Filmtipp: Schwerstarbeit – Workingman’s Death

29. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Bandscheiben, Videos

Nicht nur im Hinblick auf das Thema dieses Blogs eine Empfehlung:

Heute Abend zeigt Arte um 21:00 die 2007 mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnete Dokumentation “Workingman’s Death“.

Körperliche Schwerstarbeit in fünf Kapiteln.

Die Dokumentation dürfte den Ausgleich zum Bürojob in Form von körperlicher Aktivität in pastellfarbenen Gymnastikräumen und hochglanzpolierten Fitnessstudios in einem recht absurden Licht erscheinen lassen.

eSport, Wii Fit und Hightech im Sport

28. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Produkte, Sportliches, Videos

Dank eines Hinweises von Thorsten konnte ich mir am Wochenende eine interessante Sendung auf 3sat zu Gemüte führen (kompletter Beitrag a.a.O. als Video verfügbar – rechte Navi -> Mediathek), die u.a. einen Einblick in die eSport-Szene und Einsatzgebiete der Telemetrie im Leistungssport vermittelte. Außerdem warf die Deutsche Sporthochschule Köln einen genaueren Blick auf die “Qualitäten” der Wii Fit im Rahmen eines individuellen Home-Trainings.

Hinsichtlich der Beantwortung der Frage “Handelt es sich bei eSport eigentlich um Sport im engeren Sinne?” wurden bei zwei international erfolgreichen, deutschen eSportlern (Daniel und Dennis Schellhase) während eines Spiels einige physiologische Parameter abgenommen, um die körperliche Belastung/Beanspruchung während einer Spielsession zu objektivieren. Die erfaßten Daten legen die Vermutung nahe, daß es sich zumindest hinsichtlich dieser Meßgrößen bei eSport nicht um Sport im engeren Sinne handelt.

Um Argumentationen in Richtung “Schach” o.ä. vorzubeugen, weise ich aber gerne darauf hin, daß Spitzen-eSportler aus meiner Sicht auch über ein hohes Niveau an körperlicher Fitness verfügen müssen, um sich langfristig in vorderen Positionen von Ranglisten/Turnieren etablieren zu können. Mit Sicherheit wirkt sich ein guter allgemeiner Trainingszustand auch positiv auf die Erfüllung des Anforderungsprofils im eSport aus. Ich würde allerdings nicht so weit gehen, hierbei tatsächlich von Hochleistungssport zu sprechen.

Ganz abgefahren aus meiner Sicht: die Datenerfassungen von Jugendspielern beim PSV Eindhoven (System von INMOTIO).
Per Transponder werden Positions- und Pulsdaten der Spieler an einen Rechner übermittelt, der nach einer Trainingseinheit die unterschiedlichsten Daten über die Spieler ausgibt. Auf diese Weise sind bei Mannschaftssportarten auch Einzelleistungen viel individueller und objektiver meßbar zu machen, als eine normale Spielbeobachtung mit subjektiv Einflußmöglichkeiten es erlauben würde.

Weiterhin im Blickpunkt: Mobota (URL: http://www.fit.fraunhofer.de/projects/kooperationssysteme/mobota.html) – Mobile Outdoor Training Assistant vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, auf den ich im vergangenen Jahr schon kurz hingewiesen hatte.

Aber was soll ich alles vorweg nehmen, schaut Euch die Sendung lieber selbst an ;-)

Der Kommunikationskiller

27. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Blogging, Kurioses, Off Topic

Das Internet treibt seltsame Blüten – zumindest aus meiner Sicht.
Jeder hat mittlerweile die Möglichkeit, sich auf unkomplizierte Art und Weise einem potentiellen Millionenpublikum tagtäglich mitzuteilen und diese Option wird auch auf den unterschiedlichsten Kanälen genutzt.

Es wird gemailt, gebloggt, getwittert, geskyped, Bookmarks werden angelegt, Profile mit ausführlichsten personenbezogenen Informartionen online gestellt, Fotos mit teils peinlichen Dokumentationen des Privatlebens durchgereicht, Video- und Podcasts produziert usw. In Communities werden persönliche “Internas” kummuniziert, die man normalerweise gerade einmal seinem besten Freund mitteilt und in diversen Foren wird locker über Dinge geplaudert, über die im “realen Alltag” der Mantel der Schweigepflicht gelegt wird.

