...Werde Fan von Starker Rücken bei Facebook Bandscheiben auf Twitter


42,195

23. April 2007 von Christoph Weigand  
Abgelegt unter: Bandscheiben, Sportliches

Eben entdeckt und für nützlich auch im Hinblick auf den Hinweis bzgl. der Laufanalyse befunden:

Warum man nur optimal vorbereitet auf die Marathon-Strecke gehen sollte.

running2Mich interessiert dabei nicht so sehr der trainingswissenschaftliche Aspekt, sondern vielmehr die Belastungen für den Bewegungsapparat.
Wenn schon kein persönlicher Weg an einem Marathon vorbeigeht, dann denkt bitte daran, Euch hinsichtlich des Schuhwerks optimal auszurüsten.
Keine noch so vorbildliche Trainingsvorbereitung zieht, wenn ihr bei der Auswahl der Schuhe geschlampert hat. Und es sind nicht nur die Füße, die Ihr nach dem Training/Lauf/Wettkampf spüren werdet. Das Elend, das unten beginnt, kommt auch irgenwann eine, zwei oder drei Etagen höher an (Leidensweg Fuß, Knie, Hüfte, LWS usw.).
Abgesehen davon halte ich es für ein Gerücht, sich in zehn Wochen auf einen Marathon vorbereiten zu können (s. Arikel bei LexisNexis).
Gut, möglicher Weise zieht Ihr das Ding durch, aber denkt nicht, Euer gesamter Körper könnte nach so kurzer Trainingsvorbereitung eine derartige Belastung problemlos kompensieren.
Ausdauer ist die eine Seite, 42,195 km auf Asphalt die andere. Ganz zu schweigen von den Trainingsumfängen im Vorfeld eines Marathons und den Belastungen für den Bewegungsapparat.
Walken ist idR gesund, Laufen bzw. Joggen ist idR gesund, aber überlegt Euch gut ob Ihr euch den Marathon unbedingt antun müßt. Ein schöner 5er-10er auf weichem Waldboden 3x pro Woche ist doch auch eine tolle Sache ;-)

Bild: snygo – aboutpixel.de

Kommentare:

Ein Kommentar zu “42,195”

    Trackbacks

    Das sagen andere Blogs zu diesem Artikel:
    1. [...] Nicht selten generieren vormals leidenschaftslose Stoiker im Rahmen der erfolgsorientierten Projektplanung motivationale Gehirnströme, die jenseits der Normalskala zu suchen sind. Um es vorweg zu nehmen – mir sind leidenschaftliche Extremisten grundsätzlich lieber als emotionslose Zombies (sofern es sich nicht um eine Reihe von Strohfeuern handelt), aber im Laufe der Jahre habe ich gelernt, daß es in manchen Fällen (und besonders im sportlichen Bereich) sehr viel besser ist, ein Ziel nicht mehr zu verfolgen, als beharrlich an ihm festzuhalten. Ich weiß nicht, warum vielerorts den Leuten eingeredet wird, Laufstrecken jenseits der 40 km wären ein grundsätzlich ein geeignetes Ziel, den inneren Schweinehund aufzuwecken. Viele Formen des Ausdauertrainings sind dies tatsächlich, aber ein Marathon ? Zu diesem Thema hatte ich mich schon an anderer Stelle geäußert. [...]



    Hier kannst Du kommentieren:

    Teil mir Deine Meinung zu diesem Artikel mit:

    Vielleicht von Interesse für Dich: