42,195
23. April 2007 von Christoph Weigand
Abgelegt unter: Bandscheiben, Sportliches
Eben entdeckt und für nützlich auch im Hinblick auf den Hinweis bzgl. der Laufanalyse befunden:
Warum man nur optimal vorbereitet auf die Marathon-Strecke gehen sollte.
Mich interessiert dabei nicht so sehr der trainingswissenschaftliche Aspekt, sondern vielmehr die Belastungen für den Bewegungsapparat.
Wenn schon kein persönlicher Weg an einem Marathon vorbeigeht, dann denkt bitte daran, Euch hinsichtlich des Schuhwerks optimal auszurüsten.
Keine noch so vorbildliche Trainingsvorbereitung zieht, wenn ihr bei der Auswahl der Schuhe geschlampert hat. Und es sind nicht nur die Füße, die Ihr nach dem Training/Lauf/Wettkampf spüren werdet. Das Elend, das unten beginnt, kommt auch irgenwann eine, zwei oder drei Etagen höher an (Leidensweg Fuß, Knie, Hüfte, LWS usw.).
Abgesehen davon halte ich es für ein Gerücht, sich in zehn Wochen auf einen Marathon vorbereiten zu können (s. Arikel bei LexisNexis).
Gut, möglicher Weise zieht Ihr das Ding durch, aber denkt nicht, Euer gesamter Körper könnte nach so kurzer Trainingsvorbereitung eine derartige Belastung problemlos kompensieren.
Ausdauer ist die eine Seite, 42,195 km auf Asphalt die andere. Ganz zu schweigen von den Trainingsumfängen im Vorfeld eines Marathons und den Belastungen für den Bewegungsapparat.
Walken ist idR gesund, Laufen bzw. Joggen ist idR gesund, aber überlegt Euch gut ob Ihr euch den Marathon unbedingt antun müßt. Ein schöner 5er-10er auf weichem Waldboden 3x pro Woche ist doch auch eine tolle Sache
Bild: snygo – aboutpixel.de






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