Umso mehr erstaunt mich die Reaktion bzw. Nicht-Reaktion auf die offensichtlich schlimmste Offerte, die man einer normalen Email hinzufügen kann:

Ruf einfach an“.

Jeden Tag erreichen mich irgendwelche Fragen, Rückmeldungen [...] zu meiner Webseite/Blog per Mail und da die Antworten in der Regel nicht in wenige Sätze zu verpacken sind, füge ich in vielen Fällen ein “…ruf einfach an” hinzu. WUMM ! Das war’s ! Telefonieren – scheinbar das Unwort, der Kommunikationskiller der elektronischen Kommunikation. Kalter Schweiß beim digitalen-getarnten Gegenüber ? Zu 95% hat sich mit diesem Angebot jede Form des Austauschs für alle Zeiten erledigt.

Über den Grund für dieses Phänomens mache ich mir schon länger Gedanken, vielleicht trägt ja dieser Beitrag mit zur Auflösung des Rätsels bei.
Dabei habe ich mir schon einige Begründungen zurechtgelegt, bin aber an unbeeinflussten Kommentaren interessiert ;-)

Nur nochmals zur Info für alle Kommunikationswilligen:

  • Unendliche Email-Litaneien langweilen und nerven mich, weil die Inhalte dieser Mails in nur wenigen Minuten per Telefon abgeklärt werden könnten, für entsprechende Emails aber ein nicht unerheblicher Zeitaufwand erforderlich ist.
    Den Extrakt mit Hinweisen in Form von eventuellen Links kann man nach einem Gespräch dann ganz entspannt nochmals austauschen.
  • Emails führen nicht selten zu Mißverständnissen, weil in die schriftliche Kommunikation keinerlei akustische Signale vom anderen Teilnehmer einfließen. Vergißt du in einer Mail, hinter einen ironisch gemeinten Satz einen ” ;-) ” zu setzen oder ihn mit <Ironie an> zu taggen, kann das schon ernsthaften Stress auslösen. Das gesprochene Wort erledigt dies hingegen über eine simple Betonung des Satzes (nur ein Beispiel – ich denke, Ihr wißt, was ich meine).
  • Die Daten aus meinem Impressum stimmen. Ich sehe so aus, wie auf dem Foto abgebildet. Ich gebe Eure Mails nicht weiter, veröffentliche keinerlei Details aus Telefonaten. Ihr könnt meinen Lebenslauf einsehen, Euch informieren, wer mein Arbeitgeber ist und im Blog sogar manchmal lesen, was ich am jeweiligen Tag gegessen habe. Wo findet Ihr mehr Transparenz ?
  • Ich bin kein Soziopath, nicht vorbestraft, belästige keine Frauen mit Anrufen, habe keine ansteckende Krankheiten (ist für’s Telefon eh’ nicht relevant, aber vielleicht beruhigend zu wissen) und ein neutral-normales Verhältnis zu Tieren.
  • Ihr müßt mich nicht anrufen, ich bettele nicht darum, so versessen bin ich auch nicht auf’s Blubbern. Aber wenn ein Anliegen so wichtig ist, daß Ihr mehrere Mails schreibt, Ihr Euch dann aber (nach dem Angebot, einfach zum Hörer zu greifen) nie mehr meldet, habt Ihr Eure und meine Zeit verschwendet. Ein simpler Hinweis “ich möchte lieber nicht telefonieren” per Mail reicht vollkommen aus.
  • Ihr geht kein Abo oder sonstige Verpflichtung ein, wenn Ihr anruft. Es handelt sich um eine normale Nummer mit Standard-Gebühren. Ihr erhaltet keine Rechnung von mir. Ich helfe gerne kostenlos weiter, wenn es im Rahmen meiner Möglichkeiten steht.
  • Ich freue mich, wenn ich über’s Telefon ein paar Leser dieser Webseite/dieses Blogs kennenlernen kann und Rückmeldungen erhalte.

