Aus einem Guss
31. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Blogging
Nach dem Relaunch der Hauptseite stellte ich fest, daß hinsichtlich der Bounce-Rate (Absprungrate) der Besucher auf Blog und besagter Haupseite eine erhebliche Lücke klafft – das Blog weist eine sehr viel höhere Absprungrate auf (ca. 15% höher).
Um festzustellen, ob dieses Phänomen auf das Layout zurückzuführen ist, wurde das Blog im Design angepaßt. Vielleicht ist es der Magazin-Stil, den ich für das Blog nicht übernommen habe, vielleicht die Farben, der Aufbau … im schlimmsten Fall die Inhalte – man wird sehen
Edit:
Kleine Probleme mit dem Layout – work in progress
Ranking-Faktoren: der Erkenntnis-Algorithmus
29. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: SEO
Berufsbedingt sehe ich mir in regelmäßigen Abständen die Seiten diverser Therapie-/Massageanbieter an.
Dabei fällt auf, daß in vielen deutschen Städten bei der Suchabfrage “Massage Stadt” (wobei “Stadt” für die jeweilige Stadt steht
) bestimmte – ääh – “Energie/Erkenntnis”-Massagen sehr gut in den Suchergebnissen positioniert sind.
Allerdings muß, so wie ich es verstehe, bei diesen Massagen zwischen Anbietern unterschieden werden, die sich
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der Erkenntnislehre im ursprünglichen Kontext nähern und
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Instituten, die durch handwerkliches Geschick dem meist männlichen Besucher eine “sehr schnelle Erkenntnis” verschaffen.
Letztere sind in den Suchergebnissen für o.g. Suchabfrage meist deutlich besser positioniert.
Dies wiederum kann nicht an der SEO-Performance der Seiten liegen (diesbezüglich sind sie meist abgrundtief schlecht aufgebaut), sondern andere Mechanismen müssen für das Ranking verantwortlich sein.
Im letzten Jahr beobachtete ich zwei relativ frische Seiten, die sich mittlerweile für “Massage Stadt” unter den Top 3 etabliert haben. Bis auf den Seitentitel und massenhaft Metas gibt es auf den ersten Blick nichts, was Google zu einer Ergebnisauslieferung für die genannte Suchabfrage bewegen dürfte. Sie sammelten kaum nennenswerte, insbesondere keine gewichtigen Backlinks, haben wenig auslesbaren Text ohne echte Überschriften, keine anständig beschrifteten Bilder, niedrigen PageRank usw. – und dennoch kletterten die Seiten Woche für Woche kontiniuierlich in den Serps nach oben. Also müssen andere als die handelsüblichen Faktoren über die Positionierung entscheiden – z.B. der Erkenntnis-Algorithmus (auch Besucherverhalten genannt):
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Der Besucher gibt “Massage Stadt ” in das Suchfeld ein, weil er weiß daß manche Massagen zur “schnellen Erkenntnis” führen und er ad hoc das große Bedürfnis hat, den Weg dieser Erkenntnis zu beschreiten.
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Auf Seite 5 der Ergebnisse findet er, was er sucht und weil so viele schöne Fotos des Instituts und der “Erkenntnis-Lehrerinnen” auf der Seite platziert wurden, bleibt er gaaanz lange dort und klickt gaaanz viel herum.
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Google “denkt” sich daraufhin:”Ui, da hat jemand etwas gesucht und gefunden und ist gaaanz lange auf der Seite geblieben – das Angebot scheint recht interessant und relevant für die Suchabfrage zu sein”.
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Und weil es sich um eine recht eingegrenzte/spezielle Abfrage handelt und bestimmte Bedürfnisse (s.o.) ganz häufig befriedigt werden wollen, passiert das mehrmals am Tag. Auf ein Ergebnis auf Position 54 wird also häufiger geklickt und der Besucher verweilt länger auf der Seite als bei einem Ergebnis unter den ersten 10 Treffern.
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Google: “Nein, auf Position 54 gehört das Institut nicht, ich pack’ den Erkenntnis-Praktiker auf Position 44, weil er so oft geklickt wird und die Besucher so lange bleiben.”
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Auf Position 44 wird es (das Institut) dann auch tatsächlich schneller gefunden, noch mehr Leute klicken auf das Ergebnis und bleiben auch gaaanz lange zu Besuch.
