Trainingstherapie - Rumpfrotation

Vor einiger Zeit hatte ich in Serie bereits zahlreiche Geräte aus der Trainingstherapie vorgestellt.
Heute möchte ich die Serie mit einem Gerät ergänzen, das unseren Trainingspark zukünftig sinnvoll ergänzt und erweitert.

Es handelt sich um den Rumpfrotator, mit dem man (weitestgehend) isoliert die Muskulatur, die für die Rotation des Rumpfes verantwortlich ist trainieren kann. Im wesentlichen handelt es sich hierbei um den Musculus obliquus internus abdominis, allerdings läßt sich ein Mitwirken anderer Muskelgruppen beim Training an diesem Gerät nicht ausschließen. Beiteiligt sind aus meiner Sicht auch Mm. pectoralis, latissimus, rectus abdominis, erector spinae, glutaeus usw.
Um die Bewegung auf Eurem Stuhl zu imitieren, am besten (Unter-)Arme über Kreuz auf Eure Brust legen (stellt Euch einfach einen Pharao vor), ganz aufrecht hinsetzen, beide Füße auf den Boden stellen, etwas Druck über die Füße aufbauen (Spannung auf den Oberschenkeln) und dann ohne Bewegung des Beckens, Beine, Arme nur im Rumpf langsam nach links und rechts rotieren (beim Gerät kommt dann natürlich der Gewichtswiderstand hinzu). Nicht den Oberkörper zur Seite neigen o.ä.

Trainiert wird in aufrecht sitzender Position, wobei über zahreiche Fixierungen und Einstellmöglichkeiten eine Bewegungsisolation in Richtung Rumpfrotation erreicht werden soll.
Ihr seht an den zahlreichen Pfeilen und Rädchen, daß tatsächlich viele Einstellungen vorgenommen werden müssen, um ein optimales Training zu gewährleisten. Deshalb empfehle ich auch dringend die Anwesenheit eines Therapeuten, der die Einstellungen vornimmt und kontrolliert. Im Gegensatz zu vielen anderen Geräten muß bei diesem Gerät mit hoher “Einstellungsschärfe” gearbeitet werden.

Fixierungen erfolgen u.a. über

  • [A] - wird heruntergeklappt und damit den Schulterbereich zu fixieren. Griff mit den Händen dabei an den schwarzen Hebeln.
  • [B+E] Fixierung im BWS/Brustwirbelsäulen-Bereich
  • [C] Fixierung im LWS/Lendenwirbelsäulen-Bereich
  • [D] Fixierung seitlich an Oberschenkel/Hüfte/Becken
  • [F] Bewegungsbegrenzer
  • Hinzu kommen Höheneinstellung für den Sitz, viele vertikale Arretierungen für die beschriebenen Fixierungen, Fußstützen mit vertikalen Einstellmöglichkeiten (einzeln verstellbar) usw. - die Bilder weiter unten verschaffen einen zusätzlichen Eindruck.

Rumpfrotator gesamt 1

Bewegungsrichtung (Drehung/Rotation links oder rechts, hier nur links eingezeichnet)

Rumpfrotator Rotation

Einstellmöglichkeiten hinten:

IMG 4338IMG 4339

Liebe Glockenbäckerei,

fast an jedem Tag der Woche kaufe ich mir ein halbes Bio-Roggenbrot in einer Deiner Filialen.

Ich erwähne mit Vergnügen an dieser Stelle, daß mir dieses Brot sehr gut schmeckt und ich durchaus von der Qualität des Produkts überzeugt bin. Ich glaube Dir auch, daß bei der Herstellung des Brots “ordentliches” Getreide verwendet wird.

Allerdings wüßte ich gerne, warum der dämliche Bio-Aufkleber auf jedes Deiner Bio-Roggenbrote gepappt werden muß. Vielleicht hast Du’s noch nicht bemerkt, aber diese Aufkleber verschmelzen beim Backen mit der Kruste des Brotes und lassen sich anschließend nur noch chirurgisch entfernen. Gelegentlich bildet sich auch ein unappetitlicher Krater in der Mitte des Brotes und der Aufkleber muß mehrere Zentimeter tief ausgestanzt werden - sieht toll aus, wenn man danach ein dickes Loch im Brot hat und läßt sich auch klasse schneiden und schmieren.

Selbstverständlich habe ich die Verkäuferin bereits gefragt, ob “das mit dem Aufkleber” wirklich sein muß. Sie sagte “ja”, denn die “…Brote würden in dieser Form angeliefert werden”.
Allerdings beantwortet das nicht meine Frage, denn auch wenn sie so angeliefert werden, könnte man ja trotzdem vor dem Backen ohne Probleme den Aufkleber entfernen ?! Oder ist das nicht erlaubt ?

