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Adsense-Anzeigen auf dem persönlichen Prüfstand

8. März 2009 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Internet, Produkte

Bei einer Anpassung des Layouts für den IE6 hatte ich die Gelegenheit, meine Seite wieder einmal intensiv ohne Adblock Plus zu betrachten. Dabei mußte ich feststellen, daß sich erneut zahlreiche Anzeigen aus der Kategorie “kann ich nicht mit gutem Gewissen verantworten” eingefunden hatten.

Insbesondere bei der Bereitstellung von Informationen zu gesundheitlichen Themen ist es aus meiner Sicht eben nicht egal , was sich an Adsense so alles auf der Seite tummelt. Manche Links verweisen auf sehr grenzwertige Angebote, wobei allein diese Beschreibung schon recht schmeichelhaft ist.
Oftmals nehmen Leser Adsense nicht als Werbung wahr – zumindest weiß ich das bei meiner Seite – sondern begreifen die kleinen Links als persönliche Empfehlung des Autors. Und was einige (unbestritten seriöse Blogger/Autoren) teilweise themenrelevant empfehlen, kann einfach nicht in deren Sinn sein.
Abgesehen davon: selbst wenn eine klare Abgrenzung von Werbung und normalen Inhalten bei allen Lesern erfolgen würde, welchen Eindruck hinterläßt es, wenn ihr im Feed oder einem Artikel Werbung für ein Produkt zulaßt, daß im völligen Gegensatz zu derjenigen “Philosophie” steht, die ihr eigentlich ‘rüberbringen wollt?

Ich werde die Anzeigen auf meiner Seite jetzt im regelmäßigen Rhythmus stichprobenartig durchgehen (selbstverständlich ohne selbst zu klicken ;-) ) und die entsprechenden Kandidaten entsorgen. Dabei können nicht alle Anbieter erfaßt werden, ganz klar, aber langfristig erhoffe ich mir auf jeden Fall eine Flurbereinigung der Adsense-Landschaft.

Sollte jemand Anzeigen entdecken, die nach seiner Meinung in die im ersten Absatz genannte Kategorie fallen, bin ich für jeden Hinweis dankbar.

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