Telefonieren ist so einfach … ;-)

WordPress 2.5.1 Update – schmerzfrei

26. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Internet, Off Topic

Heute war Metty schneller, aber in Art und Weise der “technischen Abwicklung” des Upgrades von WordPress 2.5 auf 2.5.1 wollte ich nicht nachstehen ;-)

Also wieder einmal nicht den Empfehlung bzgl. der Deaktivierung der Plugins etc. nachgekommen und einfach alles (nach Sicherung der Datenbank) auf den Server gehauen.
Von diesem Procedere muß natürlich grundsätzlich abgeraten werden, aber ich brauch’ das irgendwie.

Nun ja, es scheint funktioniert zu haben. Sonniges Update-Wochenende wünsche ich ;-)

Olivenöl aus Griechenland bestellt

26. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Off Topic, Produkte

An einigen Stellen dieses Blogs läßt sich zwar erahnen, daß ich bestimmten Formen leiblicher Genüsse sehr zugetan bin, aber bisher hielt ich mich bei diesbezüglichen Bekundungen eher zurück.

In diesem Fall konnte ich allerdings nicht widerstehen und nahm umgehend die Offerte wahr, von der ich beim Olivenöl Test von Klaus-Peter erfahren durfte:

Das Olivenöl-Blog versucht derzeit über eine Aktion, einem Olivenöl aus Griechenland, genauer gesagt vom Peloponnes, zu der Aufmerksamkeit zu verhelfen, die es laut Hersteller im Hinblick auf die Qualität verdient. Das Perido-Öl wird übrigens von Alexander Maubach wird in der Region Messinias, im Südwesten des Peloponnes aus dort angebauten Kalamata-Oliven gewonnen.
Ich warte in den nächsten Tagen also sehnsüchtig auf die drei bestellten Flaschen und gebe gerne meine Meinung zum beworbenen Produkt ab.

So wie ich das sehe, wird sich übrigens eine gute Flasche Rotwein (allerdings kein griechischer Wein, sorry) der Degustation hinzugesellen ;-)

Rotwein und Olivenöl

Stabilisierter Gymnastikball

25. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Bandscheiben, Rückenschmerzen, Rückenübungen, Sportliches, Videos

Interessante Idee aus dem Hause Bosu, der Bosu Ballast Ball (der Bosu Balance Trainer war übrigens schon Thema eines früheren Beitrags):

In einen Gymnastikball wird Ballast-Material (sieht wie Sand aus) eingefüllt und damit dem Ball eine höhere Stabilität verliehen. Löst man den Kontakt zum Ball (z. B. wenn er als “Sitzmöbel” verwendet wird -> beim Aufstehen), rollt der Ball nicht mehr unkontrolliert im Raum umher, sondern bleibt an Ort und Stelle liegen. Dies ist übrigens auch ein positiver Aspekt bei der Lagerung von mehreren Bällen in einem Raum.

Trotzdem kann der Ball weiterhin als das bekannte Trainingsgerät verwendet werden, wobei die allseits beliebte (und beabsichtigte) Instabilität als Unterstützungsfläche selbstverständlich etwas reduziert wurde. Dies muß aber nicht als genereller Nachteil oder gar Beschneidung der Eigenschaften des Balls ausgelegt werden, denn wenn ich an bestimmte Zielgruppen denke (ältere Menschen, koordinative Störungen usw.), stellt diese Variante unter Umständen einen weniger anspruchsvollen Einstieg in das Training mit dem Gymnastikball/Bosu Ballast Ball dar.
Weiterhin wird das Anwendungs- bzw. Trainingsspektrum durch das erhöhte Gewicht des Trainingsgeräts insgesamt erweitert (s. Video – Anwendung als “leichter Medizinball).

Bezugsquellen in Deutschland ? Leider Fehlanzeige, denn ich konnte keinen Händler finden, der den Ballast Ball vertreibt. Ist aber vielleicht auch nicht unbedingt erforderlich, denn ich vermute, daß tatsächlich auch mit einer ordentlichen Portion Sand der gewünschten Effekt erzielen werden kann. Vielleicht einfach mal mit portionsweise ansteigender Füllmenge austesten, bis die ideale Stabilität/das ideale Gewicht erreicht ist.
Oder hat jemand andere Ideen bzgl. des (Füll-)Materials ?