Vielleicht liest Du ja diese Zeilen, liebe Glockenbäckerei, und kannst mich darüber aufklären, ob “das mit dem Aufkleber” wirklich sein muß. Ich bin mit Sicherheit nicht der einzige Kunde, der Interesse an einer Antwort hat und sich Tag für Tag über diese wirklich blöden Aufkleber ärgert ;-)

Bandscheiben-Operation Late Night

Und wieder einmal der Hinweis auf einen Webcast bei OR-Live:

Minimalinvasive Bandscheiben-Operation am St. Mary’s Hospital in Wisconsin/USA. Wird laut Zeitangabe a.a.O. und worldtimeserver heute um 23:00 live übertragen (16:00/4:00 PM Ortszeit) - Angabe ohne Gewähr von meiner Seite.

Wie immer meistens steht der Webcast am Folgetag (und in Zukunft) weiterhin in voller Länge zur Verfügung, Ihr müßt also nicht bis Mitternacht ausharren, sondern könnt Euch auch morgen in aller Ruhe die Operation an der Bandscheibe zu Gemüte führen ;-)

Hinweis:
Bei der Live-Übertragung bzw. im Webcast werden reale Operationsszenen gezeigt. Bitte nicht dem Link folgen, wenn Ihr derartige Bilder nicht vertragen könnt.

Weiterer Beitrag mit einem Videolink zu einer minimalinvasiven Bandscheiben Operation (Link klicken).

Sport im Alter - eBook

Der Hinweis in Richtung Idee für eine Senioren-Community veranlasste mich, die “Alterssport-Szene” im Internet etwas genauer abzusuchen. Eventuell veröffentliche ich demnächst noch einen gesonderten Artikel, wobei gesagt werden muß, daß es sich hierbei um eine Nische handelt, die sich wesentlich umfangreicher, unstrukturierter und komplexer darstellt, als gemeinhin angenommen werden dürfte (im Hinblick auf die Präsentation und Auftritte im Internet).

Vorab möchte ich Euch einen Link zu einem eBook [PDF] nicht vorenthalten, das sich auf 447 Seiten dem Thema “Sport, Lebensalter und Gesundheit” aus unterschiedlichen Perspektiven annähert.

Die Universität Karlsruhe (Institut für Sport und Sportwissenschaft) stellt das Buch mit dem Titel

Sport, Lebensalter und Gesundheit. Soziologische, leistungsbiographische, anthropometrische und medizinische Untersuchungen an Kraft-, Ausdauer- und Nichtsportlern im Seniorenalter

im Volltext zur Verfügung. Abstract:

Anhand von 178 Tests werden 241 männliche Probanden mit unterschiedlichem Hintergrund untersucht. Die Ergebnisse zeigen, inwieweit Kraft- oder Ausdauertraining bzw. sportliche Inaktivität den Körper im Seniorenalter beeinflusst.

Gute Lesestoff für den PDA ;-)

Spondylodese: alternative Methode

Bei OR-Live wurde gestern ein neuer Webcast online gestellt, bei dem eine Sponylodese (=> grundsätzlich: Versteifung von zwei oder mehr Wirbelkörpern gegeneinander) über das sog. AxiaLIF®-Verfahren demonstriert wird.

Im Gegensatz zu “normalen” Spondylodesen von L5/S1 (verschiedene Verfahren, siehe auch dieser Beitrag) erfolgt in diesem Fall die Versteifung “von unten”, d.h. über Zugang (Schnitt) in der Nähe des Steißbeins und Einbringen der Schraube “über das Kreuzbein” (genaue Beschreibung).
Der Vorteil dieser Methode ist u.a. offensichtlich darin zu sehen, daß es sich (Eignung zum Einsatz beim jeweiligen Patienten vorausgesetzt) um ein weniger invasives Verfahren als bei anderen Methoden handelt.

Wiederum ein geniales Video, bei dem allerdings eine reale Operation gezeigt wird. Wer solche Szenen “nicht vertragen” kann, sollte den Link nicht aufrufen.

Senioren-Community ?!

Der Gedanke gefällt mir und spontan und ich hätte gerne mit “Gericomm” getitelt, aber der Name (mit einem “m”) ist ja leider schon belegt. Hört sich auch nicht besonders toll an und dürfte wahrscheinlich über die Vertipper massig Senioren auf die falsche Seite leiten ;-)

Um was geht’s ?

Claudia Klinger hat “die Vison” von vernetzten Senioren, die über eine Community unkompliziert miteinander in Kontakt treten können. Dies aber nicht nur auf Basis virtueller Vernetzung, sondern im Sinne einer Option, reale Kontakte (nicht nur innerhalb der eigenen Altersgruppe) aufbauen zu können. Claudia hat die Grundgedanken auf ihrem Blog skizziert, schaut also einfach mal bei Ihr vorbei.

Aus meiner Sicht ist übrigens jetzt genau der richtige Zeitpunkt, Engagement in ein derartiges Projekt zu investieren. Bis zum lauffähigen Release dürfte einige Zeit ins Land gehen und diejenigen Senioren, die heute schon mit der neuen Technik in Kontakt gekommen sind, werden dann die richtige Zielgruppe abbilden, die wahrscheinlich bereitwillig derartige Angebote nutzen würde und könnte.