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Und wieder “denkt” sich Google::”Ui, da hat jemand etwas gesucht und gefunden und ist gaaanz lange auf der Seite geblieben – das Angebot scheint recht interessant und relevant zu sein”, also weiter nach oben in den Ergebnissen.
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[...]
Ich denke, das Prinzip dürfte klar sein. Manchmal braucht es gar keine durchoptimierte Seite, sondern lediglich ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Erkenntnis inkl. der potentiellen Befriedigung desselben und medizinische Anbieter haben keine Chance mehr.
Und was lernen wir daraus? Google kann auch die Funktion einer Bedürfnisanstalt erfüllen orientiert sich offensichtlich weitaus mehr als gedacht am Besucherverhalten
Hallo Eltern,
29. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Internet, Videos
schönen Sonntag
Hab’ gerade was für euch bei Lebensgestaltung entdeckt:
Zeitachse Gesundheit, Sport, Fitness & Co.
28. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Ernährung, Internet, SEO, Sportliches
Ernest Mavriqi wies heute auf auf ein “Spielzeug” hin, mit dem ich mich schon lange nicht mehr beschäftigt hatte – die Google News-Archivsuche.
Das Besondere an dieser Suchvariante ist die Zeitachse, die zu den entsprechenden Suchbegriffen eingeblendet werden kann, wobei hierbei auch “News” aus den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten berücksichtigt werden (wie funktioniert das?).
So lassen sich die “Geburtsjahre” der Rückenschmerzen z.B. auf die späten 90er datieren:
- Gleiches gilt für die Bandscheiben
- Wann startete Aerobic so richtig durch? – Jane Fonda hatte zu der Zeit auch einen fetten Peak
- Spanische Grippe 1918
- Diät? in den 70ern kam der große Durchbruch. Beim Abnehmen auch
- Sport kommt immer mehr in Mode.
- [...]
Sicher leidet das Tool auch ein wenig unter der Verzerrung der steigenden Anzahl von Nachrichtenquellen, die das Internet gegen Ende des letzten Jahrtausends bis heute hervorbrachte, aber die grundsätzlichen Trends und besondere Ereignisse lassen sich in der Regel auf der Zeitachse ablesen.
YouTube EDU auch mit Sport, Medizin und Therapie
28. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Bandscheiben, Internet, Rückenschmerzen, Sportliches, Videos
Nach dem Start von YouTube EDU finden sich wie erwartet auch einige Videos aus den Bereichen Sport, Medizin auf der Sub-Plattform.
Bei Suche nach relevantem Material fanden sich auf die Schnelle z.B. über die Abfrage für
einige längere Clips.
Nette Übungsvideos stehen unter dem Suchbegriff BruinStrength zur Verfügung.
Link: www.youtube.com
Physical Therapy ist auch recht ergiebig:
Link: www.youtube.com
Stöbert am besten einfach selbst ein wenig herum, viel Spaß
Bilderrätsel Fussball
25. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Bandscheiben
Sofern Ihr iGoogle nutzt, wird Euch sicher der Hinweis auf die Fussball-Hintergründe nicht entgangen sein.
Auch wenn ich eher ein Fan der klassischen Startseite bin, sollte ein Lokalpatriot zumindest einen Blick auf den Hintergrund des SV Wehen Wiesbaden werfen.
Hmm – irgendwas stimmt doch da nicht, oder ?:
Vielleicht sollte der Kicker (stellt die Hintergründe bereit) etwas nachbessern … andererseits hält man hiermit quasi ein historisches Dokument in den Händen
Alles Gute für den Rest der Saison, SVWW! Nichts ist unmöglich.
Hab’ ich nicht bestellt
25. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Off Topic
…und es gerade erst richtig angefangen.
Gut, daß ich gleich die Reifen wechseln lasse. Keine blöden Bemerkungen wegen dem “lasse”, bitte.
Rein präventive Maßnahme des Bandscheiben-Bloggers

Schwere Schulranzen passé
24. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Bandscheiben, Rückenschmerzen
… denn nach Meinung des Rektors der Volksschule Obing könnte die Zukunft der digitalen Schultasche, z.B. in Form eines USB-Sticks gehören.