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Hinweis: Schaut Euch in diesem Zusammenhang auch meinen Beitrag mit Hinweis zu einer Video-Übungsreihe mit dem Gymnastikball an ;-)

Buchtipp: Laufen und die (negativen) gesundheitlichen Aspekte

24. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Bücher, Medizin, Sportliches

Laufen ist gesund !? Davon geht wahrscheinlich auch die Mehrheit der Leser dieses Blogs aus. Muß es aber nicht grundsätzlich sein, denn wie in vielen Fällen gilt auch hier: “Die richtige Dosierung ist entscheidend”.

Aus meiner Perspektive gehe ich sogar soweit, zu sagen, daß viele motivierte Kandidaten lieber eine andere Sportart zur Gesunderhaltung auswählen sollten.
Nicht verwechseln – ich rate nicht von möglichst vielfältiger Bewegung ab, sondern bin der Meinung, daß nicht selten sportliche Alternativen durchaus bessere gesundheitliche Effekte haben können, als das Abspulen eines möglichst umfangreichen Lauf-/Joggingprogramms.

Wie dem auch sei – die Ärztezeitung weist auf das Buch “Laufnebenwirkungen” von Dieter Kleinmann hin, in dem auch einmal “die andere Seite” des Laufens in Szene gesetzt wird.

Bei Amazon besteht die Möglichkeit, über Search Inside ein wenig im Buch zu blättern – hört sich interesant an.
Das letzte Kapitel ist übrigens mit “Warum ist Laufen dennoch so gesund”. Also keine Sorge, liebe Läufer – ganz so schlimm scheint das Urteil des Autors nicht auszufallen ;-)

Honda’s Generationenkonzept ?

24. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Ergonomie, Kurioses, Medizin, Produkte

Honda scheint mit ihrer/seiner Produktpalette die Bedürfnisse aller Generationen abdecken zu wollen, denn mit der Vorstellung des Walking Assist Device will der japanische Konzern offenbar neue Akzente auf dem rehabilitativ-assistiven Sektor setzen.

Fans von Honda können also vielleicht zukünftig im Alter von 16 Jahren mit dem 50er Roller in die motoristierte Welt einsteigen, mit 18 auf Kleinwagen oder Motorrad wechseln, im mittleren Alter – je nach Lebenssituation und Bedürfnis – zwischen Roadster, SUV oder Familienkutsche (oder als Ergänzung wiederum das Motorrad) wählen, den zweiten und dritten Frühling mit einer Gold Wing erleben und sich im fortgeschrittenen Rentenalter den Spaziergang im Kurpark durch das unten abgebildete Gadget erleichtern lassen ;-)

Um was handelt es sich beim Walking Assist Device ?
Honda stellt auf der Barrier Free 2008 in Osaka einen batteriebetrieben “Gehassistenten” vor, dessen Funktion auf den Erkenntnissen beruht, die während der Entwicklung des ASIMO-Roboters gewonnen wurden. Mit dem Gerät soll u.a. die Schrittlänge älterer oder (leicht) gehbehinderter Personen verlängert werden, was im günstigsten Fall zu einer Erhöhung der Gehgeschwindigkeit führen kann (die Geschwindigkeit resultiert aus Schrittlänge und Schrittfrequenz).

Walking Assist 2 HondaWalking Assist von Honda
Fotos aus der Pressemeldung von Honda und © Honda

So verwegen und futuristisch dieses Teil jetzt aussehen mag – ich kann mir ohne weiteres eines Einsatz des Geräts in der Reha (z. B. von Hüftpatienten, Oberschenkelhalsbrüchen etc. vorstellen). Anscheinend werden sowohl beide Schwung- als auch Stützphasen der Geh-(Lauf-)Bewegung unterstützt. Fragt sich nur, wie ältere Personen auf einen solchen Apparat reagieren, denn der Bewegungsumfang wird wohl über das Gerät irgendwie vorgegeben sein, womit ein nicht unerheblicher Einfluß auf das komplette Bewegungsverhalten ausgeübt und somit bestehende motorische Muster gehörig durcheinandergebracht werden.