Würde mich übrigens interessieren, was Uwe Neumann (der “Silver Blogger“) von der Idee hält ?

Frühjahrsputz

Nein, nichts mit Rückenschmerzen beim Aufhängen der Gardinen oder Fensterputzen ;-)

Gemeint ist das Verzeichnis auf der Hauptseite, in dem bisher einige Links zu anderen Seiten (Gesundheit, Rückenschmerzen und gewisse “Altlasten” aus den Anfangszeiten dieser Domain gelistet waren).

Leider kam es in den vergangenen Wochen anzahlmäßig zu immer massiveren “Attacken” von Autosubmittern, die meine (E-)Mailbox zu sprengen drohten. Deshalb weg damit !

Verzeichnisse werden derzeit ohnehin sehr kritisch von allen Seiten (Ihr wißt schon…) beäugt, teilweise setzen die manuellen Submitter auch tatsächlich noch Backlinks, die sich kurz-, mittel- und langfristig negativ auswirken werden.

Stellt sich nur die Frage, wie man eine brachliegende Datenbank am sinnvollsten nutzen könnte… ?

Stern jetzt mit Ratgeber Ernährung

Per Alert eben im Postfach vorgefunden:

stern.de startet “Ratgeber Ernährung”

Online ist der Ratgeber auch schon (scheint tatsächlich sehr “frisch” zu sein - am 30.04.08 erstmals indexiert), und macht auf mich zumindest optisch einen recht ansprechenden Eindruck.

Ein fachliches Urteil mögen sich allerdings die Ernährungs-Blogger bilden, denn erstens hab’ ich dieser Tage keinen richtigen “Zug” und zweitens ist es nicht mein Thema ;-)

Wer sich in diesem Rahmen darüber informieren möchte, wie ich zum Zusammenhang Übergewicht <-> Rückenschmerzen stehe, kann das an anderer Stelle hier im Blog tun ;-)

“Kernige” Fitnessübungen

Tipp:
Wer keine Lust hat, sich die relativ langen Übungsvideos von Mark Verstegen auf Brightcove anzusehen, kann sich übrigens auch auf dessen Webseite ca. 150 Fitnessübungen im zeitlichen Kurzformat ansehen.

Die Videoclips sind nicht auf eine bestimmte Sportart bezogen, sondern bilden einen schönen Übungs-Querschnitt ab.
Auf jeden Fall als Ideenlieferant für Übungsleiter/Trainer etc. zu empfehlen.

Leider lassen sich die Videos nicht downloaden.

Via Fitnessübungen bei Sascha Akmann.

Olivenöl Test abgeschlossen :-)

*** Beitrag in keinster Weise gesponsort ***

Wer sich nun fragt, was ein Olivenöl-Test denn im Bandscheiben-Blog zu suchen hat, dem sei gesagt, daß mancherorts geschrieben steht, Olivenöl helfe auch gegen Rückenschmerzen.
In diesem Fall war eine derartige Versuchsanordnung allerdings nicht Leitmotiv für den Test, sondern die simple Befriedigung meiner Gier nach gutem griechischen Olivenöl ;-)

Schon wenige Tage nach Bestellung beim Olivenölkontor wurde ein Päckchen von DHL angeliefert, in dem ich die ersehten drei Halbliter-Fläschchen des Perido-Öls unversehrt und gut verpackt vorfand.

Perido-Olivenöl

Für den “Test” verwendete ich drei unterschiedliche Brotsorten:

  • Weißbrot
  • Fladenbrot von Türken an der Ecken (frisch gebacken)
  • Eine Olivenseele von Kamps (längliches Brot, in das Oliven eingebacken wurden)

Berichten möchte ich ausschließlich über den Genuß in Kombination mit Brot, weil ich hierüber den Geschmack einfach am besten beurteilen kann.
Selbstverständlich lassen sich mit dem Produkt auch zahlreiche andere Gerichte verfeinern, aber das sei den Ernährungs-Blogs überlassen ;-)

Unschlagbar entfaltete sich der Geschmack für mein Empfinden über das Weißbrot. Leicht grasig, “grün”, sehr wenig Säure, ein absoluter Gaumenschmeichler. Verglichen mit einem wirklich sehr guten, anderen Öl aus Griechenland insbesondere hinsichtlich des empfundenen Säuregrades (bei gleichlautenden 0,3% Säuregehalt) um Klassen besser.
Das “Tunken” nahm kein Ende und bevor ich/wir uns versahen, war die halbe Flasche geleert. Null traniger Nachgeschmack (wie bei manchen billigen Ölen), kein “Pelz auf der Zunge” - einfach nur ein leichter anhaltender Nachhall des Grundaromas - sehr gut !

Ich kann nur empfehlen, bei der derzeitigen Aktion mitzumachen. Für 1,50 € pro Flasche + 5 € Versandkosten ein echtes Schnäppchen und keinesfalls fehlinvestiertes Geld.

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