Also keine schweren Schulranzen mehr, sondern nur noch ein kleines Speichermedium, auf dem Software, Lexika, Vokabeltrainer etc. untergebracht werden – einen Rechner am heimischen “Arbeitsplatz” zum Einstöpseln des USB-Sticks vorausgesetzt.
Sehr amüsant der letzte Satz des Artikels im Oberbayerischen Volksblatt:
„Das Abschreiben von Hausaufgaben auf den letzten Drücker im Schulbus ist digital fast unmöglich“, so der Rektor.
Da scheint aber jemand die ABC-Schützen gehörig zu unterschätzen
Die vergessenen Dateien
24. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Blogging, Internet, Medizin
Wenn ich etwas in den vergangenen drei Jahren gelernt habe, dann ist es, die verschüttetsten Dokumente und Dateien zum “meinem Thema” über die Google Suche aufzustöbern.
Damit meine ich nicht, über eine normale Suchabfrage die Ergebnislisten bis Position 500 durchzugehen (was übrigens auch recht interessante Fundstücke liefert), sondern über verschiedene Google-Dienste zu suchen und mit Operatoren und Funktionen herumzuspielen.
Ist man auf ein bestimmtes Thema fixiert, wird die Luft irgendwann immer dünner und es kommt der Zeitpunkt, an dem auch der längste Longtail keine neuen Erkenntnisse über das “normale” Suchverhalten mehr liefert. Ab diesem Zeitpunkt kann man anfangen zu philosophieren, News zu aggregieren, oder versuchen, die Trefferliste immer mehr um das (SEO-)Rauschen zu bereinigen.
Richtig spannend wird es in letzterem Kontext, wenn Google bzw. der Suchende aus den Tiefen des Web plötzlich eine Datei auf die Trefferliste befördert, die außer dem Autor wahrscheinlich kaum jemand zu Gesicht bekommen hat bzw. für einen internen Vortrag, Präsentation o.ä. bestimmt war. Aber was einmal auf einem einem allgemein zugänglichen Server abgespeichert wurde, kann irgendwann auch von Google in den Index aufgenommen werden (zwar meist unter ferner liefen, aber irgendwo schlummert die Datei, wenn man Google nicht den Zutritt verwehrt). Und wie wir es von unserer eigenen Festplatte kennen, gerät das vormals so wichtige Dokument irgendwann in Vergessenheit und leistet seinen Beitrag zur Fragmentierung eines Speichermediums. Niemand kümmert sich darum, der Autor hat vergessen, es zu löschen (wußte wahrscheinlich auch gar nicht mehr, daß er sie auf dem Server abgelegt hatte) oder wechselt irgendwann die Stelle und keinen stören die paar KB (oder bestenfalls MB) belegter Speicherplatz.
Viele Word-Dokumente, Excel-Tabellen, PP-Präsentationen, PDFs etc. – alles dümpelt irgendwo friedlich vor sich hin, und all die Dateien warten nur darauf, gefunden zu werden. Man könnte sie sogar verlinken, aber diese Kategorie Deeplinks würden ggf. Verlinkenden und Verlinkten arg in die Bredouille bringen, da nicht selten mit Datenschutzbestimmungen und Copyright sehr großzügig verfahren wird. Und so grast der Suchende weiter den “langen Schwanz” des Internets ab, vergißt die meisten Fundstücke ganz schnell wieder und schüttelt immer öfter den Kopf ob der Leichtsinnigkeit bzw. Unwissenheit vieler Zeitgenossen.
Ich kann Euch nur raten, sensible Daten (besonders im medizinischen Bereich) ausschließlich lokal abzulegen oder das entsprechende Verzeichnis auf Eurem Server/bei Eurem Webhoster sehr gut abzusichern
Massage mit dem Besenstiel
20. März 2009 von Christoph Weigand
Abgespeichert unter: Krankengymnastik, Massage, Videos
Tut wirklich ganz gut – Massage mit dem Besenstiel:
Link: de.sevenload.com
Für diesen Zweck reicht ein handelsüblicher, gekürzter Besenstiel (Holz)absolut aus. Bei geringem Druck nicht über knöcherne Strukturen abrollen und Gelenkbereiche aussparen.
Dieses Video ist keine Anleitung/Aufforderung zur Selbstbehandlung bei Erkrankungen. Bei gesundheitlichen Beschwerden immer zuerst einen Arzt aufsuchen.
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