Ich würd’s gerne mal ausprobieren, um mir eine “echte Meinung” bilden zu können.
Frage: Warum wurde eigentlich ein junger, sportlicher Mann für die Pressefotos abgelichtet ? Die Zielgruppe sieht doch anders aus, oder !?

Volloffenes- bzw. Stehend-MRT

23. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Bandscheiben, Medizin, Produkte, Rückenschmerzen

Aufgrund einer Mail, die ich gestern erhielt, möchte ich nochmals auf ein Thema zurückkommen, das bereits vor einiger Zeit kurz in einem Beitrag thematisiert wurde. Es handelt sich um die Option, eine anstehende Kernspin-Diagnostik nicht in der “herkömmlichen Röhre”, sondern in einem offenen MRT durchzuführen.

Ich kam bisher noch nicht in der “Genuß” einer derartigen Untersuchung, habe mich aber ein wenig bei YouTube und in der deutschen Radiologen-Landschaft umgesehen, um Euch die Methode möglichst anschaulich ‘rüberzubringen. Eine US-amerikanische Radiologie hat glücklicherweise einen kurzen Clip des Geräts online gestellt (uU müssen deutsche Ärzte wegen des Werbeverbots darauf verzichten ?). Und da ein Video oftmals einen beseren Eindruck als zahlreiche Bilder vermittelt, schaut am besten selbst, welche Möglichkeiten das Gerät bietet:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

In Deutschland scheinen Praxen in Köln und Hannover ein Gerät vom gleichen Hersteller (Gerät im Video) zu haben. Es handelt sich um Fonar (laut Startseite dem Erfinder dieser Geräteform – kann ich nicht überprüfen, Angabe ohne Gewähr).

Welchen Vorteil bietet dieses Gerät ?
Wie aus dem Video ersichtlich wird, ist das MRT nicht nur (voll-)offen konstruiert, sondern erlaubt zusätzlich die Diagnostik in vielen unterschiedlichen Positionen (sitzend, gebückt, in Rotation usw., sog. Funktionsuntersuchungen). In diesen Positionen wird dann eventuell das sichtbar gemacht, was im ungünstigsten Fall in Rückenlage verborgen bleiben kann -> warum eben die Beschwerden und Schmerzen in genau dieser Position auftreten.

Nun zum Nachteil für (uns) Kassenpatienten:
Solche Funktions-MRT’s / MRT’s unter Gewichtsbelastung / volloffenen MRT’s werden, so wie ich das sehe, nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Ich kann leider nicht sagen, in welchem Kostenrahmen sich eine solche Untersuchung bewegt, aber vielleicht lassen ja die Krankenversicherer mit sich reden, daß man wenigstens den regulären Kassensatz erstattet bekommt, wenn die Rechnung privat beglichen wird ? Ein Versuch wär’s zumindest wert, falls über diese Maßnahme genauere Aussagen zum jeweiligen Krankheitsbild getroffen werden könnten.

Kinesiotape für die Rippen

22. April 2008 von Christoph Weigand  
Abgespeichert unter: Alternative Heilverfahren, Krankengymnastik, Rückenschmerzen

Bei einem Kurzbesuch in der Praxis ergab es sich heute, daß meine Kollegin Maria gerade eine Lücke zwischen zwei Patienten hatte und anbot, mich mit einem Kinesiotape zu versorgen.
Da sagte ich selbstverständlich nicht “Nein” und so wurde ich mit einem hellblauen Brustring und zwei Tape-Sternen (s. erstes Bild – und noch einen auf der Seite) verziert.

Ergebnis:
Das Kinesiotape hilft tatsächlich
bei Rippenbrüchen ! Deutlich weniger Schmerzen bei der Atmung und beim Gehen !

Kinesiotape Rippen 1

Kinesiotape Rippen 2

Weitere Beispiele zum Thema Kinesio-Taping im Video.

Nächste Seite »