksam geworden.

Es nennt sich GIGER MD® und scheint eine Mischung aus Arm- und Fahrradergometer zu sein. O.k. – ist für die meisten ja noch vorstellbar.
Dieser Hersteller wählt aber (wohl aus Entlastungsgründen) die Rückenlage als Ausgangsposition für das Training am GIGER MD®.
Ist mir tatsächlich bisher noch nirgendwo begegnet. Ich kenne auch niemanden, der dieses Gerät verwendet – aber vielleicht kann ja in diesem Fall jemand mit ‘Anwendungserfahrung’ aushelfen.
Eine Bewertung gebe ich nicht ab, weil ich das Gerät, wie gesagt, nie testen konnte.
Ich kann mir zwar persönlich nicht vorstellen, in dieser Position zu trainieren, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Weitere Infos und Bilder können bei backpain-hotline.com (scheint ein Vertriebspartner zu sein, läßt sich aber nicht o. W. aus dem Impressum ersehen).

… 5 Minuten später:

Ah – ich habe jetzt ein wenig gesucht und bemerke, daß ich zu sehr auf die Rückenschmerzen fokussiert war. Selbstverständlich sind Rückenschmerzen ein Anwendungsbeispiel, aber es sind noch ganz andere Indikationen denkbar, die ich nicht berücksichtigt hatte.
Bei den REHAkids ist z. B. nachzulesen, wie es bei der Therapie von Kindern im Wachkoma eingesetzt wird.
Oder (na klar !) beim Herz-Kreislauf-Training von Patienten mit Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen. Oder als Trainingsmöglichkeit für geistig behinderte Menschen.

Persönliches Fazit: Nicht zu sehr auf das eigene Thema fixieren, sonst sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Kommentare:

Ein Kommentar zu “Apparatives Neuland”

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    1. [...] Damit Ihr versteht, warum ich mich so entschieden habe, darf ich auf einen meiner letzten Beiträge verweisen, der mir spontan in den Sinn kam, als ich mir den Artikel von Jörg durchlas, wobei dieses Beispiel nur exemplarisch für einen Teilaspekt meiner Argumentation steht. So wie ich anfangs nicht auf den Gedanken kam, einen Anwendungsbezug eines Trainingsgerätes für andere Krankheitsbilder außer Rückenschmerzen herzustellen, orientiert sich die Gilde der PR’ler und Medienschaffenden nach meiner Meinung oftmals zu sehr am eigenen Umfeld. [...]



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